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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Journalist Art Tipaldi ist heute der Chefredaktor von Blues Revue, einem wichtigen und einflussreichen Bluesmagazin, das in Print wie auch Online erscheint. Der Blues-Journalist hat 2002 ein Buch veröffentlicht mit dem Titel Children of the Blues : 49 Musicians Shaping a New Blues Generation. Darin wird die nächste Generation von Bluesmusikern vorgestellt, und der Fokus liegt dabei gemäss eigenem Anspruch darauf, dass diese jungen Musiker nicht nur die Flamme des Blues weiter am Brennen halten, sondern wie sie sich in einer Tradition ihren Lehrern gegenüber verpflichtet sehen. Das Konzept ist wirklich gut und wenn man an dem Buch auch einiges aussetzen kann, hat Tipaldi doch irgendwie ein nettes Lesebuch kompiliert. Über die Auswahl der Musiker, die vorgestellt werden, kann man natürlich immer die Stirne runzeln, aber etwas anderes ärgert viel grundlegender an seinem Buch. Der Titel und das Titelbild führen in die Irre, denn so viele Blueskinder gibt es nun auch wieder nicht, wie auch Tipaldi bald eingestehen muss.
mehr zum Thema: Art Tipaldi Children of the Blues |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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«Hal Leonard» ist der marktführende Verlag im Bereich der autodidaktischen Gitarrenliteratur und Notentrakskription. Sie teilen den Markt mit ihrem wohl grössten Mitkonkurrenten «Mel Bay», aber der Branchenprimus ist klar «Hal Leonard». In ihrer Verlagsreihe «Backbeat Books» ist nun ein Werk erschienen mit dem all-umfassenden Titel The Blues Guitar Handbook : A Complete Course in Techniques and Styles, verfasst und aufgenommen von Adam St. James, einem Musikjournalisten. Das Buch umfasst 256 Seiten und eine beigelegte CD, und Adam St. James verspricht auf dem Cover, dass man mit diesem Kurs alles erlerne, was man zu wissen brauche und dass man mithilfe des Buches alle Stilrichtungen des Blues erlernen könne, «from basic to advanced». Das sind selbstverständlich Marketing-Sprüche. Doch in welchem Mass wird dieser Kurs dem eigenen hohen Anspruch auch gerecht?
mehr zum Thema: Adam St. James The Blues Guitar Handbook |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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50000 Saiten
Da mag man sich denken: Schon wieder eine Blues-Autobiograpie? Ja, aber diese ist anders. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass die Generation der Nachkriegs-Musiker beginnt, ihre Memoiren aufzuschreiben. Nach Keith Richards und Klaus Voormann legt Hans Theessink mit Big Bill’s Guitar als ein weiterer Europäer seine Memoiren vor, in denen er eine Reihe von Informationsperlen mit einer sympathischen Nonchallance präsentiert. In Form eines langen Interviews spricht der Niederländer über seinen Werdegang, aber auch sein Verständnis der Musik. Dabei lässt er die Leser ganz nahe an sich heran und es ist deshalb ein intimes und berührendes Buch geworden. Der Zugang wurde nicht leicht gemacht, aber im Gespräch bestätigt Theessink, was auf den Alben zu hören ist: Gradlinigkeit, Authentizität und Bescheidenheit zeichnen diesen grossartigen Musiker aus.
mehr zum Thema: Hans Theesink Big Bills Guitar |
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Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung
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Deutscher Musikeditionspreis 2011 geht in die Schweiz
Der Deutsche Musikverleger Verband e.V (DMV) . ist der Berufsverband der deutschen Musikverleger. In Deutschland sind rund 90% der Musikkverleger darin zusammen geschlossen. Er verleit seit zwanzig Jahren den «Best Edition» Preis in neun Kategorien. In der Kategorie Schul- und Unterrichtsliteratur für Erwachsene wurde der Preis dieses Jahr anlässlich der Musikmesse in Frankfurt an Richard Koechli sein neustes Werk: für Masters Of The Blues Guitar verliehen.
Der Autor habe eine «Würdigung stilprägender Musiker der Blues-Geschichte und vermittelt grundlegende Information über einen wichtigen Musikstil, der als einer der Grundsteine für die heutige Pop- und Rockmusik gilt» geschaffen, begründete die Jury ihren Entscheid.
mehr zum Thema: Richard Koechli ausgezeichnet |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Das neueste Lehrbuch des Schweizer Ausnahmegitarristen Richard Köchli führt Lernwillige ein in die Welt der klassischen Bluesgitarristen der Zwischenkriegsjahre, aber auch deren Nachfolger jüngerer Generationen. Es steckt viel Arbeit in diesem Buch, aber der Aufwand lohnt sich. Nichts weniger als den gesamten Umfang der klassischen Bluesgitarre bietet Koechli hier in gewohnt kompetenter und ansprechender Form an. Dies ist ein wirklich guter Lehrgang für Blues-Gitarristen – und das Buch macht richtig Spass. Hier gibt es eine Besprechung des Werks und einen Praxistext.mehr zum Thema: Lehrbuch Masters of Blues Guitar |
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