Die Rede ist hier nicht von Radiostationen
im Internet, die mit dem Browser, oder einer Software (siehe Technikschnack 2)
auf dem PC gehört werden, sondern von eigenständigen Geräten, die irgendwo im
Haus stehen und mit den Internet Radiostationen über eine kabelgebundene oder
kabellose Verbindung ins Internet verbunden sind, deren Stream sie empfangen
und verarbeiten. Dies ist aber kein Vergleichstest, oder so etwas ähnliches,
sondern wie üblich in dieser Kolumne, ein wenig aus meinem Alltag geplaudert.
Lange Zeit gab es die eher frugal
ausgestatteten Terratec Noxon, TechSat Internetradio1 und andere Modelle, die
offenbar auf dem gleichen Chip aufgebaut waren, jedenfalls war die Bedienung
überall mehr oder weniger identisch und nicht sehr komfortabel. Auch der Klang
war nicht eben berauschend. Gut genug für ein Küchenradio.
Inzwischen ist eine neue Generation Geräte
herangewachsen, die nun Musik-Streaming-Player heissen, aber im Grunde auch
nichts anderes können, als Internet Radiostationen empfangen, von einem PC oder
geeigneten Server die eigene Musiksammlung wiedergeben, oder online Musikdienste
beanspruchen. Geeignete Server gibt es von zum Beispiel von Synology oder Netgear. Einige können auch mit einem i-Pod
verbunden werden, oder mit einem anderen MP3 Spieler. Beispiele sind die
Squeeze Boxes von Logitech.
Diese Geräte haben berührungsgesteuerte
Bildschirme, oder konventionelle Fernsteuerungen und Displays, die in der Lage
sind, Informationen vernünftig lesbar darzustellen und darüber hinaus sogar
Bilder und Videos darzustellen. Die Bedienung erfolgt über Menüs und die
Steuerung ist am besten vergleichbar mit einem modernen Handy.
Natürlich gibt es diese Geräte in allen
Preiskategorien. Ich habe als portable Universalstation ein kompaktes Gerät der
Mittelklasse von Philips, einen so genannten Netzwerk-Musik-Player - NP2900/12
gewählt, nachdem mein Technisat Gerät kein WLAN mehr akzeptieren wollte und ich
eh nie zufrieden war damit, allein schon wegen der Schnapsidee, die
Lautsprecher mit viel zu schwachen Magneten am Geräterumpf zu befestigen, so
dass sie bei jedem Bewegen des Geräts abfallen.
Es sieht gut aus, ist kompakt (35 x 10 x 7
cm), hat einen guten Sound und eine einfache Bedienung, dazu ist es technisch
sauber, sprich, kaum mehr Ausfälle, wenn der Stream abreisst und es gibt die
Möglichkeit, das Ding im Internet bequem zu verwalten, die Favoriten
festzulegen und irgendwelche erreichbaren URLs als Meine Medien zu verknüpfen. Weiter Möglichkeiten sind denkbar. Die
Bedienung dieser Website ist zwar noch etwas holprig und nicht immer intuitiv,
aber es geht. . .
Das Gerät kann auch an eine HiFi Anlage
angeschlossen werden. Zudem kann eine Diashow abgespult werden, ebenfalls mit
eigenen Bildern vom PC/Server. Ich nehme
es überall hin mit, natürlich braucht es einen Netzanschluss, das WLAN arbeitet
zuverlässig.