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Flavio Paludetti with The Honnet Brothers Tell Me Your Lies

Gitarrenfans aufgepasst! Hier kommt ein Album mit Klasse und Niveau. Flavio Paludetti, unterstützt von Massimo Chivilò an der Rhythmusgitarre und als Executive Producer, bewegt sich auf «Tell Me Your Lies» mit traumwandlerischer Sicherheit im Schnittfeld von Blues, Soul, Funk und Jazz, ähnlich einem Robben Ford oder George Benson. Auch ein Ronnie Earl oder Carlos Santana kommen in den Sinn – beim knochentrockenen «Funk In D» sogar der Meters-Gitarrero Leo Nocentelli.

Ed Alstrom This Ideas of Humanity

Ed Alstrom, Semi-Finalist bei der diesjährigen IBC, ist ein musikalischer Hansdampf-in-allen-Gassen. Dies kann zugleich Segen, wie auch Fluch sein. Einerseits gibt’s auf diesem Album enorm Abwechslung während den gut 53 Minuten, andererseits fehlt irgendwo so etwas wie ein roter Faden. Nehmen wir es von der positiven Seite: «This Idea Of Humanity» gleicht einer Genre-übergreifenden Jukebox. Beeindruckend: Gleich zehn Instrumente werden aufgeführt, die Ed Alstrom im Laufe der 14 selbst geschriebenen Songs kompetent bedient. Ebenfalls auf der Haben-Seite: Alstrom’s ureigenes Flair für Aufmerksamkeit-erfordernde Lyrics, die er mit lakonischer Stimme darbietet.

Rusty Stone Ramblin Man

Ist «Ramblin’ Man» nun der Soundtrack für einen Roadmovie durch den Mittleren Westen, oder gar für einen charmanten Abend am knisternden Lagerfeuer? Überlassen wir diese Entscheidung dem jeweiligen Zuhörer. Tatsache ist: Das Album von A – Z selbst geschrieben, alle Spuren selbst gespielt, gesungen, aufgenommen, produziert, gemischt und gemastert hat Rusty Stone – einst als «Reverend Rusty» schon unterwegs.

Spencer MacKenzie Empty Chairs

Empty Chairs? Hallo? Leere Sitze wird es mit Garantie keine geben, wenn Spencer MacKenzie irgendwo aufkreuzt. Zu überzeugend präsentiert sich das junge Talent auf seinem neuen Album. Und seit seinem Auftauchen in der kanadischen Musikszene vor gut zehn Jahren fliegen dem Gitarristen Nominationen und Awards in seinem Heimatland nur so zu – darunter etwa «New Artist Of The Year», «Independent Blues Rock CD», «Best Contemporary Blues Song», «Best Modern Roots Song» oder «Blues Album Of The Year».

Garret T. Willie Bills Cafe

Die Bluesrock-Welt ist um eine packende Attraktion reicher. Garret T. Willie aus British Columbia betritt die Szene mit schnörkellosen, bodenständigen Rhythmen, krachenden Gitarren und rauem, heiserem Gesang. Willie steht in der Tradition eines Billy Gibbons oder Omar Dykes, verarbeitet aber deren Einflüsse zu einem homogenen, persönlichen Sound.

Charlie Barath Issaquena Getaway

In den späten 1970er Jahren erstand sich Charlie Barath eine Marine Band Harmonica. Von da an gab es kein Zurück mehr. Heute ist Barath ein Meister dieses Instruments, und seine Musik besitzt Stil und Klasse. Für «Issaquena Getaway» begab sich der im Oberen Ohio-Tal gross Gewordene nach Clarksdale, Mississippi, um bei Gary J. Vincent in dessen Soundstage den Vibe des Südens einzufangen. Mit dem sich brillant ins Projekt einfügenden Special Guest Rockin’ Johnny Burgin an der Gitarre und einer herrlich entspannt groovenden Backing Band ist Barath denn auch ein kleines Meisterwerk gelungen.

Freddie The Cannonballs Cannonballing 1

Freddie & The Cannonballs, preisgekrönte Tessiner Rhythm’n’Blues-Formation, luden am 07. Februar dieses Jahres ins Studio Canaa di Mauro Fiero in Losone, um anlässlich einer Plattentaufe eine Kostprobe ihres brandneuen Albums «Cannonballing!» zu geben. Vor ausverkauftem Haus – Tutto Ticino schien anwesend – mutierte der Abend zu einer veritablen Cannonball-Party. Das Sextett, verstärkt durch die auch auf der Platte mitwirkenden Gäste Chris Butcher aus New Orleans (tb) und Claudio Egli (harm), genoss es sichtlich, live nun auszuleben, was in den letzten Monaten in Mad Mantello’s Whole Studio in Lugano akribisch erarbeitet worden ist.

Blues For Youth Project

Die European Blues Union EBU organisiert und unterstützt diverse Programme, allen voran die European Blues Challenge, welche diesen April in Katowice, Polen, stattfindet. Doch auch die Pflege des Nachwuchses nimmt einen wichtigen Teil der Arbeit ein. Hier kommt nun Blues For Youth ins Spiel.

