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Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung
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Cover in Hülle und Fülle
In den grauen Vorzeiten der LP, die heute Vinyl genannt wird, waren die Cover mehr als Informationsträger für den Inhalt. Aufwändig gestaltete und kunstvolle Bilder oder Montagen sollten das Werk unverwechselbar machen und gleichzeitig eine Botschaft über den Inhalt und die Band enthalten. In der Folge entwickelte sich die Gestaltung der Verpackung des Tonträgers zu einer eigenen Kunstform und die Grafiker, die damit beauftragt waren, versuchten sich gegenseitig mit noch originelleren Ideen zu überbieten. Mit dem Aufkommen der CDs und DVDs, deren Verpackung nur ungefähr einen Viertel so gross war, verschwand diese Kunstform weitgehend. Mit dem Herunterladen von Musiktiteln als MP3 Dateien schliesslich wurde sie komplett überflüssig.
Inzwischen haben Nostalgie und feine Ohren zu einer Renaissance der grossformatigen LPs geführt. Gleichzeitig werden Gott sei Dank die schrecklichen und höchst zerbrechlichen Plastikhüllen immer mehr durch die weitaus angenehmeren und erst noch dünneren Kartonverpackungen ersetzt. Beiudes sind wohl Gründe dafür, dass wieder vermehrt auf die Coverkunst geachtet wird. Eine Website mit einer riesigen Datenbank bietet ein holländischer Anbieter unter dieser Adresse: http://cover-paradies.to/? . Gemäss Angaben des Betreibers sind über fünf Millionen Einträge gespeichert, aufgeteilt in verschiedene Bereiche wie CDs, DVDs, Vinyl, aber auch VHS und Spielekassetten. Jedes Coverbild kann in brauchbarer Qualität herunter geladen werden. Der Clou ist, dass man sich als Benutzer anmelden und danach selbst eigene Cover hochladen kann. Die Datenbank wird also laufend erweitert. Der Service ist kostenlos und es gibt keine weiteren Verpflichtunge.
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