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Beizenkonzerte am Bluesfestival Baden
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Koechli in seinem Element

Das «Bluesfestival Baden» in der Ausgabe 2012 hat am vergangenen Sonntag mit Open Air Konzerten in der Innenstadt begonnen, am Dienstag begannen die Beizenkonzerte mit Richard Koechli und dem Amerikanisch-Schweizerischen Duo Angela Brown und Christian Rannenberg. Koechli trat im «Lemon» auf, Brown und Rannenberg füllten die «Spedition». Weitere Beizenkonzerte folgen und am Freitag und Samstag folgen die grossen Konzerte im Nordportal. Das Augenmerk galt an diesem Dienstagabend Richard Koechli, denn nach Kurzauftritten und als Begleitung von Blues Max war es höchste Zeit, mal den hervorragenden Schweizer Gitarristen und Sänger als Headliner zu sehen. Bluesfreunde in Baden erlebten einen inspirierten Auftritt, bei dem Spielfreude und musikalische Kreativität mit musikalischem Handwerk und technischer Raffinesse Hand in Hand gingen. Der Auftritt Browns und Rannebergs war beschwingt, fiel aber nach Koechlis Performance nach der persönlichen Meinung des Rezensenten ab.

 

mehr zum Thema: Beizenkonzerte am Bluesfestival Baden

 
Donald Dunn gestorben
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

Die meisten werden ihn als den wuschelköpfigen, pfeifenrauchenden Bassist der Blues Brothers Band kennen: Donald «Duck» Dunn (1941-2012) ist am 13.5. in Tokio in seinem Hotelzimmer verstorben. Er wird als fröhlicher und engagierter Bassist in Erinnerung bleiben, und sein langjähriger Bandkollege Steve «The Colonel» Cropper ehrt ihn sogar als «besten Bassisten der Welt».

mehr zum Thema: Donald Dunn gestorben

 
Trampled under Foot im Volkshaus Basel
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
BluesNow! präsentiert das Geschwister Trio aus Kansas City

Aus Kansas City kommen die Geschwister Danielle, Kris und Nick Schnebelen, die sich nach einem Led Zeppelin Song nennen: Trampled Under Foot. Sowohl als Band, als auch einzeln haben sie folgende Preise und Nominierungen erspielt: 2008 gewannen Nick Schnebelen den Albert King Award der International Blues Challenge als «vielversprechendester Gitarrist des Jahres» und alle drei den Preis als beste Band. Für die 33. Ausgabe des Blues Music Awards 2012 sind sie gleich in 2 Kategorien nominiert: Beste Band und beste DVD (The Emporium to the Orpheum). Danielle Schnebelen ist ausserdem als beste Bassistin nominiert. 2006 erschien ihre erste CD, seither haben sie vier weitere Alben veröffentlicht, die ausnahmslos wohlwollend bis begeisternd aufgenommen worden sind.

Am 18. Mai 2012 spielen sie im Rahmen der BluesNow! Konzerte im Volkshaus in Basel. Sie treten damit zwar nicht zum ersten Mal in der Schweiz aus, wie im Promotext des Veranstalters angekündigt. 2010 waren sie bereits in Sierre zu erleben. Sie dürften aber nicht so bald wieder hier zu sehen sein. In jedem Fall garantieren sie einen grossartigen Abend mit bestem, zeitgenössischem Blues. Unbedingt hingehen!

mehr zum Thema: Trampled under Foot im Volkshaus Basel

 
Dr John Locked Down
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Gonna Get Me A Mojo Hand

Dr. John hat ein weiteres Album gemacht, es ist bereits das sechsunddreissigste seiner Karriere (Nr. 29 als headliner), nur sollte dieses Album nicht wie viele zuvor sei. Frisches Blut war nötig, neue Ideen vonnöten, und die kamen von Dan Auerbach von The Black Keys, der das Album produzierte und auch musikalisch tatkräftig unterstützte. Das Album hat in der Tat neue Klänge, einen anderen Sound, nur wurde dabei leider auch gleich der New Orleans-Mojo ausgetrieben. Und wenn die CD auch allerorten über den Klee gelobt wird, Bluesnews.ch findet, dass die CD auch eine Enttäuschung ist. Die Band produziert zwar einen wirklich 70er Jahre Retro-sound, wie ihn die Black Keys ja selbst auch pflegen, aber das Dr. John-Spezifische bleibt dabei auf der Strecke. Der Voodoo-Mann aus New Orleans leiht dem Album eigentlich vor allem seine Stimme, den Rest übernehmen die Jungen. Insofern wäre dies korrekter als ein Album der Black Keys mit Special Guest Dr. John zu bezeichnen. Wer über diesen Umstand hinwegsieht, kann mit Locked Down seinen Spass haben. 