Das Hauptziel von Blues For Youth ist es, den Blues bei jungen Generationen beliebt zu machen, angefangen bei Schulkindern bis hin zu jungen Musikern. Dabei geht es nicht nur darum, Musik zu vermitteln, sondern vor allem auch die Kultur hinter diesem afroamerikanischen Erbe, das mit Gleichberechtigung und Menschenrechten verbunden ist.

Blues Hall Of Fame

Die Blues Foundation hat dieser Tage die Namen der diesjährigen Nominierten veröffentlicht, welche am 6. Mai dieses Jahres anlässlich einer speziellen Feier im Cannon Center for Performing Arts in Memphis in die Blues Hall Of Fame aufgenommen werden.

In der Kategorie Künstler sind dies: Die immer noch aktiven Barbara Lynn (voc, g), Kenny Neal (voc, g, harm) und Bob Margolin (g, voc), die kürzlich vom Tourneeleben zurückgetretene Marcia Ball (voc, p), sowie die beiden «Legenden» Henry «Ragtime Texas» Henri (1874-1930, voc, g, quills) und Rosco Gordon (1928-2002, voc, p).

Galetas Blues Festival PosterIm Jahr 1979 mit seinen Eltern vor den Roten Khmer aus Cambodia in die Schweiz geflohen, hat sich Su Pheaktra Bonnyface Chanmongkhon als Bonny B in der hiesigen Bluesszene einen Namen geschaffen. Der Sänger und Harmonicaspieler engagiert sich in seiner ehemaligen Heimat stark mit humanitären Aktionen. Ende Mai dieses Jahres organisiert Bonny B in der Salle d’Onnens im freiburgischen Onnens/Brillaz nicht zum ersten Mal eine Benefizveranstaltung zu Gunsten einer Schule in Cambodia.

Mit von der Partie werden neben Bonny B’s Bruder – dem Gitarristen Ice B – die Fri-Gospel Singers, Jakstaff, Blues Circles und die Saint Saph’ Blues Machine sein.   

Details zu diesem Event finden sich unter www.bonnyb.ch oder über die Telefonnummer 079/694 11 50.

marians jazzroom

Marians Jazzroom an der Engestrasse 54 in Bern bildet auch dieses Jahr wieder die ideale Venue, um brillante Künstler hautnah live zu erleben. Noch vor dem offiziellen Festivalbeginn, aber äusserst empfehlenswert: die Woche mit dem Pianisten Anthony Geraci, seines Zeichens Blues Award Gewinner 2023 (17.02. – 21.02.2026).

Fahrt nimmt das Berner Jazzfestival dann mit Shemekia Copeland auf. Schon in jungen Jahren  startete die Tochter des unvergessenen Johnny Clyde Copeland ihre Karriere und landete mit 19 Jahren einen Plattenvertrag beim führenden Blues Label Alligator Records. Neun Blues Awards und drei Grammy Nominationen später zählt  Shemekia zu den Top Acts in der Blueswelt (24.03. – 28.03.2026).

Schultert eure Instrumente!

Aargauer BluesJamsLust auf eine gediegene Blues-Jam? Unter der Leitung des bekannten Bluesharpers Jeff Siegrist treffen sich einmal pro Monat an einem Montag Interessierte im Schlaflos-Club (Tellistrasse 118A, Aarau) zum ungezwungenen Jammen. Eine Hausband um Martin Baschung (voc, g), Urs Fröhlicher (dr), Jürg Amrein (b), Christian A. Müller (keys), Andre Bernath (g, tech) und Jeff Siegrist (harm, voc) lanciert jeweils den Abend und springt ein, sollte ein Instrument gerade nicht abgedeckt sein. Let The Good Times Roll!

Weitere Details gibt es unter www.bluespraxis.ch/events/

Teresa James The Rhythm Tramps Bad at Being Good

Flattert wieder ein neues Album von Teresa James & The Rhythm Tramps auf den Schreibtisch, ist Qualität garantiert. Professionalität und Routine paaren sich jeweils mit Innovativität und Spass an der Sache – Rockin’ Roadhouse Blues at its Best!

Omar Coleman Igor Prado Old New Funky and Blue

Mit Omar Coleman und Igor Prado haben sich zwei Seelenverwandte gefunden. Der Sänger/Mundharmonika-Spieler aus Chicago und der Gitarrero aus Brasilien sprechen musikalisch die gleiche Sprache: Soul-Infused Blues With A Big Bagful Of Funk!

Coleman wuchs mit der Musik eines Bobby Rush, Syl Johnson oder Tyrone Davis auf. Prado’s Spiel fusst auf Saiten-Zauberern wie Albert King, Ike Turner und Albert Collins. Auf diese Vorgaben packen die Beiden ihre erfrischenden, eigenen Ideen und fabrizieren damit ein explosives, mitreissendes Gemisch, welches sowohl in die Beine fährt, als auch zum genauen Hinhören (Texte!) auffordert.

