Nach dem Ableben
von Koko Taylor vom 3. Juni wird
erst allmählich klar, welches Loch ihr Tod hinterlassen hat. Mit der kleinen
Frau ging eine grosse Sängerin verloren, und wer sie live gesehen hat, wird das
bestimmt niemals vergessen. Koko Taylor (1928-2009),
die «Queen of the Blues» trug ihren Titel zurecht, wenn sie mit grosse
Souveränität und Stolz ihre Musik spielte. Gleichzeitig war sie eine weibliche
Naturgewalt, eine Urmutter, dies von tief in ihrem Bauch einen Gesang hervorbrachte,
der vielleicht nicht edel und wohlgeformt war, der aber eine unbändige Kraft
und den Blues in reinster Form verkörperte. Koko Taylor gab stets alles und manchmal noch etwas mehr, sie liess
sich mit allem, was sie hatte, auf einen Song ein und brachte ihn über die
Bühne oder ins Mischpult, als gäbe es nichts anderes auf der Welt. Bluesnews.ch
würdigt die Musik der Königin, die nie eine «Grande Dame» war, die aber ein
Blueslokal oder eine Konzertbühne in der Hand halten konnte, als wäre es
nichts, und die Swing hatte, dieses gewisse musikalische Extra.
Andreas (Res) Wüthrich organisiert die Gigs im Musik Treff , dem Rock'n'Roll, Blues und Country Treffpunkt im Restaurant Löwen in Ursenbach.Er ist dabei sehr erfolgreich und hat sich in den sechs Jahren einen guten Namen damit gemacht, das zeigt die Liste der Bands, die bei ihm aufgetreten sind. Ein Höhepunkt ist das Konzert mit Philipp Fankhauser, das am 9. Mai 2009 stattfinden wird.
Daneben spielt er mit Res Ingold,
Alain Boog und
Mario Lepore in seiner Band Head Over Heels. Wir haben mit ihm über seinen Musik Treff, seine Meinung zur Musikszene in der Schweiz und seine Plänen gesprochen.