mehr zum Thema: Dr John Locked Down

 
Acoustic Blues Workshop für Gitarre & Gesang
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Mit Rainer Wöffler & Tanja Wirz

Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich für akustischen Blues und den Jazz der 20er- und 30er-Jahre interessieren.

Rainer unterrichtet Fingerpicking, Slidegitarre in Open und Standard Tunings, Delta Grooves und Ragtimes mit erweiterten Harmonien auf der akustischen Gitarre und zeigt, wie Mandoline und Ukulele im Blues eingesetzt werden können. Tanja unterrichtet Gesang, Liedbegleitung, Swing-Gitarre und ebenfalls Ukulele.

Der Kurs richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene; das Programm wird flexibel an die Wünsche und den Kenntnisstand der Teilnehmenden angepasst. Die Teilnahme ist sowohl mit Instrument (Gitarre, Mandoline, Ukulele) als auch ohne (nur Gesang) möglich. Ein wichtiger Teil des Kurses sind die Jam Sessions am Abend, an denen gemeinsam musiziert wird und das Erlernte gleich ausprobiert werden kann.
 

mehr zum Thema: Acoustic Blues Workshop für Gitarre & Gesang

 
Wechsel ins Profilager
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Interview mit Walter Baumgartner

Bluesmusiker haben es nicht einfach, ihr Leben zu bestreiten. Blues ist nach wie vor etwas für eine Minderheit. Gewiss gibt es einige Superstars. Sie ziehen von einem grossen Event zum nächsten und spielen vor grossen, ausverkauften Häusern. Ihre CDs werden sofort nach Erscheinen weltweit angekündigt und gekauft, zum grossen Teil ohne dass die Fans sie überhaupt erst angehört haben, der gute Name genügt. Entsprechend üppig sind ihre Einnahmen, natürlich auch der Aufwand.

Der grössere Teil der Künstler jedoch muss sich um das tägliche Brot kümmern. Auch etablierte Blueser kommen mit den Konzerten und den Tonträgern alleine nicht über die Runden und stocken ihr Einkommen mit allerlei Nebenerwerben auf. In der Schweiz ist die Situation noch dramatischer. Die möglichen Gigs sind limitiert und die Gelegenheiten vor grossem Publikum zu spielen sind beschränkt. Der Verkauf von CDs hält sich ebenfalls in Grenzen.  Umso mutiger ist der Entscheid des Winterthurer Sängers und Harmonika Spielers Walter Baumgartner, den Sprung zu wagen. Mit Beginn des Jahres 2012 hat er ins Profilager gewechselt. Wir haben uns mit Walter Baumgartner über seine Pläne unterhalten.

mehr zum Thema: Wechsel ins Profilager

 
Bonnie Raitt Slipstream
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Back in Shape

Die kalifornische Blues-Lady und Slide-Gitarristin Bonnie Raitt hat ihr 19. Album veröffentlicht, Slipstream. Das Wort steht sowohl für eine Luftverwirbelung wie für den Windschatten, und tatsächlich passt beides, denn Raitt hat sich mehrere Jahre zurückgezogen und kommt nun mit neuem Elan zurück ins Studio. Sie liefert ihre seit Nick of Time beste Performance ab, trotzdem nennt «Rolling Stone»-Autor Anthony DeCurtis sie weit unterschätzt. Und wer die CD hört, fragt sich wirklich irgendwann unweigerlich, wieso diese Frau noch immer ein Spartenphänomen ist. Die CD bedient viele Sparten von Musik, auch Blues, aber vor allem ist es immer 100% Bonnie Raitt. Das Album hat alle Möglichkeit, der Kalifornierin einen grossen Erfolg zu beschaffen, denn es bringt ihre Qualitäten wunderbar zum Ausdruck. Slipstream tut dies so sehr, dass sich der Vergleich mit ihrem Grammy-ausgezeichneten Hit-Album Nick of Time von 1989 aufdrängt.

