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CDs
CD-Rezension Clapton PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Eric alters-weise

Eric Clapton singt Autumn Leaves? Das soll wohl ein Witz sein? Keineswegs. Und er macht das auch noch gut. Das neue Studioalbum Clapton enthält zur Hälfte unsterbliche Klassiker der Jazz-Tradition der 20er bis 50er Jahre. Und wenn der Meister auch bluesige Versionen der Songs präsentiert, es bleiben die Klassiker des «Great American Songbook». Doch mit seiner Wahl der Songs zeigt Clapton auch deutlich: die Zeit des Gitarrenheldentums sind endgültig vorbei — es zählt das Kollektiv. Und das beinhaltet viele Weggefährten Claptons. Der 65-jährige Brite lässt es gemächlicher angehen. Das Album macht eine Menge Spass, wenn man sich darauf einlässt, aber es wird auch manche überraschen. Clapton kann zwar nicht so gut singen wie Rod Steward, aber er zeigt ihm dennoch, was eine Harke ist.

mehr zum Thema: CD-Rezension Clapton

 
Greyhound George All You Can Eat PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Viel Gefühl und hohe Virtuosität

Greyhound George ist der Künstlername von Jürgen Schildmann, einem Blues-Enthusiasten, der wie viele die Gitarre gewählt hat und der mit grosser Virtuosität einen ansprechenden Mix aus Eigenkompositionen und Covers präsentiert. Aktuell liegt seine zweite solo und akustisch eingespielte CD All You Can Eat vor. Diese bietet alle Varianten des akustischen Blues: Slide, mit und ohne Harmonica, Instrumentalstücke wie gesungene, Slide und Picking, oftmals alles im selben Stück. Sein Stil erinnert an grosse Vorbilder wie Son House oder Tampa Red oder – in jüngerer Zeit – der junge Keb’ Mo’. Die CD von Greyhound George macht grossen Spass, und sei den Freunden des akustischen Blues wärmstens empfohlen. Bleibt zu hoffen, dass Greyhound George gelegentlich den Weg in den Süden schafft und dass man ihn auch hier in der Schweiz live erleben kann.

mehr zum Thema: Greyhound George All You Can Eat

 
Crossover Blues Band - On The Road Again PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
CD mit Überraschungseffekt

Nach der Neuformation der Crossover Blues Band, bluesnews berichtete hier darüber, sollte im Frühjahr eine neue CD erscheinen, die dann auch mit leichter Verspätung Ende Juli erschienen ist, da durch den Wechsel das bereits vorhandene Material neu verarbeitet werden musste.

Herausgekommen ist eine Scheibe mit fünf Titeln, zusammen nicht ganz 25 Minuten, also eher eine Demo CD. Die Band hat versucht, ihr Spektrum darzubieten, was ganz gut gelungen ist, soweit das mit fünf Titeln möglich ist. Dafür haben sie sich keine Allerweltstitel ausgesucht, sondern ausser dem unverwüstlichen Hoochie Coochie Man nur eigene Songs aufgenommen.

Ausserdem kann die CD mit einer wohl unbeabsichtigten Überraschung aufwarten. . .

mehr zum Thema: Crossover Blues Band - On The Road Again

 
Nico Brina - Who Cares Just Boogie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

Starkes Piano

Nico Brina - Who Cares, Just Boogie (2010)

Nico Brina, der Boogiepianist aus Biel hat eine neue CD veröffentlicht: Who Cares, Just Boogie heisst das Album mit 18 Titeln, die alle aus seiner Feder stammen. Er wird am Schlagzeug begleitet von seinen langjährigen Begleitern, entweder Tobias Schramm (Tracks 2,3,4,8,9,12,13,16 und 17) oder Charlie Weibel (Tracks 1,6,7,14,15 und 18), dem er auch den letzten Titel Charlie’s Boogie gewidmet hat. Auf den Titeln 1,2,3,4,8,9,12,13 und 16 ist zudem Eisse Hommes am Bass zu hören. Ausserdem spielt Rod Piazza die Bluesharp auf dem vierten Titel Crying Cats and Dogs, sowie Bruno Kyburz Saxophone im Song Hitchhike Boogie. Nico Brina versteht es, einen Song langsam zum Sieden zu bringen und diese Steigerung der Spannung zieht sich auch von Song zu Song durch die ganze CD. Gesamtlänge der CD etwa 50 Minuten.

mehr zum Thema: Nico Brina - Who Cares Just Boogie

 
CD-Rezension Joe Bonamassa Black Rock PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

Alle Spielarten des Blues


Joe Bonamassa
hat mit Black Rock eine neue CD (bereits die zehnte!) herausgebracht, auf der er mit einem Trio (keyb, b, dr) als Begleitung nicht nur zeigt, dass er das Blues-Fach beherrscht, sondern sich als vielseitiger Musiker präsentiert, der die Grenzen des Genres auslotet und mitunter sprengt. Das Ziel ist gute Musik, nicht die einfache Zuordnung zu einem Genre, und so strahlt die neue Scheibe Lebensfreude ohne Ende aus, und mit einer erstaunlichen Bandbreite an Stilrichtungen sie ist vielleicht die beste, die er je gemacht hat. Die Wurzeln der Covers und der eigenen Songs bleiben bei Bonamassa klar im Blues, und diese sind fest und verleihen ihm Halt. Auf der CD sieht ein guter Freund als Special Guest vorbei: B.B. King singt auf einer Duett-Version von Willie Nelsons Evergreen Night Life.

mehr zum Thema: CD-Rezension Joe Bonamassa Black Rock

 
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