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CDs
Groovepack, Funky PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

Prächtiger Funk

Groovepack, Funky 2008 

GroovepackFunkyCDCover.png

Die Bandbreite der Sissacher Gruppe ist gross. Sie spielen Blues, Soul und Funk. Für die CD Funk haben sie sich, wie der Titel vermuten lässt, auf funkige Titel beschränkt. 10 Titel haben sie eingespielt, wobei der Eröffnungstitel Come By And See gleich zweimal vorkommt, die House  Version beschliesst die CD.

Die Scheibe kriegt man, einmal gestartet, nur schwer zum stoppen, ein Titel fordert den nächsten, bis die CD zu Ende ist. Wer anschliessend nicht gut drauf ist, sollte den Tag besser zu Hause verbringen. Manchmal staunt man, dass es nur fünf Musiker sind, die da spielen. 

 

mehr zum Thema: Groovepack, Funky

 
Chicago Blues - A Living History PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Bluesgeschichte musikalisch

ChicagoBluesLivingHistoryCDCover.png

Ein bemerkenswertes Projekt, das zwei Generationen traditioneller Bluesmusiker des Chicago Stils zusammen geführt hat. Ein Projekt dieser Art hat es bisher in dieser Form noch nicht gegeben.

Da treffen Billy Boy Arnold (1935), John Primer (1945), Billy Branch (1951) und Lurrie Bell (1958), die noch allesamt mit den Grossen der Blüte des Chicago Blues gespielt haben auf eine junge Generation Chicago Bluesmusiker: Matthew Skoller, Billy Flynn, Johnny Iguana, Felton Crews und Kenny „Beedy Eyes" Smith. Zusammen bilden sie das Projekt Chicago Blues - A Living History und touren mit ihrer Show als The Chicago Blues Ambassadors seit Anfang Sommer 2009 durch Europa, wo sie an 16 Festivals auftreten. Eine Rezension ihres Auftritts beim Piazza Blues Festival findet sich auf dieser Seite .

Wer keine Chance hat, die Show zu sehen, kann sich nun mit der Doppel CD trösten. Wer sie erlebt hat, wird sich die CD sowieso kaufen wollen und erhält dafür  21 ausnahmslos gute Titel und ein an biographischen Inhalten reichhaltiges Booklet, das auch noch mit hübschen historischen Aufnahmen versehen ist.

Bluesnews Wertung: sehr empfehlenswert!

mehr zum Thema: Chicago Blues - A Living History

 
Gary Moore, Essential Montreux PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

Blues and Much Moore

GaryMooreEssentialMontreuxCDCover.png

Eine Familienpackung Gary Moore für die Ohren

Plant jemand in den Sommerferien einen Roadtrip? Oder bleiben alle zuhause? Schön in der Sonne liegen und vollen Sound auf die Ohren? Dann haben wir hier den perfekten Tipp für einen faulen Sommer randvoll mit Gitarren-Bluesrock Satt: Gary Moore hat seine fünf Auftritte in Montreux auf CDs gebrannt und bringt sie als 5-CD-Box für einen geradezu lächerlich günstigen Preis: Fr. 41.- oder bei Amazon Deutschland sogar nur €21.-

Auf dieser kleinen CD-Box, die mit einem kleinen Booklet versehen ist, aber sonst keine Schnörkel und Extras bietet, konzentriert sich auf die Musik, von der es dann auch reichlich gibt. Die Scheiben sind Aufnahmen von Konzerten Gary Moores als Frontman und unter eigenem Namen an folgenden Daten: 7. Juli 1990, 16. Juli 1995, 9. Juli 1997, 7. Juli 1999 und 6. Juli 2001. Also immer in schön mehrjährigem Abstand kam Gary Moore mit seiner jeweiligen Band nach Montreux und spielte seine Art der Musik. Moore hatte seinen Ursprung im Hard Rock, damals als Gitarrist der 70er Jahre Hardrock-Band Thin Lizzy. Nach deren Auflösung 1979 machte er sich an eine Solokarriere, in der der Mann aus Belfast relativ erfolgreich war, am bekanntesten wohl seine Ballade Still Got The Blues.

mehr zum Thema: Gary Moore, Essential Montreux

 
Nico Brina, 25 Years Live On Stage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

Zeitreise

Nico Brina , 25 Years Live On Stage (2009)

nico_brina_25_years_live on_stageCDCover.png Was macht ein Musiker, der sein 25 jähriges Bühnenjubiläum feiert? Er nimmt seine erfolgreichsten Titel und packt sie auf eine CD. So auch Nico Brina, der Pianowizard aus Biel. Er hat  16 Titel aus seinem Repertoire ausgewählt, die einen repräsentativen Querschnitt durch seine musikalische Laufbahn zeigen. Als Musiker, dessen Stärke im Live Auftritt mit Bühnenshow liegt, hat er ausschliesslich Liveaufnahmen ausgewählt, die alle zwischen 2004 und 2008 entstanden sind. Sie sind eine gute Demonstration von Nicos Können als Boogie Pianist. Die Mitschnitte sind von unterschiedlicher Qualität, teilweise ohne Nachvertonung oder andere Bearbeitung der Aufnahmen, um das authentische Livegefühl zu vermittlen, wie Nico Brina uns wissen liess. Die Titel sind Boogie Woogie Titelentweder aus dem Boogie Songbook, oder Eigenkompositionen (Happy Ol' Boy, Back Seat Boogie, Hip Shaking Boogie, I've Heard A Little About You, Walk On Boogie,  Nico's High Speed Boogie),dazu gibt es noch andere Songs (Route 66, Before You Accuse Me, Gee Baby Ain't I Good To You, Early In The Morning, In The Ghetto, One Night) Insgesamt also ein guter Querschnitt durch Nico Brinas Schaffen, das all seine Qualitäten zeigt. Nico's Highspeed Boogie ist sein Beitrag zum Guiness Buch der Rekorde und demonstriert Nicos Qualitäten als Unterhalter.

mehr zum Thema: Nico Brina, 25 Years Live On Stage

 
Ginger, Live PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

 Ginger Live, 2008

GingerLiveCDCover.png

Die ist eine phantastische CD, ein beachtlicher musikalischer Exploit der tollen jungen Schweizer Band Ginger. Das hier zu besprechende Album Live Zürich ist ein Konzertmitschnitt von einem Auftritt im Frühling 2008 im «Kulturmarkt» in Zürich, und die CD ist schlicht der Hammer.

Die Band legt einen feurigen und hoch konzentrierten Auftritt hin, in dem sie weitschweifig ihre spezielle Musik zelebrieren. Das kürzeste Stück ist mit 5:08 das Intro, die weiteren sind weit über sieben, zum Teil über zehn Minuten. Der Sound von Ginger ist die detailgetreue Reproduktion von 1970er Jamrock, dezent modernisiert bei den Gitarrenklängen. Man mag den Sound auch als eine Form des «Alternative Rock» bezeichnen oder meinetwegen als «Retro- Grunge», oder, wie die Band selbst es nennt: «Psychedelischer Bluesrock» aber was damit gemeint ist der stark gitarrenlastige und stets übersteuerte Sound, in dem Soli dann enden, wenn der Gitarrist meint, dass jetzt genug sei. Eric Clapton bezeichnete den Sound bekanntlich einst als «Woman Sound», und er meinte damit grosse Verzerrung aber rausgedrehte Höhen, so dass ein hohler heulender, zuweilen schluchzender Klang entsteht. Dazu kommen Fuzz-Box, Wah-wah und alle weiteren Mittel, den Klang zu verfremden.

mehr zum Thema: Ginger, Live

 
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