Bloogle Musik Rezensionen Konzerte |
| Johnny Winter begeistert |
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| Geschrieben von Reto Toscano | |||
Hochgenuss in der Mühle HunzikenText und Bilder von Reto Toscano
Johnny Winter, der 65 jährige texanische Gitarrist ist seit Anfang Mai in Europa auf Tour und gab auch zwei Konzerte in der Schweiz, das erste in der Mühle Hunziken. Reto Toscano ist Photograph und seine Leidenschaft und sein Spezialgebiet ist der Blues. Er hat das Talent, die besondere Stimmung eines Blueskonzertes in wunderbaren Bildern einzufangen. Auf seiner Picasa Website kann man sich davon überzeugen. Auch vom Johnny Winter Konzert werden in den nächsten Tagen Bilder eingestellt. Reto hat das Konzert besucht und hier ist sein Bericht dazu: Es war ein Hochgenuss Johnny Winter gestern in der Mühle zu erleben! Eine seiner Platten aus den späten 70-ern steht bei mir immer noch im Regal und ihr Titel für den gestrigen Abend DIE Überschrift: Still Alive & Well! Johnny at his Best, wenn man Mal von der körperlichen Verfassung des Maestros absieht. Zwischenzeitlich hat man sich ja schon ein wenig an den sitzenden Bluesman gewöhnt und dass er fast nichts mehr sieht, ist auch eine bekannte Tatsache. Gefragt habe ich mich bloss, ob er auch Schwierigkeiten mit dem Gehör hat. Für meine Ohren, war der Gig gestern etwas zu laut, aber ansonsten Spitzenmässig! Mühli-Pesche hat um 20.00 Uhr die Show eröffnet: mit einer Überraschung!
Um 17.00 noch nichtsahnend in Mels, GR, um 20.00 Uhr auf der Bühne der Mühle Hunziken, Andy Egert solo eröffnete die Show für Johnny Winter. Mit Klassikern wie Rambling on my Mind, Blues with a Feeling, I`m tore down, On the Road again (Robert Lucas gewidmet), If you be my Baby und The Boogie stimmte Andy das begeisterte Mühle-Publikum für den Hauptact des Abends in Stimmung. Nach 50 Minuten wurde von der Johnny Winter Band das Blues-Feuer entgültig entfacht. Paul Nelson (g), Scott Spray (b) und Vito Liuzzi (dr), breiteten für ihren Chef einen Soundteppich aus der erahnen liess, was da kommen sollte. 10 Minuten dauerte die Aufwärmrunde und um Punkt 21.00 hiess es "Please, welcome Mr. Jonny Winter!!!" Genau 70 Minuten dauerte das Set der Blueslegende, des "cross-eyed Albino who plays the Delta-Blues". Mit Songs wie Hideaway, Sugar coated Love, Boogie real low, Blackjack, seiner Version von I`m tore down, dem grandiosen Red House und natürlich Johnny Guitar brachte Johnny die ausverkaufte Mühle zum Kochen. Als er dann die Lazer weglegte und zur Gibson Firebird und dem Bottleneck griff erreichte das Konzert mit Mojo boogie und Highway 61 seinen Höhepunkt.
Kommentare (1)
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ralf
said:
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danke reto Hallo Reto und danke für deine Bilder, die ich sehr gelungen finde. Ich war auch am Konzert und habe es ähnlich wie du erlebt. Besonders gut hat mir die kompakte Band neben Johnny gefallen. Das gab einen guten Sound Teppich, obwohl ichs auch wie du zu laut und somit etwas breiig fand. Richtig ab gings für mich bei "Its all over now". Das kam so erfrischend und energievoll daher, dass sich die Stones ne Scheibe von abschneiden könnten. Obwohl nur 70 Minuten wars ein gutes Erlebnis, diesen gebrechlichen Mann in sich selber ruhend rockend zu sehen. Roll on Johnny ! Gruss Ralf |
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Anscheinend hat Johnny einen ganz speziellen Tagesablauf. Aus zeittechnischen Gründen - seine Uhr zeigt IMMER die amerikanische Zeit - ist acht Uhr abends für einen Auftritt zu früh und so musste kurzfristig ein Support gefunden werden.
Johnny Winter IS Still Alive & Well!
