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CDs
Ray Charles Twice Revisited PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

Ray Charles ist nicht mehr, seine Songs aber leben weiter. Jüngst haben sich Wynton Marsalis und Willie Nelson zusammen getan, um 15 brandneue Aufnahmen herauszugeben, in denen sie dem «Genius» huldigen. Dazu haben sie sich die Hilfe einer weiteren Generation geholt, indem auf der Hälfte der CD Norah Jones ihre Traumstimme einbringt. Bereits seit 2006 liegt ein Album des Brit-Blues Urgesteins The Blues Band vor. Bluesnews.ch vergleicht die zwei CDs, die mehr sind als Tribute-Einspielungen, in denen das Vorbild möglichst originalgetreu kopiert wird. Die beiden Alben erfolgt eine intensive Beschäftigung mit den Songs und es resultieren anregende Neuinterpretationen, die den ganz unterschiedlichen Charakter ein und desselben Titels hervorheben.

mehr zum Thema: Ray Charles Twice Revisited

 
Biscuit Jack We Belong Together PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

Die Doppelspitze


Die Luzerner Band Biscuit Jack schreibt ihre Titel selbst. So war das schon auf dem Erstling von 2005 und nicht anders verhält es sich auf der neuen CD, die am 27. Januar mit einer CD-Taufe im Luzerner Stadtkeller gefeiert wird. Die CD enthält eine Stunde unterschiedlicher Musik, die verschiedene Facetten der Band repräsentiert. Sascha Koch und Heinz «Moby» Arnold haben 14 der Titel geschrieben. Die Unterschiede zwischen beiden Autoren sind klar auszumachen, aber der gemeinsame Boden bleibt der Blues, der verbindet – und ein exzellenter Thomas Stocker an den Drums. Somit scheint We Belong Together ein Bekenntnis zu dieser Band zu sein, die wie der Eisenbahnzug auf dem Cover sich einmal hinter Kochsund einmal hinter ArnoldsDampflokomotive spannen lassen. Und wenn nicht – wie auf dem Cover – ein Prellbock die Weiterfahrt verhindert, kann dieser Zug noch viel im Rhythmus stampfen.

mehr zum Thema: Biscuit Jack We Belong Together

 
The hardcore bluesband Booze blues and nothing to lose PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

Variantenreicher Texas-Blues

Der Longplayer der Hardcore Bluesband mit dem Titel Booze, Blues and Nothing to Lose erschien 2011, und zwar im CD- wie auch LP-Format (Vinyl). Das dritte Album präsentiert die Band um Philipp Gerber im bekannten Stil: gitarrenbetonter Sound, den die Band selbst als «Ungehobelt, leicht schmutzig und doch sexy» beschreibt. Die solothurner Band spielt harten Bluesrock der texanischen Machart, die Selbstbezeichnung sicher zutreffend: Stevie Ray Vaughan stellt offensichtlich ein wichtiges musikalisches Vorbild dar, aber der Sound der Hardcore Bluesband ist von der Besetzung mit zwei Gitarren dominiert. Dies ist ein Quintett, das spielt wie ein Power-Trio. Aber nicht nur druckvoller Sound ist eine Spezialität der Band, sie agiert dabei bewundernswert virtuos und zeigt sich gut eingespielt und voller Spielfreude.

mehr zum Thema: The hardcore bluesband Booze blues and nothing to lose

 
Hans Theessink Jedermann Remixed PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Düster mit strichweisen Aufhellungen

Hans Theessink lebt seit einigen Jahrzehnten in Österreich, und so liegt es vielleicht näher als man denken würde, dass dem gebürtigen Holländer Theessink der prestigeträchtige Auftrag erteilt wurde, bei den Salzburger Festspielen den berühmten Jedermann in einer Remix-Version vertonen zu können. Dabei gelang ihm — dem Theaterstück angemessen — düsteres und bedeutungsschwangeres Album mit wenigern sehr stimmigen Eigenkompositionen und einer Reihe von Coverversionen, die es in sich haben, was das Vorbild angeht, aber auch was Theessinks Interpretationen angeht. Es entstand ein spannendes eigentliches Konzeptalbum um die Themen, die im Blues schon immer präsent waren: Der Tod, der Teufel und die Liebe.

mehr zum Thema: Hans Theessink Jedermann Remixed

 
2 Spitzenplätze für Richard Koechli PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Webmaster   
HOWLIN' WITH THE BAD BOYS sorgt in Frankreich für die grosse Überraschung!

RichardKoechliHowlinwiththebadBoysCDCover.jpgRichard Koechli's neue CD macht auch in der francophonen Welt von sich reden. Seine persönliche Hommage an die Urväter des Blues sorgte in Frankreich für eine kleine Sensation: Es passiert selten (und schon gar nie bei einem Album aus der Schweiz), dass ein und die selbe CD gleichzeitig den Spitzenplatz in den zwei wichtigsten französischen Blues-Indie-Charts einnimmt: Platz 1 «Blues-Radio-Airplay-Charts» (meist gespielte Blues-Alben Frankreichs) – und Platz 1 «CRB-POWERBLUES» (die besten Blues-Alben aus der Sicht Frankreichs). Koechli freut sich: «Natürlich spielt da auch der Bonus mit, dass ich teilweise auf Französisch singe; aber die Liste der internationalen Top-Acts die alle hinter mir liegen, ist wirklich beeindruckend: David Gogo, Duke Robillard, Johnny Winter, Maria Muldauer, Ana Popovic, Keith B. Brown etc...!»

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