Tinsley Ellis Labor of Love

Der Titel «Labor Of Love» für Tinsley Ellis’ neues Album könnte nicht besser gewählt sein. Herzblut quillt aus jedem Ton dieser Scheibe. Ellis, während Jahrzehnten zur  Speerspitze des zeitgenössischen Bluesrock zählend, fährt im Herbst seiner Karriere die Unplugged-Schiene. Wobei der Ausdruck «Herbst» im positiven Sinne als «Reife», «Ausgewogenheit», «Cleverness» und «Blüte» stehen soll. Schon beim Vorgängeralbum «Naked Truth» konzentrierte sich Ellis gänzlich auf akustische Instrumente, nun fügt er auf «Labor Of Love» zu seiner 1969er Martin D-35, seiner 12 String Martin D-12-20 und seiner 1937 National Steel O Series zusätzlich noch eine Mandoline hinzu. Zudem stammt das gesamte Material dieses Mal ausschliesslich aus eigener Feder.

Eric Bibb One Mississippi

Eric Bibb nähert sich dem Blues jeweils sachte von der Folk-Seite. Er führt damit die Tradition eines Songsters in der Art eines Leadbelly, eines Mance Lipscomb oder eines Mississippi John Hurt auf aktuelle Weise im 21. Jahrhundert weiter. Schon dreimal für einen Grammy nominiert, geht Bibb auch mit seinem neusten Oeuvre konsequent und souverän diesen Weg.

Charles Tiner Good Soul

Tief im Gospel der der Baptist Church, in welcher sein Vater als Pastor agierte, ist Charles Tiner aufgewachsen. Diese Wurzeln spriessen heute und tragen ihre reizvollen Black Music-Blüten. Der Finalist bei der International Blues Challenge 2022 besticht auf seinem zweiten Album mit 11 leidenschaftlichen, fein konzipierten Eigenkompositionen. Damals an der IBC nur mit seinem Keyboard bewaffnet in der Solo/Duo-Kategorie unterwegs, setzt Tiner die Songs auf «Good Soul» auf erfrischende Weise im Bandrahmen mit Backing Vocals, Horn- und String-Arrangements in Szene und bietet uns gut 60 Minuten emotionsgeladenen Sound.

The Guitar Event Of The Year !

Banner Joe BonamassaEinst galt er als ein Wunderkind an den sechs Saiten, heute hat er mit seiner Virtuosität den Bluesrock-Olymp erklommen und ziert die Titelseiten der wichtigsten Gitarren-Magazine. Joe Bonamassa wird diesen Mai auf seiner Europa-Tour auch in der Schweiz Halt machen. Drei Tage vor seinem 49. Geburtstag wird der New Yorker das Hallenstadion rocken.

Die Recording Academy hat gesprochen!

68. Grammy Awards Crypto.com Arena Los Angeles 01.02.2026

Mittlerweile sind es – wenn wir  richtig gezählt haben – 95 verschiedene Kategorien, in denen ein Grammy auf seinen glücklichen Gewinner wartet. Am 1. Februar 2026 war es wieder soweit: In der Crypto.com Arena in Los  Angeles ging die rauschende (und überlange) Grammy  Award Show über die Bühne. Zum Glück geht es bei dem Mega-Event auch noch um Musik, und nicht nur um «Auffallen und gesehen werden». Picken wir also einige der für uns interessanten Gewinner heraus. Die Gesamtliste aller Preisträger findet sich unter www.grammy.com.

Larissa Baumann zum Blues Artist Of The Year gekürt!

Swiss Blues Awards Show Mühle Hunziken 31.01.2026

Blues kann auch Party! Die von der Swiss Blues Society organisierte Verleihung der Blues Music Awards Switzerland in der Mühle Hunziken entwickelte sich auch dieses Jahr wieder zu einer veritablen Fete für Publikum und Künstler. Einer Fete, der aber auch ein besinnlicher Moment innewohnte. Moderator Ray Fein gedachte mit bewegenden Worten und einem berührenden Song den Opfern von Montana-Crans und deren Familien.

Viel abwechslungsreiche Musik, unterbrochen von den verschiedenen Preisübergaben bestimmten den Abend. Einen hervorragenden Job erledigte dabei die House Band des Anlasses. LL & The Shuffle Kings mit Rolf LL Lüthy (g), René Eberhard (b), Charlie Weibel (dr) plus Gastmusiker Dinu Logoz (harm) groovten gekonnt durch den Abend und begleiteten verschiedene Award-Gewinner bei deren Auftritt.

 

Duke Robillard His All Star Band Blast Off

38 Alben sollen es mittlerweile sein, die der Duke im Laufe seiner über 50 Jahre im Business veröffentlicht hat. Und immer noch steckt der zweifache Grammy Nominee und vierfache Blues Music Award Winner – trotz Jahrgang 1948 – voller Energie und Ideen. Gesanglich schraubt Robillard zwar zurück und überlässt das Mikrofon bis auf ein gemeinsames Duett dem zweiten Gitarristen Chris Cote. Ansonsten jedoch frönt der Duke, unterstützt von langjährigen musikalischen Kumpels, wie einst im Mai seiner Vorliebe für knackigen, Bläser-betonten Rhythm’n’Blues – am liebsten jenem von Mitte der 40er bis Mitte der 50er Jahre.

