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Bloogle Musik Rezensionen Konzerte

Blues Festival Basel 2012 eröffnet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Gelungener Start

Mit einer Eröffnungsveranstaltung im badischen Nachbarort Weil am Rhein demonstrierten das Blues Festival Basel und das städtische Kulturamt grenzübergreifende Zusammenarbeit. Begrüsst wurde das Publikum deswegen durch Tonio Paßlick vom Kulturamt der Stadt Weil am Rhein und der Leiterin der Staatskanzlei Barbara Schüpbach-Guggenbühl. Es lag nahe, je eine Schweizer und eine Deutsche Band spielen zu lassen und so fielen Walt's Blues Box und B.B. & The Blues Shacks die Aufgabe zu, diesen ersten Festivalabend zu bestreiten. Das Konzert spielte im Haus der Volksbildung, das so wenig Glamour hat, wie der Name vermuten lässt. Dafür hat der Saal eine gute Akustik. Das Konzert war gut besucht, wenn auch nicht ganz ausverkauft.

Walt's Blues Box eröffnete mit einem funkigen That's my Mother. Es ging zunächst mit Titeln der letzten CD, The Catwalk weiter, später kamen frühere Titel dazu. Eine souveräne Gruppe, seit langer Zeit zusammen und entsprechend gut aufeinander eingespielt. Walter Baumgartner scheint permanent seine Harptechnik zu verfeinern. Kristallklare Töne wechseln sich ab mit Standard-Dirty-Blues-Harp-Klängen und interessanten Klangbildern. Besonders gut drauf fanden wir Felix Widmer. Er lieferte etliche fette Soli ab, brillierte aber auch mit Honky Tonk Piano (Sweet Little Thing) . Jonas Wolf, Benjamin des Quintetts, wird auch jedes Mal sicherer und seine Soli selbstbewusster. Zusammen mit der soliden Rhythmusgruppe (Markus Schelling, Bass und Marco Besomi, Schlagzeug) steht die Band sicher auf der Bühne und bietet eine temperamentvolle und abwechslungsreiche Show mit gut arrangierten Songs. Aufgestellte Musiker mit Anspruch. Nach einer guten halben Stunde erweiterte Sam Burckhardt mit seinem Tenorsaxophon die Gruppe und die Stücke wurden teilweise jazziger. Bei zwei oder drei Songs versuchte er sich als Sänger, was er - wie er erklärte - immer noch lerne. Warten wir es ab. . .

Das zweite Set gehörte B.B. & The Blues Shacks, die zu den besten Bluesacts Deutschlands gehören und über die Grenzen hinaus bekannt sind. Die Gebrüder Arlt (Andreas, Gitarre und Gesang und Frontmann Michael, Gesang und Harp) sind seit über zwanzig Jahren ein Garant für toll vorgetragenen Blues im Stil der 40er und 50er Jahre, was hat ihnen auch zuweilen die Kritik eingebringt, sich nicht zu entwickeln. «Respekt vor der Tradition und dennoch innovativ», hat ein Kritiker mal geschrieben und das trifft es ziemlich gut. Seit einiger Zeit haben sie sich auch für R&B und Soul geöffnet und sich damit stilistisch verbreitert. «Blues der sechziger Jahre, das sei das modernste, was sie drauf haben», meinte Andreas Arlt augenzwinkernd. Wie auch immer, sie beherrschen ihr Repertoire sicher und routiniert und wissen das Publikum mitzureissen. Neben dem Geschwisterpaar spielten Dennis Koeckstadt an den Keyboards, Bernhard Egger bediente die Drums und Henning Hauerken glänzte am Stehbass und an der Bassgitarre. Gegen Ende des Sets kam Sam Burckhardt nochmals auf die Bühne und jammte mit. Alles in allem genau die richtige Einstimmung auf das Festival.

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