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Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung
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Interview mit Walter Baumgartner
Bluesmusiker haben es nicht einfach, ihr Leben zu bestreiten. Blues ist nach wie vor etwas für eine Minderheit. Gewiss gibt es einige Superstars. Sie ziehen von einem grossen Event zum nächsten und spielen vor grossen, ausverkauften Häusern. Ihre CDs werden sofort nach Erscheinen weltweit angekündigt und gekauft, zum grossen Teil ohne dass die Fans sie überhaupt erst angehört haben, der gute Name genügt. Entsprechend üppig sind ihre Einnahmen, natürlich auch der Aufwand.
Der grössere Teil der Künstler jedoch muss sich um das tägliche Brot kümmern. Auch etablierte Blueser kommen mit den Konzerten und den Tonträgern alleine nicht über die Runden und stocken ihr Einkommen mit allerlei Nebenerwerben auf. In der Schweiz ist die Situation noch dramatischer. Die möglichen Gigs sind limitiert und die Gelegenheiten vor grossem Publikum zu spielen sind beschränkt. Der Verkauf von CDs hält sich ebenfalls in Grenzen. Umso mutiger ist der Entscheid des Winterthurer Sängers und Harmonika Spielers Walter Baumgartner, den Sprung zu wagen. Mit Beginn des Jahres 2012 hat er ins Profilager gewechselt. Wir haben uns mit Walter Baumgartner über seine Pläne unterhalten. mehr zum Thema: Wechsel ins Profilager |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Kuschelblues

Der aus dem westphälischen Münster stammende Gregor Hilden hat ein interessantes Geschäftsmodell für sich ausgewählt, bei dem er seine Karriere als Musiker und seine Conaisseur-Kenntnisse von Vintage-Gitarren congenial verbindet und auf Youtube kräftig Werbung macht, indem er in seinem Wohzimmer sitzt und den ganzen Tag ein Bluessolo am anderen spielt – der Traumjob eines jedes Gitarristen. Hilden ist zudem ein guter und gefragter Live-Gitarrist, der viele Stile beherrscht, aber seine Paradesongs sind die langsamen und gefühlvollen Bluesballaden, bei denen er seine wunderschönen Gitarrensoli zeigen kann. mehr zum Thema: Gregor Hilden und die Bluesgitarre |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Postmoderne Vielseitigkeit

Gary Clark Jr. ist noch keine feste Grösse im Blues, aber er könnte es werden, zumindest zeigt er interessante und kreative Ansätze und seine Fassung des Blues ist eigenwillig, aber sie klingt sehr authentisch. Der Texaner hat seine Fertigkeiten im Austin Circuit gefeilt und seine Karriere befindet sich in einem entscheidenden Stadium: vom Geheimtipp zum «Star». Bekannt primär durch seinen Auftritt bei Eric Claptons «Crossroads Guitar Festival» im Jahr 2010, ist Rolling Stone ganz begeistert von dem Mann und so beginnt sich der Terminkalender zu füllen und nun hat Gary Clark Jr. eine EP veröffentlicht, also eine kurze CD mit lediglich vier Titeln und einer Gesamtlänge von 22:49, auf der er etwas mehr zeigt. mehr zum Thema: Gary Clark Jr |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Das Schulenglisch überwunden
Eines der Grundprobleme der Bluesmusik: Blues und amerikanisches Englisch gehören zusammen! Aber wie kriegt man als Schweizer eine solche korrekt klingende Aussprache hin? Diese Problematik beschäftigte Walt Baumgartner, und er fand für sich eine so einfache wie kreative Lösung: er suchte und fand Voice-Training, aber nicht für ein sauberes Bühnenenglisch, sondern für amerikanisch-englische Alltagssprache. Es geht darum als Bluesman zu reden, wie dem Blues der Schnabel gewachsen ist, aber das ist ein steiniger Weg. Die jüngsten Aufnahmen zeigen jedoch: die Arbeit hat sich ausgezahlt, die Songs von Walt’s Blues Box klingen nicht nur musikalisch nach Blues, auch der Gesang wurde neben der Bluesharp zu Walt Baumgartners gleichberechtigtem Ausdrucksmittel und davon profitiert wiederum der Sound der Band.
mehr zum Thema: Walt Baumgartners Aussprachetraining |
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