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Syndicate

Blues Grammies 2009
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
phonograph2.jpg

Bei den Grammies spielt der Blues bedauernswerterweise eine zusehends weniger wichtige Rolle. Seit Eric Claptons Triumph mit Unplugged wurde keine Blues-CD mehr als Album des Jahres gekrönt, und dem Blues werden gerade noch mal zwei Kategorien zugestanden: Best Traditional und Best Contemporary Blues Album. Trotzdem ist es jedes Jahr interessant zu sehen, wer die Preise gekriegt hat. Im Artikel nennen wir Nominationen und Gewinner.

 

mehr zum Thema: Blues Grammies 2009

 
Interview mit Mr. Blue
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

mrblue_2.jpgWir waren für ein Interview mit Mr. Blue (Mr. Blue and The Tight Groove )verabredet. Das Treffen mit ihm wurde mehr ein lockeres Gespräch als ein Interview. Mr. Blue ist ein charmanter Mann, ein Gentleman des Schweizer Blues, der wunderbar Geschichten erzählen kann und jedes Gegenüber sofort in seine Bann zu ziehen weiss. Eine Fähigkeit, die auch seine Live Auftritte prägt. "Blues ist unter anderem Kommunikation" sagt er. Wir erfahren, dass er aus einer musikalischen Familie kommt, sein Vater Violine und Trompete spielte, seine Mutter solo und in verschiedenen Chören sang und Musik ihn begleitet hat, seit er sich erinnern kann. Sein Bruder baut Gitarren, zum Beispiel für Kenny Neal und auch seine Söhne sind Musiker. Wir erfahren ausserdem, dass er mit vielen Bluesgrössen zusammen gespielt hat und die meisten der grossen Blueser persönlich kannte oder noch kennt. Ein Vollblut Musiker also.

mehr zum Thema: Interview mit Mr. Blue

 
Blues Masters from the Past: Robert Johnson
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

robertjohnsoncoloured.jpgAlles an Robert Johnson ist «larger than life»: Mehr als 34 Millionen Hits bei Google. Er ist der grösste Verkaufsschlager aller Vorkriegs-Blueser. Er gilt als der «König des Delta-Blues». Es gibt sogar eine Kontroverse um die Briefmarke, auf der seiner gedacht wird. Er ist der mysteriöse Spieler, der mit dem Teufel einen Pakt einging. Sein Tod ist von Mythen umrankt, und schliesslich gibt es nicht weniger als drei Gräber für Delta-Bluessinger und Gitarrist Robert Johnson (1911-1938).

Der Delta-Gitarrenvirtuose ist mit allen Versatzstücken ausgestattet, um zur Blues-Legende zu werden. Aber was steckt wirklich hinter dem Mann? Wie steht er da im Vergleich zur damaligen Blues-Szene? Wie konnte er diese Wirkung entfalten? Und wie ist das mit dem Teufel? In dieser Ausgabe der Serie «Blues Masters from the Past» diskutiert Bluesnews.ch das Phänomen Robert Johnson.

mehr zum Thema: Blues Masters from the Past: Robert Johnson

 
Baronessa, Lenzburg
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

baronessalenzburg.jpgAm 28. Dezember 1996 wurde unter dem Namen BAR-O-NESSA GLORIA ein Verein mit Sitz in Lenzburg gegründet. Der Verein bezweckte die Schaffung und Betreibung eines Begegnungsortes für 30+ jährige. Anfänglich wurde das Lokal als reine Bar betrieben, später wurden auch Konzerte organisiert. Mitlerweile findet im Lokal ein breit gefächertes Angebot Events statt. Nach wie vor ist das Lokal nur am Freitag offen. Die restliche Zeit kann das Lokal gemietet werden, sowohl fest, wie auch für einzelne Anlässe. Hier finden auch Blues Gigs statt.

Seit 29. Februar 2008 wird mit neuem Gesicht und neuem Elan betrieben. Man kann Mitglied werden. Die Gebühren betragen:

baronessalenzburglageplan.jpgEinzel: 50.-- Franken pro Jahr (+Eintrittsgebühr 50.--)
Paar: 80.-- Franken pro Jahr (+Eintrittsgebühr 80.--)
Näheres dazuauf der Mitgliederseite des Vereins

Mitglieder tragen dazu bei, den Verein und seine Aktivitäten zu unterstützen. Natürlich profitieren Mitglieder von ermässigten Eintritten. Im Augenblick gehören etwa 150 Mitglieder dem Verein an.

