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Syndicate

4. European Blues Challenge
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Erfolg für Spanien

 

Am Wochenende 11./12. April 2014 fand in Riga die 4. European Blues Challenge statt. Im Rahmen der alljährlichen Generalversammlung der Europäischen Blues Union haben die Gewinner der nationalen Wettbewerbe jeweils Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Eine Jury wählt einen Gewinner, der dann an einem der grossen Festivals spielen kann. Zudem wirkt sich der Gewinn auf das Prestige und die Bekanntheit einer Band oder eines Musikers günstig aus. Dieses Jahr fand der Anlass in der Hauptstadt Lettlands statt. 18 Länder waren vertreten. Die Schweiz war durch die Band The Bacon Fats vertreten.

 

mehr zum Thema: 4. European Blues Challenge

 
Samstag am Bluesfestival Basel 2014
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Schwungvoller Abschluss und Preisverleihung für Guido Schmidt

 

«Meine Band steckt leider noch im Stau», so kündigte der Wiener Norbert Schneider sein Set an, «deshalb werde ich jetzt solo beginnen.» Weiter erfuhren wir, dass er Frisör sein und Spezialist für Hochsteckfrisuren. Dann legte er einen temporeichen Ragtime hin und demonstrierte erst mal seine technischen Fähigkeiten auf der Gitarre. «Die Band steckte gar nicht im Stau, das war der erste Wiener Schmäh.» gestand der Musiker anschliessend. Es sollte nicht der letzte sein, im weiteren Verlauf kam noch so manches zur Sprache, denn Schneider führte mit vielen kleinen Geschichten und ausführlichen Ansagen durch sein Programm.
 
 
Die Band mit Hannes Kaseh (git, voc), der auch von Walter Baumgartners 4some Blues bekannt ist, sowie Gregor Kutschera (b) und Philip Pflamitzer (dr) führte sich mit einer aufreizend langsamen Version des Jimmy Reed Gassenhauers Baby What You Want Me to Do ein. Der Rest des Abends gehörte dann den Dialektsongs, auf die sich Schneider seit einiger Zeit konzentriert und mit welchen er im Herbst 2013 eine CD mit dem Titel «Schau ma mal» eingespielt hatte. Der erste Titel daraus, von Buxbaum und Kirschen war der erste der nun folgenden Reihe Songs in Wiener Dialekt aus eben diesem Album. Nicht alle Songs stammen aus seiner Feder, teilweise stammen sie von Horst Chmela, aber auch von Karl Hodina und Georg Danzer. Die Eigenkompositionen erlauben ihm mehr Spielraum als Songschreiber, weil er sich «. . .besser und pointierter ausdrücken kann.» Musikalisch sind die Titel eine Mischung aus Blues, Jazz und Soul mit viel Wiener Liedermacher Charme. Seine Führung durch den Abend war durchaus charmant und witzig, aber zu langfädig, wodurch der musikalische Fluss ständig unterbrochen wurde.

 

mehr zum Thema: Samstag am Bluesfestival Basel 2014

 
Freitag am Bluesfestival Basel 2014
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
New Orleans Zauber

Der Freitagabend am Bluesfestival Basel hatte als Höhepunkt den Auftritt von Allen Toussaint zu bieten. Der zweite Teil des Abends wurde von Jessy Martens & Band bestritten. Während Martens mit ihrer Band den Auftritt-Reigen absolvierte, der nun einmal zum Blues gehört, war der Auftritt Toussaints eine wahre Sensation: Der von Natur aus eher scheue Mann reist nicht sonderlich gerne und da er dem Fliegen gegenüber skeptisch ist, sind seine Auftritte auf der europäischen Seite des Atlantik seltene Höhepunkte. Umso schöner, gab es Toussaint am Freitagabend auf der Bühne zu bewundern.