mehr zum Thema: Bonnie Raitt Slipstream

 
Blues Rules 2012, Crissier
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Underground Blues Festival

Wer auf ursprüngliche Formen des Blues steht, ist bei Blues Rules in Crissier gut bedient. Das kleine, aber feine Festival findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Es nennt sich auch The Underground Blues Festival und ist der einzige Anlass dieser Art in der Schweiz und europaweit einer der wenigen ähnlichen. Vincent Delsupexhe und Thomas Lecuyer heissen die beiden Enthusiasten für Delta Blues, die das zweitägige Spektakel im romantischen Ambiente des «Château de Crissier» ins Leben gerufen haben.

Website des Veranstalters

Das Festival hat sich ganz dem Deltablues verschrieben.  16 Gruppen werden am Wochenende des 26./27. Mai 2012 jeweils zwischen 16.00 und 02.00 Uhr zu erleben sein. An jedem Veranstaltungstag jeweils 8 Auftritte. Etwa die Hälfte der Gruppen kommen aus den USA, daneben hat es 4 Schweizer Formationen, je eine französische, eine finnische zwei gemischte Bands. Einige Glanzlichter:
 

mehr zum Thema: Blues Rules 2012, Crissier

 
Don P and The Blue Jags
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Starke Basis und neue Klänge

Das Album, das gleich heisst wie die Band, heisst also Don P & The Blue Jags enthält 41 Minuten geballte Texas Blues power, mal heftiger, mal sanfter. Die 12 Songs sind allesamt Eigenkompositionen und sie bringen eine dunkle Seite zum Ausdruck. Die Songs erzählen von Wut und Trauer, von Frustration und enttäuschter Liebe, aber die Musik bleibt treibend und upbeat. Manche Songs flirten mit Chicago Blues oder einem Louisiana-Stil, aber im Kern bleibt es Texas Blues in bester Tradition von Freddie King, U.P. Wilson und natürlich dem grossen Vorbild Stevie Ray Vaughan.

mehr zum Thema: Don P and The Blues Jags

 
Blues n jazz Rapperswil 2012
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Das Programm 2012

Der Festivalfrühling treibt munter Blüten: so wurde jetzt ein weiteres Highlight publiziert, nämlich das Programm für das «Blues’n‘jazz» Festival in Rapperswil-Jona. Dieses wird vom 29. Juni bis 1. Juli die Stadt am oberen Zürichsee zum swingen bringen. Dazu wird die bewährte Methode beibehalten, an den drei Tagen des Festivals verschiedene Bühnen gleichzeitig zu bespielen. Die Organisation wurde gemäss den Erfahrungen vergangener Jahre gestrafft.  Für die diesjährige Ausgabe haben die Organisatoren um Festival-Präsident Urs Hämmerle und die Veranstalter Reto Caviezel und Oliver Höner wieder einiges einfallen lassen, um die vier Bühnen zu bespielen. Und auch für Blues-Fans ist einiges dabei: Internationale Stars, Geheimtipps, junge Wilde und einige Künstler, welche die das Schubladendenken nach Genres gehörig in Frage stellen werden.

mehr zum Thema: Blues n jazz Rapperswil 2012

 
9. Bluesfestival Baden 2012
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Vielversprechendes Programm

 Blues? Rockige Klänge? Sowas hatte das alte Gemäuer des Klosters Wettingen wohl noch selten gehört. Was zu Beginn im Delta noch als Teufelsmusik verschrien war, sollte die Gäste des Opening Anlasses auf das bevorstehende Blues Festival Baden einstimmen. Das Team um Präsidentin Susanne Slavicek versteht es, neugierig zu machen und hatte seine Gäste im Bus mit unbekanntem Ziel durch die Stadt bis vor die Tore des Klosters mäandern lassen, begleitet von Blues aus der Feder Robert Johnsons und dessen sorgfältig recherchierter Biographie, die Roberto Amsler vortrug. Das attraktive Ambiente wurde wegen seiner interessanten Geschichte ausgesucht, aber auch, um die Gäste, die eben noch im Arbeitsprozess gesteckt hatten, in eine kontemplative Haltung zu bringen. Das ist dem Team auch gut gelungen.