Baronessa, Kultur Bar
Sägestrasse 44
5600 Lenzburg
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst - Tel: +41(0)79 408 18 22

 

 

 
Straight from the Heart - Mick Pini und Jan Hartmann Live
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
pinihartmannjesdinsky.jpg

Was braucht es für ein richtig gelungenes Blues-Konzert? Eine mächtige Verstärkeranlage? Einen satten Schlagzeugsound? Eine Horn-Section? Eine Bühnen- und Lightshow? Eine verrauchte Blues-Kneipe mit Sägespänen am Boden? All diese Dinge können natürlich Teil des Erlebnisses sein, sie sind aber nicht essentiell. Am Abend des 22. Januar 2009 machten sich Mick Pini, Jan Hartmann und Uwe Jesdinsky daran, die Frage auf ihre Art zu beantworten. Ihre klare Antwort lautet: Man braucht zwei Dinge: das rechte Herz und die totale Beherrschung des Instruments.

Denn diese Mischung aus Feeling und Virtuosität war es, die dem Publikum in der «Herzbaracke» einen wahrhaft magischen Abend ermöglichte. Die «Herzbaracke »  ist ein als Restaurationsbetrieb gebautes flaches Zürichsee-Schiff, mit einem wunderschönen Aufbau in Naturholz, das im Innern eine romantische und verspielte Atmosphäre bietet mit viel Plüsch, Kronleuchtern und einem aufmerksamen Servicepersonal in Abendkleidern. Das Restaurations-Schiff unter der Leitung von Federico Emanuel Pfaffen bewegt sich zwischen verschiedenen Standorten auf dem Zürichsee, im Moment ist es am Bellevue, und die Atmosphäre ist gediegen mit einem Hang zum gepflegten Kitsch. Es ist der perfekte Ort, um Tante Erika zum Abendessen auszuführen oder einen schwulen Freund, aber Innenarchitekten kriegen dort bestimmt Magendurchbrüche.

mehr zum Thema: Straight from the Heart Mick Pini und Jan Hartmann Live

 
Blues-Friedhöfe im Internet
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

srvgrabsteinmitfrosch.jpgWieso steht auf dem Grab von Stevie Ray Vaughan der Name Stephen Ray Vaughan? Die Fans stahlen immer wieder die Buchstaben oder sogar die Grabplatte und nach Jahren mit Behelfslösungen aus Klebeband oder so hat man nun offenbar einen falschen Namen in Kauf genommen. Solches und anderes erfährt man auf der Website, die sich dem Blues nach dem Leben annimmt.

Für Bluesfans ist eine Reise in die USA eine feine Sache. Wenn man es gut anstellt, kann man viel Live-Musik hören und eine gute Zeit haben. Eine Bluesreise - oder Blues Pilgrimage (Pilgerfahrt) - wenn man lieber mag, kann für Bluesfans bedeuten, nach Chicago zu gehen und sich die Klubs auf der Southside anzuhören. Eine andere Möglichkeit ist die Reise in den Süden, ins Delta oder gleich bis nach New Orleans durch. Dabei sind beliebten Reisezeile die Gräber toter Bluesmusiker. Als Vorbereitung einer solchen Reise oder auch als Ersatz gibt es eine coole Webseite unter dem Namen www.deadbluesguys.com .

mehr zum Thema: Blues-Friedhöfe im Internet

 
Jan Hartmann
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

janhartmann.jpgJan Hartmann spielt Bluesharp und das macht er grandios. Seine Vorbilder sind die schwarzen Bluesmusiker Amerikas der 20er, 30er, 40er und 50er Jahre, darunter vor allem Sonny Terry, Junior Wells und Sonny Boy Williamson. Jan hat die Bluesharp mit sechzehn entdeckt hat und sich seither auf einem kontinuierlichen Weg entwickelt und ist heute zu Recht ein gesuchter Live- und Studio-Musiker in der Schweiz Bluesszene. Seit 2008 arbeitet Jan in verschiedenen Projekten mit  Mick Pini , Joe Schwach und  Eric Lee.

Wer auch so gut spielen möchte, kann sich in Jans Blues Harp School von ihm beibringen lassen, wie das geht. Er gibt seit über zehn Jahren Unterricht. 

mehr zum Thema: Jan Hartmann

 
Gibson lanciert Les Paul Dark Fire
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

Gibson hat die im vergangenen Jahr vorgestellte Robot Guitar weiterentwickelt und hat Mitte Dezember eine Gitarre vorgestellt, die nicht nur über Robot-Stimmtechnik verfügt (vgl. hierzu Roboter Gitarre stimmt sich selbst ), sondern die als Gitarre angekündigt ist, die alle anderen Gitarren beinhaltet.

gibsonlespauldarkfireteaser.jpgDie neue Paula kann nämlich mehr als sich selbst stimmen: sie ist offensichtlich eine Antwort auf die «Variax» von Line 6, eine sogenannte «Modelling Guitar», das heisst eine Gitarre, die andere Modelle emuliert. Nachdem Line 6 ja mit dem GuitarPod sehr erfolgreich war, haben sie einen Verstärker entwickelt und schliesslich eine Gitarre, die alle anderen Gitarren beinhaltet und damit obsolet machen will.

