Bloogle Infos Technisches |
| Roboter Gitarre stimmt sich selbst |
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| Geschrieben von Webmaster | |||||
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Der Gitarren-Hersteller Gibson will ab Dezember ein System zum automatischen Stimmen von Gitarren verkaufen. Das "PowerTune" genannte System, für das Gibson die exklusiven Vertriebsrechte besitzt, wurde hauptsächlich vom deutschen Ingenieur Chris Adams und seiner kleinen Firma Tronical in Hamburg entwickelt. Gibson vermarktet die Technologie ab Dezember unter der Bezeichnung Robot Guitar.
Das System besteht aus zwei Teilen: Einem zweiten Satz
piezo-elektrischer Tonabnehmer, der unter den Saiten montiert ist, und
einem digitalem Signalprozessor. Wenn Saiten gespielt werden,
vergleicht der Prozessor ihre Frequenz mit den gespeicherten
Wunschwerten und schickt bei Bedarf Instruktionen an das eigentliche
Stimmgerät aus kleinen, starken Servomotoren, die auf der Rückseite des
Gitarrenkopfes sitzen. Die Saiten werden dann im jeweils notwendigen
Maße gespannt oder gelockert. Weil es sonst auf der Bühne zu
Interferenzen kommen könnte, wird das Signal dabei nicht drahtlos,
sondern über die Saiten selbst übertragen. (wst/Technology Review)
Die Gibson Robot Guitar verspricht, die ewigen Tuningprobleme von Gitarren und Bässen zu beenden. Der Memory-Modus ermöglicht das Speichern von persönlichen Tunings und gewährleistet den schnellen Zugriff auf diese mit nur einem Knopfdruck. Das System besteht aus drei Komponenten, die alle sechs Saiten automatisch innerhalb von fünf Sekunden in die gewünschte, vorher ausgewählte Stimmung bringen. Es sind keine größeren Modifikationen der Gitarre nötig. Lediglich der Tonregler wird durch einen Control-Regler ersetzt und revolutionäre Mechaniken eingebaut. Jede Mechanik ist mit einem speziellen Elektromotor ausgestattet. Diese stimmen die Saiten vollautomatisch. Die korrekte Stimmung wird mittels der Tune-Control Bridge überwacht. Das Gibson Robot System ist für jede Gitarre nachrüstbar. Eine limitierte Anzahl von Gibson Robot Guitars in Form von Silverburst Les Paul Modellen wird ab dem 7. Dezember 2007 weltweit bei ausgewählten Händlern erhältlich sein. Die Liste mit den exklusiven Händlern wird auf www.gibson.com/robotguitar bekannt gegeben. (Quelle Musician's Life ) Kommentare (2)
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Charly
said:
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... ich habe zwar keine praktische Erfahrung damit, aber wieso soll es nicht funktionieren? Ein kleines Motörchen an den Wirbeln und etwas Elektronik zum messen der Frequenz sind ja nicht sowas exotisches... Mich wundert eher, dass es das nicht schon längst gibt. |
Heinz
said:
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Jemand schon versucht? Kann das funktionieren? Ich bin technisch nicht so bewandert, aber wenn Gibson das herausbringt, kann es kein völliger Nepp sein? Kennst sich jemand von Euch damit aus? Kann das funktionieren? |
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Das System besteht aus zwei Teilen: Einem zweiten Satz
piezo-elektrischer Tonabnehmer, der unter den Saiten montiert ist, und
einem digitalem Signalprozessor. Wenn Saiten gespielt werden,
vergleicht der Prozessor ihre Frequenz mit den gespeicherten
Wunschwerten und schickt bei Bedarf Instruktionen an das eigentliche
Stimmgerät aus kleinen, starken Servomotoren, die auf der Rückseite des
Gitarrenkopfes sitzen. Die Saiten werden dann im jeweils notwendigen
Maße gespannt oder gelockert. Weil es sonst auf der Bühne zu
Interferenzen kommen könnte, wird das Signal dabei nicht drahtlos,
sondern über die Saiten selbst übertragen. (wst/Technology Review)
