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Bloogle Infos Technisches

Webmasters Technikschnack 1 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Webmaster   
Folge 1: Aus der MP3 Welt 
In dieser Kolumne berichte ich aus meinem technischen Alltag, soweit es Musikhören betrifft und allem, was damit zusammenhängt. Ich hoffe, der eine oder andere Tipp hilft auch Euch. Heute geht es um MP3 und wie man sie hört..
 
Natürlich höre ich am liebsten Liveauftritte. Aber wie für die meisten von uns spielen Musikkonserven auch für mich eine grosse Rolle, eigentlich eine grössere als Livemusik. So sitze ich hin und wieder im Sessel und lasse mir von der Musikanlage meine Lieblingsmusik vorspielen. Da ich eine grosse Zeit am Bildschirm verbringe, habe ich meine ganze Sammlung als MP3 Dateien auch auf dem Rechner gespeichert und höre während er Arbeit Musik.
Neben dem auf dem Rechner vorhandenen Windows Media Player habe ich auch i-Tunes installiert, damit ich Musik auf den i-Pod übertragen kann. Beide Programme ermöglichen auch das Hören der Titel und beide Programme bieten dazu allerlei Schnickschnack neben nützlichen Funktionen wie Suchen, kategorisieren et cetera. Was soll ich aber mit all dem Firlefanz, wenn ich mal eben ein paar Titel hören möchte und mich das CD Cover überhaupt nicht interessiert, ich keine Playlisten erstellen oder benutzen möchte und auch keine CD brennen will? Ich sitze auch selten da, höre einen Titel und sehe mir die grafische Umsetzung der Musik in Form von tanzenden Strichen, Kreisen und aufpoppenden Lichtern an. Scheint mir genauso komisch, wie die vielen Bildschirmschoner, die ja eigentlich nur dann sichtbar sind, wenn keiner am Rechner sitzt. Mich interessieren dann auch keine Bitrates und Frequenzgänge, ich möchte ganz einfach einen Titel anklicken und ihn dann hören...
 
1by1screen.jpgIn diesen Fällen verwende ich den MP3 Player 1By1 . Ein schlankes, kleines Programm ohne unnütze Gimmicks. So ähnlich wie im Explorer habe ich auf der linken Seite eine Ordner Struktur und rechts die Titel, die ich abspielen kann. Das Programmfenster lässt sich auf ein kleines Bedienungsfeld reduzieren. Ich klicke auf einen Titel und höre ihn - fertig. Sehr empfehlenswert und ausserdem kostenlos. Hier könnt Ihr ihn herunterladen. Für die Technikfans unter Euch: der Spieler installiert sich im Programmverzeichnis, ohne irgendwelche Veränderungen in der Registry, lässt sich also auch leicht deinstallieren und einfach auf einem USB Stick mitnehmen.
 
A propos MP3: Wenn Ihr Eure CDs als MP3 rippen möchtet, habe ich noch einen heissen Tipp, ebenfalls sehr einfach und unkompliziert: Deep Ripper , auch kostenlose Freeware.
 
Ganz toll ist es auch, draussen in der Sonne zu liegen und per MP3 Spieler die Titel via Kopfhörer zu geniessen. Eine ganz eigene Atmosphäre, bei der ich die Finessen der Musik bis ins letzte Detail wahrnehme, weil ich ja von der übrigen Welt abgeschottet bin. Am liebsten mit einem Paar anständigen, grossen Kopfhörern, die meistens grösser sind, als der Spieler selbst. Da fühle ich mich dann auf eine eigene Weise der Musik und der Band ganz nahe. Unterwegs ist mir das zu viel und ich greife zu einem paar der winzigen Dingern, die ja meist mit dem Spieler mitgeliefert werden. MP3 Spieler besitze ich einige, darunter einen betagten i-River, einen älteren i-Pod nano und neuerdings einen CMX 2800. Letzterer sieht aus wie ein i-Phone, sowohl in der Grösse als auch was die Aufmachung angeht. Cooles Design mit einem Touch Screen, darauf neun Symbole für alle Funktionen des Geräts. Allerdings ist es ein wenig fernöstliches Blendwerk, denn darunter verbirgt sich eine ganz gewöhnliche Bedienung, wie wir sie von allen MP3 Playern kennen. Dafür ist bei hellem Licht nichts mehr auf dem Display zu erkennen, ein grundsätzliches Problem aller Geräte mit Bildschirm. Da greife ich dann lieber zum i-River, der zwar etwas behäbig altmodisch designed ist, dafür aber Knöpfe und ein zentrales Steuerelement hat, die ich auch im Dunkeln - oder eben bei hellem Licht bedienen kann. Unterwegs ist der i-Pod nano am besten, der zwar überhaupt kein Display mehr hat, dafür aber so winzig und leicht ist, dass er in der kleinsten Tasche Platz hat.
 
So, das wär's für heute. Das nächste Mal berichte ich über Internet Radio und die Möglichkeiten, dabei viel Blues zu hören...
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