Reckless Blue Seven Deadly Gins

Reckless & Blue sind eine aufgestellte, solide Truppe aus Colorado, die sich 2017 zusammengefunden hat. Der Zuzug von Shaunda Fry als zweite Stimme neben dem Gitarristen und Bandleader George Williams vor rund zwei Jahren hat dem Sound der Band zusätzlich Qualität verliehen. Die Konsequenz: Reckless & Blue gewannen die Challenge der Colorado Blues Society und durften diesen Januar an der IBC in Memphis auflaufen.

«Born With The Blues»

Pat Laemmle Plattentaufe Chesselhuus Pfäffikon 24.01.2026 Born with the Blues

Sympathisch, unprätentiös und mit viel Herzblut begingen Pat Laemmle & Band ihre Plattentaufe im Chesselhuus Pfäffikon. «Born With The Blues» nennt sich das Werk des Ostschweizer Sängers und Gitarristen, produziert von Marco Jencarelli in dessen Soundfarm Studios.

Ehrensache, dass Laemmle mit seiner Truppe neben dem Titelsong weitere feine Eigenkompositionen des neuen Albums auf die Bühne zauberte, darunter «Blue Chicago»: eine Ode an den gleichnamigen Club in der Windy City, «Dead Man’s Blues»: eine Story über eine alte, kaputte Gibson SG-Gitarre, die  Laemmle einst bekam, und «Catch 22»: einen Song über die Situation, wenn alles schief läuft, welchen Weg man auch immer wählt.

Pat Laemmle wird in den nächsten Monaten «Born With The Blues» auf den Schweizer Bühnen vorstellen. Die genauen Termine finden sich unter www.blueschargers.com.

Good-Bye mit Glanz und Gloria!

Lilly Martin Farewell Show Moods ZH 23.01.2026

Zum Abschluss ihrer langjährigen Bühnen-Karriere zog Lilly Martin, bestens unterstützt von ihrer brillanten Band, nochmals alle Register. Vor ausverkauftem Haus im Moods ZH bewies die gebürtige New Yorkerin (mit kubanischen Wurzeln), wieso sie jahrelang an der Spitze der Schweizer Roots Music-Szene mittat. Traurig, aber mit grossem Respekt ziehen wir den Hut vor  Lilly’s Entschluss, dem anstrengenden Tourneeleben den Rücken zu kehren, solange Stimme und Energie sich noch auf Top-Niveau bewegen.

Ryan Hartt Be About It

Herzliche Gratulation an Ryan Hartt! Mit «Be About It», seiner ersten Solo-Scheibe, gelingt dem Routinier der grosse Coup: er gewinnt dieses Jahr den prestigeträchtigen, von der Blues Foundation initiierten Preis für das Best Self Produced Album. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr. Inspiriert von einem Rod Piazza, Rick Estrin oder Mark Hummel tourte der Sänger und Harmonica-Spieler aus New England mehr als zwei Jahrzehnte mit seinen Blue Hearts, veröffentlichte mit dieser Band mehrere Alben, wovon eines 2006 in die Endausmarchung für das Best Self Produced kam, und nahm gleich drei Mal an der International Blues Challenge teil.

Laura Chavez My Voice

Die hochtalentierte Gitarristin von der amerikanischen Westküste präsentiert – Ruf Records sei Dank – ihr längst überfälliges Debutalbum. Während Jahren hat Chavez mit ihrem kraftvollen, variantenreichen, emotionalen Spiel die Musik unzähliger Künstler bereichert und auf neue Höhen gehievt. Von Laura profitieren konnten u.a. Candye Kane, Vanessa Collier, Mike Ledbetter, Nikki Hill, The Mannish Boys, Whitney Shay, Monster Mike Welch, Big Daddy Wilson, Elise  Frank oder Casey Henley. Laura Chavez zierte schon das Cover des renommierten Guitar Player Magazins – und 2023 ergatterte sie sich verdientermassen als erste und bis jetzt einzige Frau einen Blues Music Award in der Kategorie «Best Instrumentalist – Guitar».

Matthew Curry One For The RideTrotz vier Aufsehen erregender Alben in seiner noch jungen Karriere muss sich der begnadete Gitarrist und Sänger Matthew Curry aus Bloomington, Illinois, diesseits des grossen Teiches erst noch einen Namen schaffen. Anhand des vielschichtigen, abwechslungsreichen «One For The Ride» dürfte dies aber absolut kein Problem darstellen. Zur Bekanntheit beitragen wird auch das Mitwirken des 30-Jährigen beim Blues Caravan 2026.

Elise Frank I Didnt Pay For It

Mit Elise Frank hat das Ruf-Plattenlabel zum wiederholten Mal ein äusserst spannendes Talent an Land gezogen. Die junge Lady aus Frankreich, mit bürgerlichem Namen Elise Lounici, stammt aus der Singer/Songwriter-Ecke. Sie verarbeitet Erlebtes und Erfühltes zu ihren Liedern, die sie roh, unbekümmert und schnörkellos darbietet.

Die Gewinner stehen fest!

