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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Neue Ufer
Auf einer neuen Veröffe ntlichung zeigt Eric Clapton, wohin ihn seine Suche nach neuen musikalischen
Horizonten geführt hat. Er traut sich zu, Schritte in Richtung Jazz zu wagen,
was keine neu entdeckte Liebe ist, sondern natürlich die Basis. Auf CD und DVD zeigen Clapton und Wynton Marsalis und einer von ihm handverlesenen Band des Lincoln
Jazz Centers in New York beim lustvollen Spiel mit altbekannten Songs. Die
Aufnahme ist sehr unterhaltsam, witzig und ein echtes Vergnügen, wenn man ein
Faible hat für Old Time Jazz und Dixie. Ein interessanter Versuch, Neues zu
erkunden auf dem immer tiefer führenden Weg in die Musik.
mehr zum Thema: Wynton Marsalis and Eric Clapton Play the Blues |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Kleider machen Leute
John Mayer spielt auf der Konzertaufnahme Where
the Light is : John Mayer Live in Los Angeles mit Herz und viel Seele,
und er zeigt, welch unglaublich guter Musiker er ist. Das Konzert ist eine
einzigartige Folge von drei Sets, auf denen er alle Facetten seiner
Vielseitigkeit zeigt: er zieht sich für jedes Set um. Es sind, wie er selbst
sagt, «drei Inkarnationen» seiner selbst. Doch was über die 22 Titel gleich
bleibt, sind zwei Konstanten: John Mayers Musik gründet im Blues, wächst
hervor aus dem Blues und kehrt immer wieder zum Blues zurück, und er hat eine
unbeschreiblich gute Stimme für diese Art der Musik. Das Konzert ist grosse
Show und ein Vergnügen, anzusehen oder anzuhören. Es gibt eine Aufnahme auf
einer Doppel-CD und ein Konzertfilm von Danny Clinch, der etwas über
zweieinhalb Stunden dauert. Die CD ist grossartig, aber die Erfahrung, ihn beim
Spielen zu sehen, eröffnet eine weitere Dimension. Und dabei ist der Mann auch
immer gut angezogen.
mehr zum Thema: John Mayer Where the Light is Live in Los Angeles |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Der Schamane
Buddy Guy spielt an jedem Konzert, was sein Herz ihm an diesem Abend vorgibt, deshalb sind Konzerte des Louisiana-Bluesman aus Chicago immer sehr speziell. Am Abend, da die DVD aufgenommen wurde, war er augenscheinlich gut drauf und er spielte ein tolles Konzert, bei dem er sich um eine tolle Show bemüht und dabei nichts auslässt. Das Konzert ist eine gute Stunde grossartige Unterhaltung mit einem hervorragenden Headliner und einer tollen Band im Rücken. Da es so wenige Konzertmitschnitte von Buddy Guy gibt, stellt diese DVD eine gute Gelegenheit dar, den Bluesman in Hochform kennen zu lernen oder wieder zu treffen. mehr zum Thema: Buddy Guy at Glastonbury DVD |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Auf Lomax Spuren
Auch ein guter Film kann dramaturgisch banal sein, insbesondere wenn es ein Dokumentarfilm ist. Die hier zu besprechende DVD Deep Blues ist eine filmtechnisch erfreulich einfache DVD aus dem Jahr 1991. Journalist und Musikethnologe Robert Palmer (1945–1997) zeigte damals Dave A. Stewart (* 1952) von Eurythmics und Dave Stewart & The Spiritual Cowboys den Süden, genauer Mississippi, seinen Heimatstaat, auf der Suche nach dem wahren und echten Blues. Diesen kriegen wir als Zuschauer dann ebenso zu sehen und zu hören wie der etwas hilflos wirkende Stewart. Aber was geboten wird ist von so herausragender Qualität, dass der simple Aufbau nie stört, ja sogar viele Vorteile bietet.
mehr zum Thema: Deep Blues DVD |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Netzer und Scheytt sind ein Bluesduo aus Süddeutschland, dass sich der Aufführung der alten Klassiker verschrieben hat und ein spezialisiertes Repertoire von zeitlosen Bluestiteln erarbeitet hat. Mit Ihrer DVD Blues is My Castle : Live at Burg Stettenfels liegt nach früheren CD-Veröffentlichungen nun erstmals ein Filmdokument vor, das die Piano/Gitarren-Virtuosen mit 20 Titeln ins rechte Bild setzt. Insgesamt eine satte Packung fetziger Musik. mehr zum Thema: DVD von Netzer und Scheytt |
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