mehr zum Thema: 9. Bluesfestival Baden 2012

 
Jim Marshall 88-jährig gestorben
Geschrieben von Webmaster   
Er prägte den Sound der Popmusik

In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde mit dem Rock'n'Roll die Musik laut.  Leo Fender, Elektroniktüftler und Instrumentenbauer brachte die Telecaster, den Fender Precision Bass und die Stratocaster auf den Markt. Daneben dominierte er mit seinen Verstärkern den Markt. Etwa zur gleichen Zeit gründete Jim Marshall ein Musikgeschäft, das zunächst Schlagzeuge verkaufte. Der britische Schlagzeuger und Unternehmer war während des Krieges  in einer Elektronikfirma angestellt, die Rüstungsgüter herstellte. Während dieser Zeit lernte er die Grundlagen der Elektrotechnik und leitete zuletzt die Elektronikabteilung seines Arbeitgebers. Am 5. April 2012 starb Jim Marshall in seinem 88. Lebensjahr in London.


 

mehr zum Thema: Jim Marshall 88-jährig gestorben

 
Interview mit Claude Nobs
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Herz und Fuss

Am Blues Festival Basel gab es die Möglichkeit, den ersten mit dem «Lifetime Achievement Blues Awards» Geehrten zu treffen, den Gründer und seit 50 Jahren Leiter des Jazz Festivals Montreux, Claude Nobs. Im Interview zeigt sich der so Ausgezeichnete als Traditionalist, aber auch als Visionär. Musik kann auch Schellack-Platten daherkommen oder als HD-Digitalisat, was bleibt, das ist, was die Musik dem Herzen gibt – und dem Fuss. Das Bluesnews-Interview mit Claude Nobs.

mehr zum Thema: Interview mit Claude Nobs

 
Samstagabend am Basel Blues Festival 2012
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Ruhm und Ehre beim Bluesfestival

Der Samstagabend, 31. März 2012 war als Höhepunkt des diesjährigen Blues Festivals Basel geplant. Der «Swiss Blues Award» wurde verliehen und darüber hinaus zum ersten Mal der «Lifetime Achievement Award», dessen würdiger Träger Claude Nobs ist, Gründer und spiritus rector des «Montreux Jazz Festivals». Dazu gab es zwei Auftritte amerikanischer Bluesmen, als erstes Set kam Kirk Fletcher, der nicht mit einer eigenen Band auftrat, sonderndie Unterstützung von schwedischen Musikern in Anspruch nahm. Der musikalische Höhepunkt des Abends sollte der letztes Jahr leider verhinderte Blues-Veteran Jimmy Johnson sein. Dieser trat mit Hilfe seines guten Freunds Sam Burckhardt auf, eines Baslers, der nach Chicago auswanderte und dort eine Karriere als Saxophonist verfolgt. Mithin in beiden Sets Bands, die sonst nicht viel zusammen spielen. Hierdurch erhielten die Auftritte etwas Jam-Session Charakter, was mit der Zeit schade war angesichts des musikalischen Potentials.

mehr zum Thema: Samstagabend am Basel Blues Festival 2012

 
German Bluesrock Night 2012
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Zwei Starke Auftritte
Zwei deutsche Bluesmusiker bestritten am 13. Blues Festival Basel die German Bluesrock Night, die eines zwar gemeinsam haben: beide sind in kurzer Zeit bekannt geworden, so genannte Senkrechtstarter. Trotzdem sind sie sehr verschieden. Hier die extrovertierte und offensive unterhaltende Bluesrock Lady Jessy Martens, die den Kontakt mit dem Publikum braucht, wie ein Fisch das Wasser; dort der Klangtüftler Henrik Freischlader, der sich im Studio genauso wohl, wenn nicht wohler fühlt, wie auf der Bühne.

mehr zum Thema: German Bluesrock Night 2012

 
Swiss American Blues Night 2012
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Bayou am Rheinknie