IBC 2026v.l.n.r. Kimberly Horton (President & Ceo Blues Foundation), Derrick Dove & The Peacekeepers (Winner Band Category IBC 2026), Joe Whitmer (Event/Production Consultant Blues Foundation)

Mit dem Finale im altehrwürdigen Orpheum Theatre in Memphis endete die 41. International Blues Challenge. Gegen 140 Bands, Solo/Duos und Youth Challengers bespielten während vier Tagen die Clubs der legendären Beale Street, um einen der prestigeträchtigen Auszeichnungen zu erringen. Zurückgegangen ist leider mit nur zehn Acts aus sieben Ländern die Zahl der europäischen Teilnehmer. So suchte man z.B. dieses Jahr vergebens Musiker aus der Schweiz oder aus Deutschland. Neben Belgien, Luxemburg, Kroatien, Frankreich, Finnland, UK und den Niederlanden ergänzten Kanada, Korea und Australien das von US-amerikanischen Bluesern bestimmte Feld.

Neun neue Preisträger geehrt!

KBA 2026 x

Jedes Jahr vergibt die in Memphis ansässige Dachorganisation des Blues – die Blues Foundation – nicht nur Awards an erfolgreiche Künstler. Im Rahmen der International Blues Challenge IBC werden auch Personen und Institutionen ausgezeichnet, die sich hinter den Kulissen um den Blues verdient gemacht haben. Darunter finden sich jeweils auch nicht-amerikanische Preisträger. Aus der Schweiz waren dies schon das Lucerne Blues Festival (2007), das Sierre Blues Festival (2023) und der Betreiber der Radiosendung «Blues Zeppelin», Mark Stenzler (2024). Am vergangenen Freitag (16.01.2026) war es wieder soweit. Anlässlich des traditionellen KBA Brunch durften neun Organisationen oder Persönlichkeiten aus der Bluesszene einen Keeping The Blues Alive Award 2026 in Empfang nehmen.

Elles Bailey Cant Take My Story Away

Da lässt eine der faszinierendsten Stimmen Grossbritanniens mit ihrem neuen Album gehörig aufhorchen. Die in Bristol geborene Elles Bailey ist mit einem Organ gesegnet, welches von sinnlich-sanft bis seelenvoll-röhrend alle Schattierungen abzudecken weiss. Die talentierte Singer/Songwriterin, in den letzten Jahren auf der Insel mit diversen Auszeichnungen bei den UK Americana Awards und den UK Blues Awards bedacht, macht mit «Can’t Take My  Story Away» einen riesigen Karriereschritt vorwärts und reiht sich ein in die Gilde einer Susan Tedeschi oder Bonnie Raitt. Verantwortlich für den Schliff der Scheibe, resp. die richtige Dosis an Radiotauglichkeit ist der Produzent und Multi-Instrumentalist Luke Potashnick (Take That, Robbie Williams, Katie Melua), der Bailey auch bei einem Grossteil des Songwritings unterstützt hat.

Jones And The Crew Soulmates

Dass hier «Soulmates» am Werke sind, spürt der Hörer vom ersten Ton weg. Jones And The Crew ziehen musikalisch am selben Strick, ordnen das Ego dem Gesamtergebnis unter. Dies anhand von kraftvollem, Soul-orientiertem City Blues ohne Wenn und Aber. Mit Pep und Originalität interpretiert das im Studio um ein paar Gäste erweiterte Quartett eine Handvoll alter Schlachtrösser, darunter Jesse Stone’s R’n’B-Perle «As Long As I’m Moving», der einst von Joe Cocker zelebrierte Coasters-by-Ray-Charles-Hit «Let’s Go Get Stoned», die gefühlvolle Ballade «Rain» von den Teskey Brothers oder das Aretha Franklin-Schmankerl «Baby I Love You».

GA 20 Orphans

«We play the music we would want to listen to» erklärt Bandleader Mat Stubbs unverblümt. Punkto Stil und Sound nehmen wir dieses Bekenntnis gerne zur Kenntnis, ob Stubbs dies auch in Bezug auf die Länge des Albums meint, sei mal dahingestellt. Aber acht Songs mit nur rund 22 Minuten Spielzeit….ist schon ein wenig mager! Dies soll jedoch der einzige Kritikpunkt sein, denn diese 22 Minuten haben es wahrlich in sich. Groove, Spielfreude und Energie stimmen.

Jim Keller End of the World

Jim Keller kennt das Music Biz aus allen Perspektiven. Der Singer/Songwriter ist nicht nur auf der Bühne und im Studio ein gewiefter Fuchs, er fungierte lange Jahre hinter den Kulissen als Direktor der Glass Music Publishing Company und arbeitete zudem mit so verschiedenartigen Stars wie Tom Waits, Ravi Shankar und Rufus Wainwright. Für sein aktuelles Soloalbum hat sich Keller zum Liederschreiben mit Byron Isaacs (The Lumineers, Levon Helm) und für den Aufnahmeprozess mit dem Produzenten und Multi-Instrumentalisten Adam Minkoff zusammengetan. Mit Minkoff am Bass und Lee Falco am Schlagzeug spielte Keller in einem ersten Schritt seine Gitarre und seinen Gesang ein. Dieses Grundgerüst erlaubte dem Duo Keller/Minkoff anschliessend, mit verschiedenen Ideen und Instrumentierungen zu experimentieren.