 

mehr zum Thema: Alle Toussaint und Jessy Martens

 
Donnerstag am Bluesfestival Basel 2014
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Lebensfreude pur - Ruthie Foster

 

Der Donnerstag brachte Ruthie Foster auf die Bühne, die damit zum ersten Mal in Basel zu erleben war. Sie tritt oft im Trio mit der Schlagzeugerin Samantha Banks und der Bassistin Tanya Richardson auf, diesmal hatte sie den Bassisten Larry Fulcher dabei. Er spielte mit einem wunderschönen Bass von Madera Guitars, der mit den im Griffbrett eingelassenen LEDs an ein Jedi Schwert erinnerte. Larry ist ein erfahrener Musiker, der unter anderem mit den Wailers und Andrew Tosh unterwegs war. Für seine Arbeit mit Taj Mahal gewann er einen Grammy und einen W.C. Handy Award (heute Blues Music Award). Samantha Banks ist zu unrecht hierzulande weniger bekannt, sie legte eine überzeugende Performance hin, mit filigraner Schlagzeugarbeit und komplexen Rhythmuswechseln. In Mississippi John Hurts «Richland Woman Blues» spielte sie den Takt mit dem Löffelschlagzeug, das ja nicht nur im Blues, sondern in der Volksmusik weit verbreitet war – und es groovte!

 

 

mehr zum Thema: Donnerstag am Bluesfestival Basel 2014

 
Mittwochabend am Bluesfestival 2014
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Schweizer Bluesnight mit Auszeichnung für Bluesnews.ch

 

Am Mittwoch ging das Bluesfestival Basel in die zweite Runde. Nach der «Promo Blues Night» vom Dienstag traten am Mittwoch im Basler Volkshaus die beiden Schweizer Blues-Schwergewichte Philipp Fankhauser und Richard Koechli auf. Dazwischen wurde der «Swiss Blues Award 2014» vergeben, der in diesem Jahr zur besonderen Freude der Bluesnews-Redaktion an Rolf Winter ging, den Chefredaktor von Bluesnews.ch und spiritus rector dieser Website. Umrahmt wurde die Verleihung von zwei Konzerten der Sonderklasse, die deutlich machten, dass Schweizer Blues langsam aber sicher ein echter Qualitätsbegriff ist. Beide Künstler traten mit grosser Besetzung auf und machten dem Publikum gehörig Dampf und sorgten so für eine tolle Stimmung am zweiten Abend des Bluesfestivals Basel.

 

mehr zum Thema: Mittwochabend am Bluesfestival 2014

 
15. Bluesfestival Basel am Start
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Chubby Buddy gewinnt Promo Blues Night
 
Das Bluesfestival Basel begann mit der Promo Blues Night, dem inzwischen traditionellen Nachwuchs Wettbewerb. 5 Bands spielten darum, im kommenden Festival 2015 als Support eines Hauptacts auftreten zu dürfen. Angetreten waren diese Bands:
Blind Corner
Chubby Buddy
Crushice
Kaluzny Blues Band
Mike Eric
Jede Band hatte 20 Minuten Zeit, um sich der Jury und dem Publikum zu empfehlen. Deutlich gewonnen hatte schliesslich das Duo Chubby Buddy mit Dominik Liechti (cajón) und Marc Amacher (git, voc),die mit ihrem rohen und authentischen Blues überzeugen konnten. Dominik Liechti betreibt in Thun eine Cajón Schule. Marc Amacher ist auch Gitarrist und Bandleader der Gruppe Nüt Verunguet. Gegen Schluss ihres Sets kam der Saxophonist Jan Müller auf die Bühne und verstärkte die Band. Er ist mit verschiedenen Formationen unterwegs, unter anderem mit der Reggae Band Famara.
 

 

 
Al Cook - Mississippi 1930
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Bad Ischl, Mississippi

Was für eine Überraschung. Wer das hier anzuzeigende Album in den CD-Spieler schiebt, glaubt seinen Ohren nicht zu trauen: das kommt authentischer Delta-Blues aus den Lautsprechern. Mit zusehender Dauer wird die Verunsicherung immer grösser. Sind das historische Aufnahmen? Wer ist für diese Musik verantwortlich? Was ist das? Und wer ist dieser Al Cook? Wer sich auf die Musik einlässt wird belohnt mit grossartigen und historisch getreuen Aufnahmen, freilich ohne das Knacken und rascheln der alten Schellack-Schallplatten oder ihrer digitalisierter Fassungen. Al Cook ist professioneller Musiker seit den 1970er Jahren und in dieses Album legt er all seine Erfahrung und seine Leidenschaft hinein. Dabei entstand eine CD, die sich anhört wie eine Radioshow damals, in der Zwischenkriegszeit im schwül-heissen Mississippi, komplett mit Moderationstexten zwischen den Songs.

