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Walter Page
Sonntag, 9. Februar 2014
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* 9.2.1900, Gellatin, MO
† 20.12.1957, New York, NY

Walter Page (b). Walter Page war eine wichtige Figur beim Übergang von Jazz zu Blues, bzw. beim Übergang von Dixieland zu Swing. Er spielte anfänglich, d.h. in den frühen 1920er Jahren, in der Big Band von Bennie Moten (1894-1935). 1925 gründete er dann in Oklahoma City
die Formation Blues Devils, mit der er grosse Erfolge feierte. Mitglieder seiner Band waren Saxophonist Lester Young (1909-1959), Trompeter Oran «Hot Lips» Page (1908-1954), Altsaxophonist Henry «Buster» Smith (auch Professor Smith, 1904-1991), Pianist William «Count» Basie (1904-1984) und Sänger Jimmy Rushing (1901-1972). Leider gibt es nur zwei Aufnahmen dieser Band: Blue Devil Blues und There's a Squabblin'. Viele der Musiker verliessen die Band und gingen zu Bennie Moten, auch Walter Page selbst suchte dort erneut ein Engagement. Nach dem plötzlichen Tod Motens an den Folgen einer Operation zur Mandelentfernung gründete Count Basie in Kansas City sein Orchester, in das er neben den anderen Blues Devils auch Walter Page aufnahm. Page hatte einen massgeblichen Beitrag zur Einführung des Walking Bass in den Jazz. In den 1940er Jahren arbeitete er auch mit Billie Holiday und anderen und wurde zum festen Bestandteil der New Yorker Jazz-Szene.


 
 

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