Gibson will nun dieses Feld nicht der Konkurrenz überlassen, und daher haben sie die «Dark Fire» entwickelt. Rein optisch macht sie ziemlich viel her, zumindest die übers Netz zugänglichen Exemplare glänzen mit rotem Klarlack-Finish und einer schön gemaserten gewölbten Decke, wie man es von einer Les Paul erwartet.

mehr zum Thema: Gibson lanciert Les Paul Dark Fire

 
Blues Masters from the Past: Big Bill Broonzy
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

In unserer Serie: Bluesmasters from The Past heute:

Big Bill Broonzy (1893–1958)

bigbillbroonzy_02.jpg

Getauft auf den Namen William Lee Conley Broonzy wurde der erfolgreiche Country-Bluesmusiker Big Bill Broonzy 1893 geboren, ein Jahr nach der grossen Flut im Delta von 1892. In gewissen Quellen steht als alternatives Geburtsjahr 1898, aber Broonzys eigenen Aussagen zufolge gilt das frühere Datum. Nach seinem Tod konnte seine Zwillingsschwester mit einem Geburtsschein allerdings das Jahr 1898 belegen. Broonzy selbst blieb überzeugt vom früheren Datum. So sagte man es ihm zumindest und in seiner Autobiographie Big Bill Blues schreibt er, dass man sich die Geburtsjahre immer in Beziehung zu einem anderen Ereignis gemerkt habe, das im allgemeinen Bewusstsein geblieben sei: «In them times every year something strange would happen - a drought, a flood or a picnic, or some Negro would get killed in some strange way, and so you can't forget when your child was born in the South.» (Big Bill Blues, 33)* Mit der letzten Bemerkung sind ohne Zweifel Lynchings gemeint. Was für eine Vorstellung! Übertragen auf Schweizer Verhältnisse hiesse das: Der kleine Fritzli wurde in dem Jahr geboren, in dem im Nachbardorf die zwei Negroes gelyncht wurden.

mehr zum Thema: Blues Masters from the Past: Big Bill Broonzy

 
2. Winterthurer Blues Night
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

salzhauswinterthur.jpgFür die zweite Winterthurer Bluesnight im Salzhaus konnte Walter Baumgartner mit der Henrik Freischlader Band, DE, Norbert Schneider's R&B Caravan, AT und Better Blue, CH drei Bands verpflichten, die einen tollen Bluesabend versprachen. Und so kam es auch. Das Konzert war nicht ganz ausverkauft, aber sehr gut besucht, immerhin ist der 27. Dezember vielleicht doch ein heikles Datum. Die drei Gruppen standen auch für unterschiedliche Stile: Sinnlichen, souligen Blues. swingenden Bluesrock der 50/60er Jahre und harten, dynamischen Bluesrock. Gemeinsam war allen grosse Spielfreude, saubere Arrangements und hohes Niveau. Dabei zeigten die drei Bands auch klar ihren eigenen Stil.

 

 

mehr zum Thema: 2. Winterthurer Blues Night

 
Angehört - Neue CD von Mr. Blue
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

mrbluebluedancercdcover.jpgMr. Blue & The Tight Groove haben eine neue CD veröffentlicht. Unter dem Titel Blues Dancer haben Mr. Blue Rivers (voc), René Hemming (Gitarren), Jürg Frei (Bass), François Kaech (Keyboards), Beat Riggenbach (Saxophon, Bluesharp) und Paul Buser (Schlagzeug) 14 Titel auf die Scheibe gebrannt, die dem Ruf der Band gerecht werden, alle Spielarten des Blues zu beherrschen.

Der erste Eindruck ist gut: Die Songs von Robert Johnsons, B.B. King,  Kenny Neal, Lucky Peterson, Buddy Guy und 3 Eigenkompositionen sind abwechslungsreich arrangiert und frisch und schwungvoll vorgetragen. Eine ausführliche Rezension der CD folgt demnächst hier.