Bob Stroger 1Die traurige Nachricht, dass in wenigen Wochen mit Tschuppi’s Wonderbar leider einer der wenigen «echten» Juke Joints in unserem Land für immer seine Tore schliessen wird, gepaart mit der Aussicht, die «Blues-Legende» Bob Stroger aus Chicago nochmals Live zu erleben, hat die Führungscrew von BLUESNEWS bewogen, Anfang Januar eine Pilgerreise nach Luzern zu unternehmen.

Der als «A Blues Night with Bob Stroger and Friends» angekündigte Event entpuppte sich als ein veritabler Familientreff der Luzerner Bluesszene. Den Auftritt des Sängers und Bassisten aus Chicago wollten sich sowohl einige Mitglieder der Führungsriege, wie auch diverse Stammgäste des Lucerne Blues Festivals nicht entgehen lassen. Als Bob’s Friends agierte zudem die Crème de la Crème der lokalen Roots-Musiker.

bluesnews joanne Shaw Taylor

Damals als 16-Jährige entdeckt hat sie kein Geringerer als der  Eurythmics-Mastermind Dave Stewart, gefördert wurde sie vom rührigen Plattenlabel Ruf Records, ihren Sound schliff sie anhand Dutzender Konzerte im Rahmen des Blues Caravan, heute arbeitet sie mit Koryphäen wie Joe Bonamassa und Kevin Shirley zusammen – Joanne Shaw Taylor ist im Blues-Rock-Olymp angekommen.

Seit  dem Erscheinen ihres Debutalbums «White Sugar» im Jahre 2009 hat sich Taylor enorm weiterentwickelt. Geblieben ist das Fundament des energiegeladenen, britischen Blues. Doch darüber baut die versierte Gitarristin – musikalisch stets neugierig – Genre-übergreifend verschiedenste Elemente in ihre Songs ein. Ihr Songwriting besitzt Hand und Fuss und bietet ihr Platz für spannende Ausflüge an den sechs Saiten – bestens zu Hören auf ihrem aktuellen Album «Black & Gold».

Für ihr einziges Konzert in der Schweiz entert die Mittdreissigerin am 09. Februar dieses Jahres die Bühne im Kaufleuten Zürich. Details und Tickets zum Konzert von Joanne Shaw Taylor finden wir unter www.allblues.ch.

Michael van Merwyk Move On Down the Line

Einen Leckerbissen sondergleichen für alle Unplugged-Fans – und solche, die es noch werden wollen – hat Michael van Merwyk kreiert. Der begnadete Songster aus dem deutschen Norden frönt so kompromisslos wie faszinierend seiner grossen Liebe für Resonator-Gitarren. Van Merwyk schlug am 18. Juli 2025 seine Zelte bei Mainwood Guitars im niederländischen Aalst auf, um auf ganz spezielle Weise sein neues Album «Move On Down The Line» einzuspielen. Das Rezept: Zwei hochklassige Ear Trumpet Lab-Mikrofone, ausschliesslich ein gespielter Take pro Song, keine Overdubs, dafür mit nicht weniger als sechs verschiedenen National Resophonic Gitarren (darunter drei Vintage-Exemplare aus den 1930er Jahren) plus seinem bevorzugten, langjährigen Schlachtross «Heart», einer Continental CS-N – et voilà!

Mike Bourne Band Kansas City OClock

Jump Blues-Freunde aufgepasst! «Can’t Be Anybody But Myself» gesteht uns Mike Bourne im Opener seines neuen Albums und meint damit, dass er nicht anders kann, als seiner grossen Liebe, dem Sound seiner Heimatstadt Kansas City zu frönen. Schon die Vorgängerscheibe von 2023, «Kansas City Cruisin’», zielte in dieselbe Richtung – nun sind Bourne und seine ausgebuffte Truppe zurück mit einer weiteren Ladung an swingenden Rhythmen, rockenden Shuffles, röhrenden Saxofonen, klimperndem Barrelhouse-Piano und augenzwinkernden Texten! Da bleibt kein Tanzbein ruhig und keine Auge trocken! Kurz: Es ist wirklich wieder mal «Kansas City O’Clock»!

Sei dabei! Feiere am 31.01.2026 mit uns in der Mühle Hunziken!

BMAS 2026 Quadrat 851 x 851 pxDie Swiss Blues Award-Auszeichnungen (SBA) werden an der Blues Music Awards Switzerland-Veranstaltung (BMAS) jährlich an Musiker, Festivals, Veranstalter/Clubs, Vereine, Promotoren, Medienschaffende oder Institutionen sowie an Förderer des Blues in der Schweiz, unter dem Patronat der Swiss Blues Society (SBS) verliehen.

Die Backing Band LL & The Shuffle Kings wird die Veranstaltung eröffnen und die musikalischen* Preisträger begleiten. Die musikalischen Preisträger interpretieren mit der Backing Band an der Preisverleihung ein Stück aus ihrem Repertoire. Die Moderation werden Larissa Baumann und Raymond Fein durchführen.

