Bloogle Musik Rezensionen Konzerte |
| Gelungene 3. Vocal Night |
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| Geschrieben von Webmaster | |
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Es war für alle Teilnehmenden der erste Auftritt bei einem öffentlichen Konzert. Kein Blueskonzert im eigentlichen Sinn, sondern ein Gang quer durch die Popmusik der letzten 40 Jahre. Deswegen ist dies auch keine Konzertrezension, dafür war das Angebot zu breit und dafür sind die Geschmäcker zu verschieden. Es würde auch der Idee des Ganzen nicht gerecht, die einzelnen Songs und InterpretInnen zu beurteilen, denn der Gedanke des Wettbewerbs ist gerade nicht das, was Evy mit der Vocal Night beabsichtigt. Im Vordergrund steht die Idee, jugendliche Talente zu motivieren und zu fördern und Ihnen Gelegenheit zu geben, vor einem Publikum aufzutreten. Eigentlich ist es ein Teil des Unterrichts, denn Singen soll ja nicht bloss im Stillen Kämmerchen stattfinden. Es ist diese Idee - und Ihre Umsetzung - die hier betrachtet werden soll. Begleitet von Chicago Dave (Gitarre), Cedric Vogel (Keyboard), der sehr kurzfristig für Sean Le Clair einspringen musste und sich die Songs in Rekordzeit einpeitschen musste, Georg Dillier (Bass), Stephan Schätti (Schlagzeug), der Bläsergruppe mit Marcel Thüring (Trompete), Christoph Selinger und Reto Stroh (Saxophon) und den Background Sängerinnen Sonja Kropf , Ursi Probst und Melanie Steiger trugen die Sängerinnen und Sänger ihre Lieblingssongs vor. Das Spektrum reichte von Polo Hofers Alperose, welches im Basler Dialekt irgendwie anders klingt bis Zweisamkeit, einer hübschen Eigenkomposition von Michel Bogner. Das Alter reichte von 9 Jahren bis Erwachsen und es hatte sehr viel mehr Frauen als männliche Interpreten. Die InterpretInnen haben die vorgetragenen Songs selbst ausgesucht. Dass sie dabei auf bekanntes Material zurückgreifen und sich damit ans Covern von Megahits und Ohrwürmern wagen, liegt auf der Hand. Man könnte also so etwas wie einen Karaoke Abend erwarten, das war es aber bei weitem nicht. Unbekümmert und frisch standen sie auf der Bühne und interpretierten ihre Lieder mit grossem Engagement, von Evy mit berechtigtem Stolz vorgestellt und sicher von der Band geführt. Daneben gab es neben den Coverversionen einige eigene Songs. Eigentlich fiel mir bei den Covers niemand auf, der versuchte, einfach das Original zu imitieren, vielmehr war immer etwas persönliches, unverwechselbares zu hören. Von der vermuteten Nervosität der SchülerInnen war kaum etwas zu spüren. Die Stimmung stieg ganz offensichtlich von Song zu Song und hielt sich über die Pause hinweg bis zum Schluss. Alles in allem ein gelungener und interessanter Anlass, stimmig in seiner Probebühnenathmosphäre, angefüllt mit Enthusiasmus bei allen Beteiligten. Das Publikum wohlwollend, was sicht- und hörbar nicht bloss daran lag, dass viele Freunde und Familie der Vortragenden anwesend waren, sondern zum grössten Teil an der Fröhlichkeit und Begeisterung, die Lehrerin und SchülerInnen verbreiteten, sowie an der Qualität der Beiträge. Chapeau, Evy! Und dies sind die Teilnehmer in der Reihenfolge Ihres Auftritts:
Savena Lütolf & Lea Minervy
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Die Bluessängerin und Gesangslehrerin 