 

mehr zum Thema: Al Cook Mississippi 1930

 
4. Swiss Blues Challenge
Geschrieben von Webmaster   
Anmeldefrist beginnt

Am 8. April beginnt die Anmeldefrist für die 4. Swiss Blues Challenge 2014 (SBC). Der nationale Wettbewerb sucht die Band, welche 2015 die Schweiz an der EBC (European Blues Challenge) vertreten wird. Bei diesem internationalen Wettbewerb sind alle europäischen Länber vertreten. Er wird von der EBU (European Blues Union) durchgeführt. Der Gewinner ist ausserdem lizenziert an der IBC (International Blues Challenge) in Memphis teilzunehmen. Beide Anlässe werden von den Gruppen, die bisher teilgenommen haben als «ausserordentlich wichtige Erfahrung und grossartiges Erlebnis» bezeichnet. Der Wettbewerb ist eine grossartige Gelegenheit, sich einem europäischen Publikum vorzustellen. Teilnehmen können Schweizer Bands, Duos und Solomusiker, die eine Form des Blues spielen.

mehr zum Thema: 4. Swiss Blues Challenge

 
Walter Trout schwer krank
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Keine Termine mehr in diesem Jahr
Der Blues und Bluesrocksänger und Gitarrist Walter Trout hat alle Konzerte bis auf weiteres abgesagt. Im Rahmen seines 25 jährigen Bühnenjubiläums war eine ausgedehnte Tour geplant, die ihn auch nach Europa führen sollte. Bereits im Herbst 2013 mussten einige Konzerte abgesagt werden, Walter Trout blieb aber optimistisch. Nun hat sich herausgestellt, dass seine Leberschädigung schlimmer als zunächst vermutet ist und er innert drei Monaten auf eine Transplantation angewiesen ist. Seine Frau Marie Trout schrieb:
 
Many of you know that Walter has been fighting a serious illness for many months. We were very optimistic when a new medicinal treatment was started last month, but I am heartbroken to let you know that the doctors have now decided that it did not work: Walter now urgently needs a liver transplant. We thank you for your love and prayers at this difficult time. If you want to follow Walter’s progress through this, we would love to see you on Walter’s facebook page: goo.gl/WEkjBG. I will update it until Walter can do so himself once again. We are facing much uncertainty about the timing of when a suitable liver becomes available for Walter. But even in a best case scenario, he will not be allowed to travel to Europe and tour until next year. I know Walter has much more music in him. And he can’t wait to share it with you all in 2015!

 

Glücklicherweise verlief die Sammlung des fund-raising Portals YouCaring.combisher erfolgreich, so dasswenigstens die finanzielle Situation entspannt ist. Wir hoffen, dass wir auch bald von einer erfolgreichen Transplantation hören werden und wünschen Walter alles Gute.
 
Michael Bloomfield - From his Head to His Heart to his Hands
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

 

The Son of the Blues

Der in Chicago geborene Michael Bloomfield (1943-1981) war ein Bluesmusiker, der es aus persönlichen Gründen bedauerlicherweise nicht fertig brachte, sein Potential umzusetzen und den Erfolg zu haben, den er aufgrund seiner Virtuosität und seines musikalischen Feelings nicht nur verdient hätte, sondern eigentlich sogar erwarten konnte. Michael Bloomfields Karriere wurde von Drogensucht beeinträchtigt und diese beendete schliesslich auch sein Leben noch vor seinem 38sten Geburtstag. Doch da bei den meisten Menschen Drogen (im Bloomfields Fall war es Heroin) kein Selbstzweck sind, bleibt auch die Frage, was ihn in die Drogensucht getrieben hat. Eine neu erschienene drei CD umfassende Retrospektive, zusammengestellt vom musikalischen Weggefährten Al Kooper gibt nun nicht nur Einblick in die reiche Musik des Mannes, sondern auch in seine inneren Welten und Abgründe. Muddy Waters hat Michael Bloomfield als Musiker geadelt und als Mensch respektiert. Er machte Aufnahmen mit ihm und liess ihn seine Enkelkinder babysitten. Bob Dylan bedauert bis heute, dass er Bloomfield nicht bei sich behalten konnte und schwärmt von dessen Fähigkeiten als Gitarrist bis zum heutigen Tag. Die Kompilation mit dem ungewöhnlichen Namen From his Head to his Heart to his Hands : An Audio / Visual Scrapbook beleuchtet auf 3 CDs und einer DVD Musik und Hintergründe des Mannes, der Amerikas Antwort auf Eric Clapton, Peter Green oder Jimmie Page hätte sein können. Die DVD enthält einen einstündigen Dokumentarfilm mit Fremd- und Eigenaussagen in herkömmlicher Machart einer solchen Doku.