See That My Grave Is Kept Clean

Blind Lemon Jefferson (1893 – 1929) war trotz seines frühen Todes der erste männliche «Superstar» des Blues, und wird heute gar als die «Stimme des Schwarzen Amerika» zu jener Zeit bezeichnet. Nach der 1920 von Mamie Smith mit «Crazy Blues» ausgelösten Phase des Klassischen Blues, ausschliesslich von Sängerinnen mit (Jazz-)Bandbegleitung getragen, entdeckten die Scouts der Plattenfirma Paramount fünf Jahre später anhand der Musik von Blind Lemon, dass auch ein riesiger Markt vorhanden war für einen gut 30-jährigen Sänger, der sich brillant nur mit einer akustischen Gitarre begleitete. Lemon’s Einfluss auf die Musikszene ist – etwa via T-Bone Walker, Lightning Hopkins oder B.B.King bis zu Bob Dylan – noch heute immens. Unter den Aufnahmen, die Jefferson in seiner kurzen Karriere einspielte, finden sich z.B. «Matchbox Blues», «See That My Grave Is Kept Clean» oder «Black Snake Moan», die Generationen an Blues-, Folk- und Rock-Gitarristen den Weg wiesen.

The Blues Brothers

Musical, Komödie, Satire, Hommage, Action Movie, Box Office Smash, und noch so viel mehr – über die Jahrzehnte ist der Blues Brothers-Film, einst von den sogenannten Kritikern zerstampft, zu einem hochgelobten Stück amerikanischem Kulturgut mutiert. Diese ganze Entwicklung, die spezielle Vorgeschichte des Streifens, sowie die Entstehung und Verfilmung fasst Daniel de Visé in knapp 400 Seiten äusserst unterhaltsam zusammen. Blendend recherchiert, nimmt uns das Buch des Pulitzer Preis-Trägers zudem mit durch Leben und Karrieren der beiden Protagonisten John Belushi alias Jake Blues und Dan Aykroyd alias Elwood Blues.

Blues Caravan 2026

Nach einem Unterbruch von einem Jahr tourt der beliebte Blues Caravan von Ruf Records wieder durch Europa – und dies zum 20. Mal! Nicht gerüttelt wurde an der bewährten Struktur der Revue. Begleitet von einer versierten Rhythmusgruppe stellt sich jeder der drei beteiligten Acts mit einem Solo-Set ins Rampenlicht, bevor gemeinsam in ein rasantes Finale gestartet wird.

Chris Kramer BeatboxnBlues

Ihren Trip zur International Blues Challenge IBC in Memphis anno 2017 nutzten Chris Kramer & Beatbox’n’Blues nicht nur, um sich auf der Beale Street musikalisch mit Kollegen aus aller Welt zu messen. Die USA-Reise des Trios aus Norddeutschland wurde zu einer Pilgerfahrt auf den Spuren von Blues, Soul, Gospel, Rock’n’Roll und dem Civil Rights Movement.

 

 Pat Laemmle Born with the Blues

Am Freitag, 23. Januar 2026, erscheint mit «Born With The Blues» ein Album, welches schon früh im Jahr betreffend einheimischer Blues-Produktionen die Latte sehr hoch zu legen vermag. Pat Laemmle, bestens bekannt als Leader der Formation Pat & The Blueschargers, landet mit seinem ersten Solo-Werk gleich einen veritablen Volltreffer. In seinen abwechslungsreichen Songs verarbeitet Laemmle gekonnt Einflüsse aus den verschiedensten Sparten der Schwarzen Musik.

Jimi Prime Time Smith Its my Time

Nicht nur im Sport heisst es öfters «unter Wert klassiert», wenn ein Talent aus irgendwelchen Gründen sein vorhandenes Potential noch nicht gebührend auszuschöpfen vermochte. Obige Redewendung passt auch im vorliegenden, Blues-bezogenen Fall. Seine «unter Wert»-Situation zu ändern, hat sich Jimi «Primetime» Smith vorgenommen, und mit «It’s My Time» dürfte er seinem Ziel ein gewaltiges Stück näher kommen.

Clifton Chenier Long Live the King of ZydecoClifton_Chenier_-_Long_Live_the_King_of_Zydeco_Box.jpgClifton Chenier Long Live the King of Zydeco Book

Am 25. Juni 2025 wäre Clifton Chenier 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund wurde dem 1987 verstorbenen King of Zydeco in den letzten Monaten auf verschiedene Weise Tribut gezollt. Zum einen erschien auf Valcour Records das Album «A Tribute To The King Of Zydeco». Das Produzententeam Steve Berlin und Joel Savoy lotste dafür eine veritable Heerschar an Verehrern des Akkordeonisten ins Studio, um 14 Songs des Zydeco-Pioniers einzuspielen. Die bekanntesten Namen darunter: Lucinda Williams, Sonny Landreth, Jimmie Vaughan, Taj Mahal, Marcia Ball, Molly Tuttle, David Hidalgo, Jon Cleary, Geno Delafose, Los Texmaniacs, CJ Chenier, Roddie Romero, Steve Earl, Augie Meyers, John Hiatt und die Rolling Stones (Und ja, Mr. Jagger singt tatsächlich den Chenier-Klassiker «Zydeco Sont Pas Salés» auf Französisch!).