Der vierte Abend des Bluesfestivals Basel 2012 brachte die Gewinnerin des Talentwettbewerbs 2011, Bluefonik als Support für Marcia Ball und ihre Band auf die Bühne. Der Abend vor ausverkauftem Volkshaus war der bisherige Höhepunkt des diesjährigen Festivals und brachte dem Basler Publikum ein unvergessliches Konzert. Marcia Ball mit ihrer sprühenden und sich aufs Publikum übertragenden Energie brachte den Saal zum Kochen und machte das Volkshaus zur Union Hall.

mehr zum Thema: Swiss American Blues Night 2012

 
Female Blues Night 2012
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Frauenpower erster Teil

Der Blues hat bekanntlich viele Gesichter. Das hat die Female Blues Night des 13. Blues Festivals Basel am 28. März 2012 einmal mehr deutlich demonstriert. Die beiden Sets hätten kaum unterschiedlicher sein können und spannten den Bogen vom ursprünglichem Deltablues bis zum modernen Bluesrock. Auf der einen Seite die 47 jährige Pianistin Eden Brent, dreifache Blues Music Award Gewinnerin, die auch Titel aus der Gründerzeit des Blues im Repertoire hat und damit die Klassik des Blues repräsentiert; andrerseits Girls with Guitars, drei knapp über zwanzigjährige Frauen, die für dynamischen, modernen Blues stehen.


mehr zum Thema: Female Blues Night 2012

 
Swiss Talent Blues Night 2012
Geschrieben von Webmaster   
Gewinner steht fest

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Drei Bands hatten sich für die Swiss Talent Blues Night qualifiziert und traten am zweiten Abend des Bluesfestivals Basel an, um den Wettbewerb zu gewinnen. Es waren die Bands, die zuvor in einem Voting durch das Publikum aus mehr als zwanzig angemeldeten Gruppen ausgelost worden waren: Die Markus Gisin Blues Band aus dem Baselbiet, sowie die beiden Luzerner Bands Bluecerne und Biscuit Jack.

Der Saal des Volkshauses war angenehm mit wenigen Tischen möbliert, der Rest waren Stehplätze. Das sorgte für eine lockere Clubatmosphäre, im Gegensatz zu den üblichen Tischreihen, die stets den strengen Hauch einer Aktionärsversammlung ausstrahlen. Durch das Programm führte Fabio Bianchi. Der Abend dauerte gute drei Stunden, bevor das Resultat bekannt gegeben werden konnte.

 

mehr zum Thema: Swiss Talent Blues Night 2012

 
Gregor Hilden und die Bluesgitarre
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Kuschelblues

Der aus dem westphälischen Münster stammende Gregor Hilden hat ein interessantes Geschäftsmodell für sich ausgewählt, bei dem er seine Karriere als Musiker und seine Conaisseur-Kenntnisse von Vintage-Gitarren congenial verbindet und auf Youtube kräftig Werbung macht, indem er in seinem Wohzimmer sitzt und den ganzen Tag ein Bluessolo am anderen spielt – der Traumjob eines jedes Gitarristen. Hilden ist zudem ein guter und gefragter Live-Gitarrist, der viele Stile beherrscht, aber seine Paradesongs sind die langsamen und gefühlvollen Bluesballaden, bei denen er seine wunderschönen Gitarrensoli zeigen kann.

mehr zum Thema: Gregor Hilden und die Bluesgitarre

 
Blues Festival Basel 2012 eröffnet
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Gelungener Start

Mit einer Eröffnungsveranstaltung im badischen Nachbarort Weil am Rhein demonstrierten das Blues Festival Basel und das städtische Kulturamt grenzübergreifende Zusammenarbeit. Begrüsst wurde das Publikum deswegen durch Tonio Paßlick vom Kulturamt der Stadt Weil am Rhein und der Leiterin der Staatskanzlei Barbara Schüpbach-Guggenbühl. Es lag nahe, je eine Schweizer und eine Deutsche Band spielen zu lassen und so fielen Walt's Blues Box und B.B. & The Blues Shacks die Aufgabe zu, diesen ersten Festivalabend zu bestreiten. Das Konzert spielte im Haus der Volksbildung, das so wenig Glamour hat, wie der Name vermuten lässt. Dafür hat der Saal eine gute Akustik. Das Konzert war gut besucht, wenn auch nicht ganz ausverkauft.

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