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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Die meisten werden ihn als den wuschelköpfigen, pfeifenrauchenden Bassist der Blues Brothers Band kennen: Donald «Duck» Dunn (1941-2012) ist am 13.5. in Tokio in seinem Hotelzimmer verstorben. Er wird als fröhlicher und engagierter Bassist in Erinnerung bleiben, und sein langjähriger Bandkollege Steve «The Colonel» Cropper ehrt ihn sogar als «besten Bassisten der Welt».
mehr zum Thema: Donald Dunn gestorben |
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Geschrieben von Webmaster
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Er prägte den Sound der Popmusik
In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde mit dem Rock'n'Roll die Musik laut. Leo Fender, Elektroniktüftler und Instrumentenbauer brachte die Telecaster, den Fender Precision Bass und die Stratocaster auf den Markt. Daneben dominierte er mit seinen Verstärkern den Markt. Etwa zur gleichen Zeit gründete Jim Marshall ein Musikgeschäft, das zunächst Schlagzeuge verkaufte. Der britische Schlagzeuger und Unternehmer war während des Krieges in einer Elektronikfirma angestellt, die Rüstungsgüter herstellte. Während dieser Zeit lernte er die Grundlagen der Elektrotechnik und leitete zuletzt die Elektronikabteilung seines Arbeitgebers. Am 5. April 2012 starb Jim Marshall in seinem 88. Lebensjahr in London.
mehr zum Thema: Jim Marshall 88-jährig gestorben |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Herz und Fuss

Am Blues Festival Basel gab es die Möglichkeit, den ersten mit dem «Lifetime Achievement Blues Awards» Geehrten zu treffen, den Gründer und seit 50 Jahren Leiter des Jazz Festivals Montreux, Claude Nobs. Im Interview zeigt sich der so Ausgezeichnete als Traditionalist, aber auch als Visionär. Musik kann auch Schellack-Platten daherkommen oder als HD-Digitalisat, was bleibt, das ist, was die Musik dem Herzen gibt – und dem Fuss. Das Bluesnews-Interview mit Claude Nobs. mehr zum Thema: Interview mit Claude Nobs |
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Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung
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Eine einzigartige Persönlichkeit verstummt
Er ist nie so bekannt geworden, wie er es eigentlich verdient hätte. Er führte ein eher zurückgezogenes Leben und betonte in vielen Interviews, dass seine Familie ihm wichtiger sei, als die Karriere. Am 20. Oktober 1943 in Palm Springs, CA geboren, wuchs Buddy «Bugs» Henderson in Tyler, TX auf und lebte bis zuletzt in Texas. Im November 2011 erkrankte er an Krebs, dem er nun im Alter von 68 Jahren am 9. März 2012 erlegen ist.
Bugs Henderson war kein filigraner Gitarrenkünstler, sondern ein Bluesrocker, der es gerne krachen liess, was nicht heisst, dass er die sanften Töne nicht beherrschte. Seine Auftritte waren anstrengend, sowohl für ihn, als auch für das Publikum. Dafür nahm er seine Zuhörer mit auf musikalische Reisen, die zwar immer im Blues verwurzelt waren, aber gespickt waren mit Zitaten aus allen möglichen Musikstilen. Seine teils spontan improvisierten Medleys durch die Musik waren fester Bestandteil seiner Auftritte. Er war unprätentiös, begeisternd und musikalisch anspruchsvoll. Wer ihn live erlebt hat, dürfte ihn kaum mehr vergessen.
Als Jugendlicher gründete er seine eigene Band, die Sensors und mit 16 Jahren tat er sich mit seinem Freund Ronnie Weiss zusammen. Die daraus entstandene Band Mouse and Traps kam mit ihrem ersten Song Public Execution in die Charts. Er spielte mit B.B. King, Freddie King, Eric Clapton, Ted Nugent, Roy Buchanan und James Burton. Die letzten Jahre war er eine unverzichtbare Grösse in der Dallas-Fort Worth Szene. Darüber hinaus war er eher in Europa bekannt, als in den USA und veröffentlichte auch beim deutschen Label Taxim Records. Zuletzt spielte er mit den Shuffle Kings (Keith Jones: Bass, Linda Waring: Schlagzeug, Kirby Kelly: Gitarre und Tommy Young: Hammond B-3) Bugs Henderson hinterlässt ein gewaltiges Oeuvre, das etwa 20 Alben umfasst.
Bugs Hendersons Website
Videos auf Youtube mehr zum Thema: Bugs Henderson gestorben |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Labor of Love

Ende 2011 ist der zweite Teil der detailreichen Biographie Stevie Ray Vaughans erschienen. Autor Craig Hopkins hat damit einen Bericht über das Leben des grossen Texaners vorgelegt, der etwas anders daherkommt als die normale Biographie. Der Titel Day by Day, Night After Night ist auch Anspruch: Für jeden Tag der Jahre 1983 bis August 1990 nennt Hopkins die Aktivitäten Stevie Ray Vaughans und der Bandmitglieder Tommy Shannon, Chris Laytonund Reese Wynans (ab 1985). Damit deckt der Autor die erfolgreichste Phase in SRVs Leben ab von den Alben Texas Flood bis zum Weltruhm. Doch mit dem bedauernswerten Unfalltod Vaughans endet das Buch nicht. Es folgt eine Chronologie der posthumen Ehrungen und Erinnerungen an den Künstler. Es ist der Traum für jeden Fan. Und es entstand ein Werk, das nicht nur ausgesprochen dicht über das Leben Stevie Ray Vaughans Auskunft gibt, sondern das darüber hinaus deutlich macht, was es heisst, ein Rockstar zu sein. Deutlich wird: Es ist harte Arbeit, ein erfolgreicher Profimusiker zu sein.
mehr zum Thema: Stevie Ray Vaughan Day by Day, Night After Night His Final Years 1983-1990 |
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