 
Richard Koechlis Weihnachtsgeschenk
Geschrieben von Webmaster   

richardkoechli2.jpgRichard Koechli bietet allen seinen Freunden und Fans ein kleines Weihnachtsgeschenk an. Auf seiner MySpace Seite steht das bisher unveröffentlichte Stück "For You", das er 2002 im Zuge der „Blue Celtic Mystery“-Studio-Session eingespielt hat.

Eine hübsche Idee und gleichzeitig ein feiner Track der einmal mehr Richards herausragendes Gitarrenspiel zur Geltung bringt. Es ist eine Eigenkomposition, die auf eine eigenwillige Art südamerikkanische Klänge mit Folkelementen verschmelzt. Und wer schon da ist, soll sich das köstliche Videoclip Satire nicht entgehen lassen, die Richard zu seinem Song Mister Marketing Man hat einfallen lassen.

 
Blues Caravan 2009
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

bluescaravanfreshbluestour2009.jpg Blues Caravan heisst das Konzept, das von Thomas Ruf (Ruf Records) 2005 ins Leben gerufen wurde. BluesCaravan "Ladies Night" hiess die erste Tour 2005 und präsentierte Candye Kane, Sue Foley and Ana Popovic. 2006 folgten unter dem Titel "New Generation" Aynsley Lister, Erja Lyytinen und Ian Parker. 2007 waren es Sue Foley, Deborah Coleman und Roxanne Potvin die als "Blues Guitar Women" unterwegs waren.2008 wurden Dani Wilde und Laura Chavez vorgestellt.

2009 wird mit Fresh Blues eine weitere Tour starten, die dem Nachwuchs den Boden ebnen soll. Mit Erja Lyytinen, Oli Brown, Joanne Shaw Taylor werden drei sehr junge Interpreten vorgestellt. Wenn man sie hört wird klar, dassman sich keine Sorgen um den Nachwichs machen muss.

Der Blues Caravan 2009 macht auch in der Schweiz halt. Die vorgesehenen Termine sind:

28. Januar 2009 Sounddock 14, Dietikon
30. Januar 2009 Moonwalker, Aarburg
31. Januar 2009 Mühle, Hunziken

 

mehr zum Thema: Blues Caravan 2009

 
Get The Cat
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

getthecat.jpgAus der ehemaligen, von  Philipp Roemer 2000 gegründeten Dog Party Blues Band wurde Ende 2006 Get The Cat. Das Quartett spielt feinen Blues, der die Einflüsse des Jazzstudiums von Philipp Roemer nicht verleugnet, ohne dass er verkopft daherkommt. Die Band lässt auch Einflüsse von Funk und Soul in Ihre Musik zu. Das Resultat sind interessante Stücke, die schon beim ersten Anhören begeistern und soviel Tiefe haben, dass sie auch beim wiederholten Hören neu entdeckt werden.

Die meisten Titel stammen aus der Feder von Till Brandt. Philipp Roemer begeistert mit seinem erstklassigen Spiel, Astrid Barths Stimme ist ganz einfach eindrucksvoll und mit Ralph Schläger und Till Brandt hat die Band eine zuverlässige und groovende Rhythmusgruppe.

mehr zum Thema: Get The Cat

 
Die 100 Besten Sänger
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

arethafranklin2.jpgRolling Stone publiziert eine Liste der 100 besten Sängerinnen und Sänger.  bluesnews.ch fragt nach, wer vom Blues darunter ist und diskutiert die Relevanz dieser Liste im Bezug auf unser Kernthema, den Blues.

 Seit einigen Jahren erfreut sich in der Redaktion des Rolling Stone die Hitliste grösster Beliebtheit. Das Leitmedium des Rock‘n'Roll hatte schon die 100 besten Gitarristen, die 500 besten Songs, die 100 besten Alben etc. etc. In der aktuellen Ausgabe von Rolling Stone (Nr. 1066 vom 27.11.08) haben 189 Kenner der Materie darüber abgestimmt, wer der beste Sänger oder die beste Sängerin aller Zeiten ist.

mehr zum Thema: Die 100 Besten Sänger

 
Cover Art
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Die Kunst des Covers

05_paul_butterfield14.jpg In der grossen Zeit der Langspielplatte (LP) oder, wie sie heute heisst, der Vinyl-Scheibe waren die Gestaltung des Covers eine hoch angesehene Kunst. Ein schönes Cover konnte als ein erster Eindruck der Scheibe potentielle Käufer anziehen. Da ein LP-Cover stolze 31,4 Zentimeter im Quadrat ist, lässt sich darauf einiges darstellen. Die Titelbilder der Langspielplatten konnten künstlerisch gestaltet sein, informativ, farbig oder schwarz-weiss und das Cover war zur Zeit der LPs noch stärker die Visitenkarte eines Albums. Heute kann man in gewissen CD-Geschäften JEDE CD an Kopfhörer-Stationen unter einen Scanner halten kann, der den Strichcode liest und dann Ausschnitte aus den Songs der CD abspielt. Zur Zeit der LPs musste man an eine Theke und der oder die Angestellte des Geschäfts dahinter legte die LP auf. Weil das aufwändig war, musste man versuchten, so viele Informationen als möglich aus dem Cover zu lesen, und das heisst Vorder- und Rückseite. In unserer Diashow zeigen wir eine Auswahl besonders schöner Cover.