JACKTOWN USA The Capital City of American Music

Was wurde schon alles geschrieben über die Musik-Metropolen Memphis mit seinem Blues, seinem Rock’n’Roll und seinem Soul, oder über New Orleans mit seinem Jazz, seinem Rhythm’n’Blues und seinem Funk! Etwa auf halbem Weg zwischen diesen beiden Städten liegt Jackson, die Hauptstadt des Staates Mississippi, von seinen Bewohnern liebevoll «Jacktown» genannt. Dass auch diese Stadt punkto Sound und Entertainment eine ganze Menge zu bieten hatte und immer noch hat, offenbaren Kamel King und Joe Lee in ihrem kürzlich erschienenen Buch «JACKTOWN USA – The Capital City of American Music».

Erin Harpe feat. Jim Countryman Let the Mermaids Flirt with me

Mississippi John Hurt (1892 – 1966) hob sich stilistisch von allen anderen Bluesmen seines Heimatstaates ab. Im Gegensatz zu seinen Kollegen, wie etwa Charlie Patton, Tommy Johnson, Son House, Skip James oder Willie Brown, verfolgt Hurt’s Stil mit seinen Walking Alternating Bass-Strukturen und seinem melodiösen Fingerpicking eher die Piedmont Blues-Linie. Auch war sein Repertoire Songster-mässig mit Folk- Gospel- und Prä-Blues-Elementen durchsetzt. Diese spannende Musik lässt nach Rory Block («Avalon: A Tribute To Mississippi John Hurt», Stony Plain, 2013) nun auch Erin Harpe aus Boston mit «Let The Mermaids Flirt With Me» wieder aufleben.

The Colonel

Steve Cropper

Wie kaum ein anderer prägte Steve Cropper die Soulmusik der 1960er Jahre als Gitarrist, Songwriter, Arrangeur und Produzent. Anfang Dezember hat uns «The Colonel», wie er liebevoll genannt wurde, 84-jährig verlassen (21.10.1941 – 03.12.2025).

Ursprünglich im ländlichen Missouri aufgewachsen, fand der junge Steve als Teenager in Memphis seine Berufung. Und die hiess: Musik! Zu seinen Vorbildern gehörten Chets Atkins,  Chuck Berry oder Lowman Pauling. Beim aufstrebenden Stax-Label von Jim Stewart und Estelle Axton wurde er, noch keine 20 Jahre alt, zu einer Leitfigur. Als Mitglied der Studioband Booker T & The MGs, welche selbst mit der Instrumental-Nummer «Green Onions» einen Riesenhit landen konnte, begleitete Cropper die Stars der Stunde. Otis Redding, Carla Thomas, Rufus Thomas, Albert King, Sam & Dave, Wilson Pickett oder Eddie Floyd profitierten von Steve’s bodenständigem, minimalistischem, aber stets innovativem Gitarrenspiel.

Swiss Blues Challenge 2026 – Die Anmeldefrist läuft!

Swiss Blues ChallengeCH-Blues Acts aufgepasst! Auch im Jahr 2026 steht die Swiss Blues Challenge wieder allen interessierten Bands und Künstlern aus der Sparte Blues’n’Roots in unserem Land offen.

Das gut eingespielte Prozedere – detailliert einzusehen auf der Website der organisierenden Swiss Blues Society – wird auch bei der 15. Ausgabe des Wettbewerbs zum Tragen kommen.

Kurz zusammengefasst: Mit ihrer Anmeldung senden die interessierten Teilnehmer ihre Soundfiles ein. Anhand dieser Files wählt eine breit abgestützte Fachjury, bestehend aus Musikern, Veranstaltern und Medienschaffenden der Schweizer Bluesszene jene vier Finalisten aus, welche mit einem 25-minütigen Set vor Publikum und Jury ihr Können live beweisen dürfen.

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Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Eine Email an info(at)bluesnews.ch und wir nehmen für dich den Blues Gig in unser "Live on Stage".

Kommende Gigs

17Feb
Di 17 Feb, 2026
19:30h
Anthony Geraci

17Feb
Di 17 Feb, 2026
21:30h
Anthony Geraci

18Feb
Mi 18 Feb, 2026
19:30h
Supersonic

18Feb
Mi 18 Feb, 2026
19:30h
Anthony Geraci

18Feb
Mi 18 Feb, 2026
21:30h
Anthony Geraci

19Feb
Do 19 Feb, 2026
19:30h
Anthony Geraci

19Feb
Do 19 Feb, 2026
21:30h
Anthony Geraci

20Feb
Fr 20 Feb, 2026
00:00h
Pat & The Blueschargers

20Feb
Fr 20 Feb, 2026
19:30h
Anthony Geraci

20Feb
Fr 20 Feb, 2026
20:00h
The Little Chevy

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