Bob Stroger dürfte seinen diesjährigen Geburtstag nicht so schnell vergessen. Gerade auf seiner letzten Tour für dieses Jahr unterwegs, feierte er sein Wiegenfest in Luzern mit einem gediegenen Abendessen. Was er nicht wusste: In Tschuppis Wonderbar war das letzte Konzert des Jahres 2011 angekündigt. Maja Arnold hatte jede Menge Gäste und Musiker eingeladen und die «Special Jam Session» als Party für ihn eingefädelt, quasi ein verlängertes Geburtstagsständchen. Als Hausband spielten mit Danny van Alphen (Gesang), Thomi Keller und Toni Nesler (Schlagzeug) die halbe Salty Dog Blues Band, die durch Gianni Berger (Harp) und Patrick Archer (Bass) ergänzt wurde.
1974 wurde der Prix Walo - benannt nach dem damaligen Radioorchester Leiter Walo Linder - von der Organisation Clan ins Leben gerufen. Seither verleiht der Verein Show Szene Schweiz alljährlich diese Auszeichnung. Seit ein paar Jahren gibt es zusätzlich den «kleinen Prix Walo», der an die besten Nachwuchskünstler vergeben wird. Der Preis hat viel Prestige und gilt als «Oscar der Schweiz».
Am 4. Dezember 2011 fand in Birr die Verleihung des diesjährigen kleinen Prix Walo statt. Es gab 21 Bewerber aus den unterschiedlichsten musikalischen Sparten. Die Sieger werden am 13. Mai 2012 anlässlich der 38. Prix Walo Verleihung in der TV Livesendung als Nachwuchs Stargäste auf. In der Sparte «Band» ging der Preis an das Chris Conz Boogie-Woogie Trio.
Nachdem im vergangenen Jahr neben den beiden Kategorien «Traditional» und «Contemporary» Blues noch ein goldenes Grammophon an Beyonce Knowles ging, war die Verteilung der wichtigsten amerikanischen Musik-Trophäen in diesem Jahr unspektakulär. Gewonnen haben die Routiniers, die es auf ein gemeinsames Lebensalter von 246 Jahren bringen. Die Gewinner und Nominierten sowie die Alben, mit denen Sie ins diesjährige Rennen gingn, sind nur noch einen Klick entfernt. Im Einzelnen lauten sie:
Kermit der Frosch liebte ihn in der Muppetshow, er ist der gütige Begleiter von Staatspräsidenten und Strassenmusikern. Es ist die Dimension, die der «Musikantenstadl» mit dem «Montreux Jazz Festival» teilt.
Er ist, so sagen viele, eine Droge, die süchtig macht und die – wie andere Drogen – die Menschen dazu bringt, sich sonderbar zu verhalten. Aber vor allem ist er der grosse Gleichmacher: eine Art der Anerkennung, die jemand von der Königin von England wie auch vom heruntergekommenen Clochard gleichermassen erhalten kann: Der Applaus.
Die beiden grossen Britischen Gitarren-Halbgötter Jeff Beck und Eric Clapton haben am 13. Februar 2010 ein erstes gemeinsames Konzert gegeben. Nun soll eine Konzertreihe in den USA folgen. Erstmals treten dabei die beiden Ex-Yardbirds-Gitarristen zusammen auf. In der Schweiz wird man das Duo wohl noch einige Zeit nicht live zu sehen bekommen, aber es gibt ja Aufzeichnungen.
Die beiden Gitarren-Helden der 60er Jahre, Eric Clapton und Jeff Beck unterscheiden sihc in Punkte Bekanntheit, auch in Punkto musikalischer Werdegang. Wo sie sich nicht unterscheiden, ist ihre Hochachtung für einander, die sie nun nach einigen Testläufen eine gemeinsame Tournee planen lässt, nach der sich Gitarristen die Finger lecken werden.
Mehr zu diesem Ereignis und ein Interview mit den beiden gibt es im englischsprachigen Rolling Stone Nr. 1099. Online gibt es immerhin einen Ausschnitt aus dem Konzert. Und wer noch mehr von Clapton hören möchte: EC hat auch bekannt gegeben, dass er diesen Sommer die dritte Ausgabe seines Crossroads Guitar Festival organisiert. Es wird am 26. Juni 2010 in Chicagos Toyota Park Stadium stattfinden. Angekündigt sind ZZ Top, B.B. King, Robert Cray, Keb’ Mo’, Allman Brothers Band, Los Lobos und Claptons momentane Partner auf der Bühne: Steve Winwood und Jezz Beck. Der Erlös des Konzerts kommt einmal mehr dem von Clapton gestifteten Crossroads-Zentrum für Abhängige in Antigua zugute.