 

mehr zum Thema: Michael Bloomfield From his Head to His Heart to his Hands

 
Schweizer Filmpreis 2014
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Koechli und Siebenthal gewinnen Quartz

 

Am 2. März 2014 wurden zum 86. Mal die begehrten Oscars verliehen. Erst seit 1998 gibt es das schweizerische Pendant, den Schweizer Filmpreis. Als Trophäe gibt es seit 2008 den Quartz, eine Skulptur aus Bergkristall. Zum ersten Mal war Zürich Gaststadt für die Preisgala, die zunächst bis 2008 im Rahmen der Solothurner Filmtage, dann in Luzern statt fand. Seit 2013 sind abwechselnd Zürich und Genf Veranstaltungsort. Die 17. Ausgabe des Preises fand am 21. März 2014 statt.

 

mehr zum Thema: Schweizer Filmpreis 2014

 
Wale Liniger and The Alligators - Sessions
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

 

Seit 1982 lebt er in den USA, seit über 30 Jahren hat er sich dem Blues verschrieben, Walter Liniger ist der Schweizerisch-amerikanische Bluesman schlechthin, ein Gitarrist, Harmonikaspieler und Sänger, der seine eigenen Songs schreibt und der sich nun mit einem Trio als Begleitung zurückmeldet in der Schweiz. Mit Sessions liegt nach einer sieben Jahre dauernden Publikationspause das neueste Album vor. Dieses ist eine musikalische Synthese, welche man als akademische Behandlung des Stoffes «Blues» sehen kann, denn Liniger gibt sich bunt und vielseitig und zeigt unterschiedlichste Facetten des Blues mit grosser Kompetenz und Überzeugungskraft auf, wenn auch insgesamt etwas museal. Aber mit Sessions ist ein Album entstanden, dass beeindruckt, wenn es auch nicht immer zu begeistern vermochte. Begleitet von einer phantastischen Band gibt es eine Tour d’Horizon durch amerikanische Musikstile, aber stets auf der Grundlage des Chicago-Blues.

 

mehr zum Thema: Wale Liniger and The Alligators Sessions

 
Musikmesse 2014 Teil 2
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

 

Gitarren und Pickups

Während sich der erste Artikel mit Artikeln rund um die elektrische Gitarre beschäftigt hat, geht es im zweiten Teil nicht mehr um Straps oder Picks, sondern um Gitarren selbst sowie um Pickups, denn auf der Messe war – bei aller Zurückhaltung – eine wahre Sensation zu sehen, die den Pickup-Markt verändern dürfte: Die Einführung der «Fluence»-Pickups von der Firma Fishman. Bei den Gitarren gab es neben den üblichen Verdächtigen vor allem zwei bemerkenswerte Werkstätten zu berichten, nämlich die ungarische Gitarrenmanufaktur Fibenare und die Schweizer Firma Relish Guitars, die mit höchst innovativem Design die elektrische Gitarre vollkommen neu denkt.

 

mehr zum Thema: Musikmesse 2014 Teil 2

 
Chris O'Leary Band im Volkhaus Basel
Geschrieben von Webmaster   
Live Mitschnitt für CD Produktion

Es war im September 2012, als Chris O'Leary und seine Band ihr erstes Konzert in der Schweiz gaben. Mittlerweile konnte O'Leary seinen Ruf festigen. Zwei hochgelobte CDs hat er eingespielt: Mr. Used To Be und Waiting For The Phone To Ring. Beide zeichnen sich neben abwechslungsreichem, modernem Blues durch interessante Texte fernab von den Bluesklischees aus. Eine Live CD gibt es bis heute keine. Nun spielt die Chris O'Leary Band, verstärkt durch den Gitarristen und Freund Alex Schultz am 21. März 2014 im Volkshaus Basel. (Die auf der Website Chris O'Learys angegeben Information über das Konzert im Casino Basel sind falsch.) Es ist das erste Konzert der diesjährigen BluesNow Konzertreihe. Gelegenheit für eine erneute Premiere im Volkshaus. Das Konzert wird mitgeschnitten und wird die erste Live CD der Band sein. Die CD wird dann über das eigene Label des Künstler vertrieben. Gelegenheit, bei einer Liveaufnahme dabei zu sein!
Näheres dazu im Kalender