mehr zum Thema: Cover Art

 
König und Knappe
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

 

bb_und_bono.jpg

Es mag ja sein, dass Bono ein Sondergesandter der Uno ist, dass er in Davos am WEF mit den Mächtigen spricht und dass er mit U2 seit 20 Jahren eine der erfolgreichsten Band der Musikgeschichte führt. Aber es gibt eben doch höhere Mächte.

 

So beugte Bono das Knie vor dem König. B.B: King war in Los Angeles und nahm einen «Lifetime achievement award» entgegen des Thelonius Monk Instituts of Jazz für sein Lebenswerk, als Bono und the Edge, Bandleader und Gitarrist von U2 auf die Bühne kamen, artig und ehrerbietig grüssten und dann spielten sie gemeinsam eine Version ihres zusammen geschriebenen Titels When Love Comes to Town.

Was sagt die Bluesnews-Redaktion dazu: Lang lebe der König!

 
Interview mit Don. P
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Wir sprechen mit Don P. Gründer der Band Don P. & The blue Jags über seine Beziehung zum Blues, die Situation in der Schweizer Bluesszene und sein Pläne.

donpstudio.jpgDon, erinnerst Du Dich noch an Dein erstes Blueserlebnis?

Daran erinnere ich mich noch sehr gut: Mein erster bewusster Kontakt mit Blues war so ungefähr mit 14 Jahren, als ein Freund mir eine 4-Spur Kassette von Johnny Winter - bist du verwandt mit ihm? :-)), zum hören gab. Das hat mich umgehauen. Ich habe dann überall nach Musik von JW und weiteren Bluesmusikern gesucht um mehr Blues zu hören. So bekam ich dann allmählich mit, dass es viele verschiedene Bluesstile gibt. Damals spielte ich Schlagzeug und trommelte jede freie Minute zu diesen Bluesnummern.

mehr zum Thema: Interview mit Don. P

 
Blues, Livemusik und Drogen
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

jackdaniels.jpgDas Konzert von Eric Clapton im Zürcher Hallenstadion vom Sommer 2008 war meiner Meinung nach nicht sehr befriedigend. Entsprechend gab hier es auf Bluesnews.ch eine vielleicht stark persönlich geprägte, aber gleichwohl negative Besprechung seines Auftritts. Wie aus der Konzertkritik deutlich wurde, ist als Grund für das wenig inspirierende Konzert nicht die musikalische Fähigkeit des Headliners noch seiner Band verantwortlich. In erster Linie lag es daran, dass der Künstler zu wenig mit dem Publikum in Kontakt trat, zu wenig versuchte, mit dem Publikum eine emotionale Bindung einzugehen.

Konzertbesucher erwarten, dass der Künstler sein Herz auf die Bühne legt, dass er sich verausgabt, als ob dies das einzig wirklich wichtige Konzert der Tournee wäre, der Grund hierfür ist wohl, dass es für die Besucher genau das ist: das einzige Konzert der Tournee. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, und im Gegensatz zur CD erwartet ein Publikum heute in erster Linie weniger die konzertante Aufführung der Songs als ein emotionales Event. Gute Entertainer haben das schon immer gewusst und haben es vermocht, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und diese emotionale Bindung herzustellen.

 

mehr zum Thema: Blues, Livemusik und Drogen

 
Bluesnews bei Bluesroad
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Erfolgreiche Vorstellung Schweizer Blueser

bluesroadlogogross.jpg

Die erste Sendung mit ausschliesslich Blues von Schweizer Bands und Musikern ging am 13. November bei Bluesroad über die Bühne. Zweieinhalb Stunden lang hatte bluesnews Gelegenheit, den Hörern und Machern von Bluesroad einen Querschnitt durch die Schweizer Bluesszene zu präsentieren. Vor den kritischen Ohren der erfahrenen Bluesroad Hörer konnten im Grunde alle Interpreten bestehen.Die Stimmung während der Sendung war ausgezeichnet.

mehr zum Thema: Bluesnews bei Bluesroad

 
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