close

Besucher seit 6.11.2008

JoomlaWatch Stats 1.2.8b by Matej Koval

Länder

59.9%SWITZERLAND SWITZERLAND
17.2%GERMANY GERMANY
8.9%UNITED STATES UNITED STATES
2.5%AUSTRIA AUSTRIA
2.4%JAPAN JAPAN

Besucher

Today:  34


Top Panel
Besucher
Top Panel
FunkyVirus
ALLE  |0-9  | A  | B  | C  | D  | E  | F  | G  | H  | I  | J  | K  | L  | M  | N  | O  | P  | Q  | R  | S  | T  | U  | V  | W  | X  | Y  | Z

Bloogle Musik Rezensionen Konzerte

Michael Burks begeistert im Sudhaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Bluespower aus Arkansas

michaelburks.jpg6. September 2011. Es war das fünfte Konzert in diesem Jahr und das elfte seit Beginn der Konzertreihe Blues Now! Im Frühjahr 2010. Einmal mehr bewies Patrick Kaiser ein feines Händchen für die Auswahl der Künstler. Das scheint sich herumgesprochen zu haben, das Konzert war ausverkauft.

Ironman, so lautet der Nickname des massigen Mannes aus Milwaukee und er steht für seine Standfestigkeit trotz intensivem körperlichem Einsatz während seiner Auftritte. Noch als Teenager siedelt die Familie nach Arkansas zurück, wo die Familie herkommt. Er spielte in der Hausband des familieneigenen Clubs, der recht erfolgreich war. Aber erst Ende der neunziger Jahre, nach dem Erscheinen seines Debutalbums wurde er von einem breiteren Publikum wahr genommen und brachte auch zwei Alben in die Charts (Iron Man und I Smell Smoke).

Nur ein Set, ohne Pause, so wurde er angekündigt, im Nachhinein fragt man sich, ob man zwei Sets derart intensiven Blues aushalten würde. Dann trat Michael «Ironman» Burks auf und legte mit einem hypnotischen Bluesrock los. Spätestens nach dem dritten Song wusste jeder im Sudhaus, weshalb Michael Burks zu den derzeitigen Topacts gehört. Er spielt «klassischen» elektrischen Blues - und wie! Inspiriert von Albert King, Freddie King und Albert Collins oder B.B. King spielt er mit einer tiefen Intensität und einer ansteckenden Leidenschaft. Dazu kommt eine kehlige, gefühlvolle Stimme. Kraftvolles Gitarrenspiel, das jeden Bluesliebhaber dieses Stils begeistert- Herrliche Soli mit einem tollen Gespür für's Timing. Dabei spielt er eigene Songs mit attraktiven Texten und haucht Klassikern neuen Dampf ein. (Hideaway, Thill Is Gone) Aber kein vereinsamter Gitarrenhero, abgekoppelt vom Publikum, sondern er unterhält das Publikum auch, erinnert dabei an Albert Collins, dessen Gitarrenunterhaltung er auf seine Weise weiterführt.

Satte zwei Stunden dauerte sein Auftritt, dann war auch der letzte Zipfel seines Hemds durchnässt. Eine buchstäblich schweisstreibende Show, für Musiker und Publikum.

Michael "Ironman" Burks (Gitarre / Gesang)
Wayne Sharp (Hammond B3)
Terrence Grayson (Bass)
Chuck “Popcorn” Louden (Schlagzeug)

 
Kommentare (0)add comment

Kommentar schreiben

busy
 
< Zurück   Weiter >