 
Tears for Beers - Blues Cadillac Live
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

 

Mit Ihrem als «Gangsta Blues» bezeichneten Sound ist die Schweizer Bluesband Tears for Beers eine stimmungsvolle Combo für Live-Auftritte, die viel Dampf erzeugen kann und die mit fetzigem Chicago- und Texas-Blues einheizt. Nun liegt mit Blues Cadillac Live das erste Album vor, eine Mischung aus Eigenkompositionen und Covers, 12 Titel insgesamt, das Album liegt ist im letztem Herbsterschienen. Auf den Webseiten des Quintetts gibt es Hörbeispiele und im kommenden Sommer werden Teras for Beers sicher auch das eine oder andere Mal live zu hören sein.

 

mehr zum Thema: Tears for Beers Blues Cadillac Live

 
Musikmesse 2014 Teil 1
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Gitarrennews von der Musikmesse 2014
In der vergangenen Woche war in Frankfurt am Main die Musikmesse, die grösste Messe ihrer Art in Kontinentaleuropa, und Bluesnews.ch hat sich auf der Messe umgesehen, um die neuesten Trends zu erkennen. Es gab weniger Trends zu bestaunen als eine beeindruckende Vielzahl von Varianten des bereits Bekannten und Bewährten. Da mein musikalischer Sachverstand sich auf die Gitarren und die Noten beschränkt, habe ich Hallen zu Blech- und Holzbläsern wie zu Tasteninstrumenten oder elektronischer Musik und DJ-Technik zwar wahrgenommen, kann aber nicht viel dazu sagen. Es war faszinierend, einen Stand mit Werkzeugen für Blechbläser zu bestaunen, aber tiefer geht diese Inaugenscheinnahme in der Regel nicht. Die Gitarre und der Bass – akustisch wie elektrisch – wurden auch nicht neu erfunden, aber einige spannende Trends und interessante Neuentwicklungen gibt es zu berichten. Selbstverständlich waren viele Live-Acts zu sehen und viele der grossen Firmen waren vor Ort (mit der bemerkenswerten Ausnahme Duesenberg, die dieses Jahr auf einen Messeauftritt verzichteten). Fender feiert den 60sten Geburtstag des Modell Stratocaster, die 1954 auf den Markt kam, aber hier soll von den vielen kleinen Ständen berichtet werden, die man nur sieht, wenn man an die Messe selbst geht. Was auffällig war, das war die Geschlechterverteilung der Besucher. Es gab kaum Besucherinnen, und die weiblichen Gäste scheinen grösstenteils jemand anders begleitet zu haben. Wie immer auf Messen lohnte es sich, die kleinen Stände anzusehen und mit den Ausstellern zu sprechen und so neue und interessante Trends aufzuspüren.
 
Natürlich gibt es viel zu berichten von einer so grossen Messe. In einem ersten Bericht konzentriert sich bluesnews.ch auf die Accessoires für Gitarren, in einem zweiten Bericht folgen dann Informationen zu Gitarrenbau und Tonabnehmern. Hier also erstmal die vielen schönen Dinge rund um die Gitarre.

 

mehr zum Thema: Musikmesse 2014 Teil 1

 
15. Bluesfestival Basel 2014
Geschrieben von Webmaster   
Jubiläumsausgabe überrascht wenig

 

Es ist die fünfzehnte Ausgabe des Festivals und damit ein kleines Jubiläum. Am 4. März 2014 gaben Präsident Louis van der Haegen und der musikalische Leiter Fabio Bianchi anlässlich der Medienorientierung in der MCH Lounge der Messe Basel das Jubiläumsprogramm bekannt. Ablauf und Inhalt orientieren sich am Bewährten: Im Vorfeld dampft der Bluestrain vier mal am Wochenende des 5. und 6. April von Sissach nach Olten und zurück, begleitet von den Red Hot Serenaders, Wolfgang Kalb, Claudio und René, Marcho Marchi & The Mojo Workers und dem Alptone Trio, wobei jeweils 2 Bands an Bord sind.

 

mehr zum Thema: 15. Bluesfestival Basel 2014

 
Joe Bonamassa
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Live im Musical Theater Basel

5. März 2014.

Vieles ist bei Joe Bonamassa anders. Allein die Tatsache, dass jemand mit Blues und Bluesrock international auch grosse Häuser füllt, verwundert. Seine Konzerte holt er schon äusserlich aus dem Amüsierviertel ins Konzertmilieu. Die Säle sind bestuhlt und auch wenn sich viele Kritiker darüber jeweils mokieren: ja, es geht sehr gut. Die musikalische Qualität und der Genuss daran hängen keineswegs davon ab, dass man steht und eine Bierflasche in der Hand hält. Ich weiss, Rebellion, Jugend und so weiter. Das Durchschnittsalter des Publikums spricht allerdings eine andere Sprache, auch wenn die Jugend durchaus gut vertreten war. Ich frage mich auch zuweilen, ob die Leute zuhause auch stehen, wenn sie ihre Musik hören? Es sei zudem wieder mal daran erinnert, dass es zu Anfang selbstverständlich war, bei Blues- und Rockkonzerte auf Stühlen zu sitzen, bevor irgendwelche Leute es als Ausdruck der Lebensfreude betrachteten, diese zu zertrümmern. Anders auch: die Konzerte beginnen pünktlich. Kein exzentrischer Meister, der noch auf die Inspiration oder die richtige Stimmung warten muss und grundsätzlich erst eine halbe Stunde später beginnt, als erwartet. Eine Bandvorstellung die auch diesen Namen verdient, keine halbherziges Genuschel, sondern klare und informative Ansagen. Anders ausgedrückt, Bonamassa inszeniert seine Konzerte als das, was Blues und seine Verwandten längst sind: musikalische Kulturveranstaltungen. Dass die offiziellen Kulturbeauftragten dies noch immer nicht begriffen haben, spricht nicht für deren Kompetenz. Es war sein einziges Konzert in der Schweiz. Das Theater war ausverkauft, rund 1600 Leute warteten gespannt.

 

mehr zum Thema: Joe Bonamassa

 
Neue CDs von Blind Lemon Records
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Akustische Perlen aus Deutschland

Die Aufnahmen des deutschen Roots-Musik Labels «Blind Lemon Records» von Thomas Schleiken wurden hier bereits einmal thematisiert. Jetzt sind neue Alben erschienen, nämlich ein aussagekräftiger Sampler, ein weiteres Album von David Evans und ein Album des jungen Deutschen Slide- und Lapsteel-Gitarristen Peter Funk. Schleiken versteht es, den Künstlern die nötige oder gewünschte Freiheit zu lassen, so produziert er Evans‘ Album, bei demjenigen von Peter Funk bleibt er aber nur Verleger und hält sich aus der Produktion raus. Erneut bieten die drei Alben feinen akustischen Blues an, lediglich auf dem Sampler Black Horse Tracks sind auch einige andere Klänge zu hören, die aber gleichwohl zur Kategorie Roots-Musik zu zählen sind, weil es akustische und transparent produzierte Aufnahmen sind. Und da passt dann sogar mal ein ABBA-Titel.

mehr zum Thema: Neue CDs von Blind Lemon Records

 
Henry's Story
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Wunderbare Wirkung der Musik

Alle Musikliebhaber, besonders aber Bluesliebhaber wissen es sowieso: Musik kann wahre Wunder bewirken und ist in der Lage, enorme Gefühle auszulösen. Ein besonders eindrückliches Beispiel ist die Geschichte von Henry. Seit zehn Jahren war der ehemals lebenslustige und musikbegeisterte Senior bereits in einem Heim für Demenzkranke, versunken in der Isolation seiner Krankheit. Er war kaum ansprechbar und reagierte so gut wie gar nicht auf äussere Reize. Wird ihm Musik vorgespielt, taucht er aus den Tiefen seines Wesens plötzlich auf, erinnert sich daran, dass er gerne Cab Calloway gehört hatte und plaudert über die Wirkung der Musik. Sein sonst teilnahmsloser Ausdruck verändert sich und macht weit geöffneten, interessierten Augen Platz. Mit ausladenden Gesten antwortet er plötzlich auf Fragen. Anrührend und gleichzeitg erstaunlich, was die Musik bewirkt. Der Zustand verflüchtigt sich leider nach einiger Zeit. Immerhin meinen Fachleute, dass es womöglich eine Tür zu neuen Therapieformen öffnen könnte. Auf Youtube kann man sich die wunderbare Wandlung ansehen.

Youtube: Henry's Story

 
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