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Syndicate

Johnny Winter Roots
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
 Frisch und fetzig

JohnnyWinterRootsCDCover.jpg

Die jüngste Veröffentlichung von Johnny Winter hat es wirklich in sich. Es sind zwar «nur» Coversongs drauf, aber schon die Tracklist macht klar, dass es dem Gitarrenvirtuosen aus Texas ums Ganze geht. Mit der Unterstützung von einigen Gastauftritten publiziert Winter aber nicht nur ein weiteres Album der Sorte «Playing with My Friends», er bemüht sich um ursprüngliche und etwas aussagende Covers. Und das schafft er sehr gut, somit wurde dies ein wirklich gelungenes Album, es riecht etwas nach Grammykandidat für «Best Traditional Blues Album», was dem Mann sicher zu gönnen wäre. Mit 52 Minuten Spielzeit kriegt man auch was für’s Geld.

mehr zum Thema: Johnny Winter Roots

 
17. Lucerne Blues Festival 2011 - Der Bericht
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Luzern im Bluesfieber

luzern2011intropic.jpgZum siebzehnten Mal rief Luzern die Bluesfreunde in die Leuchtenstadt. Was ein gutes Blues - Festival ausmacht, darüber gehen die Meinungen auseinander. Sicher ist: Jenseits des musikalischen, des kommerziellen und des Prestiges geht es um Menschen: Um das Publikum, das guten Blues erwartet, am liebsten hauptsächlich das, was man besonders liebt. Das Ganze vorgetragen von Musikern in ihrer Bestform. Um die Künstler, die hoffen, dass ihre Leistung geschätzt wird und ihre Musik gemocht.

Soviel Lob über den Umgang mit ihnen, wie eigentlich alle auftretenden Gruppen geäussert haben, geht über die Höflichkeit hinaus. Dem Team um Guido Schmidt gelingt es offenbar, genau das zu erreichen: Die Musiker fühlen sich aufgehoben und geschätzt und sind ohne weiteres zu tollen Leistungen fähig. Das und ein gutes Gespür für's Interessante und für Qualität ist Luzerns Erfolgsformel. Alles andere ergibt sich. Auch diese Ausgabe war erfolgreich, der Saal jeweils prall gefüllt, eher zuviel, zeitweise gab es kaum ein Durchkommen, musste man den Saal aus irgendeinem Grund verlassen. Erfreulich auch zu sehen, dass der Blues auch bei jungen Leuten immer mehr Freunde findet.

mehr zum Thema: 17. Lucerne Blues Festival 2011 - Der Bericht

 
Propermusic.com
Geschrieben von Webmaster   
Interessante wöchentliche Podcasts

propemusiclogo.jpgIn London ist Propermusic zuhause. Die 1995 gegründete Gruppe vereint die Label Proper Records, Specific Jazz & Navigator Records und die Musikverlage Proper Music Distribution und Proper Note. Dazu vertreibt sie das Properganda Magazine und betreibt ein eigenes Aufnahmestudio. Die Gruppe unterhält ausserdem eine Website propermusic.com , die alles mögliche rund um die Musik und die Proper-Produkte vertreibt.  Interessant dabei ist die Blogsite, die einen Link zu interessanten Podcasts enthält.Diese erscheinen wöchentlich und werden von Trevor Dann moderiert.Er gewann diverse Preise, so den BAFTA (British Academy of Film and Television Arts) für seine Arbeit am Live Aid Konzert sowie mehrere Sony Radio Academy Awards. Trevor Dann  unterhält sich mit MusikerInnen und stellt deren Musik vor. Natürlich wird für damit die Künstler geworben, die bei Propermusic unter Vertrag stehen. Wenn blossWerbung immer so sympathisch wäre! Es ist auch nicht so, dass dort nur Blues vorgestellt wird, jedoch überwiegend Musik, die allgemein heute als Americana bezeichnet wird.Ach ja: das alles ist kostenlos.

Die Podcasts können auch hier gehört und herunter geladen werden:

iTunes 
SoundCloud  

 
Songs gesucht
Geschrieben von Webmaster   
Rock The Blues spielt eure Titel im I-Radio

rocktheblueslogo.jpg

Aus Zürich sendet Mike Kappes alias Bluesharp im Internet Radio laut.fm täglich und praktisch rund um die Uhr Blues auf laut.fm/rock-the-blues . Die Website ist gut strukturiert und bietet neben der Musik genügend Informationen über das Wochenprogramm und die aktuelle Playliste an. Darin sind auch die Titel aufgeführt, teilweise mit Kurzinfos über die Interpreten. Die Titel sind ausserdem zu Videoportalen verlinkt, wo man sich die Songs ansehen und -hören kann und manche Titel können direkt heruntergeladen werden. Sehr komfortabel!

Das ist reine Leidenschaft, denn Bluesharp verdient damit gar nichts. Bei einem 24 Stunden Betrieb ist auch die umfangreichste Diskothek irgendwann mal durchgespielt und so stellt Bluesharp gerne Neuigkeiten vor. Eine gute Gelegenheit, seine Musik unkompliziert einem grösseren Publikum vorzustellen. Immerhin verzeichnet Rock The Blues etwa 1000 Hörer pro Tag. Also Schweizer Bluesbands: aufgepasst! Bluesharp nimmt gerne eure Titel entgegen und spielt sie in seinem Programm. Schickt ihm eure  CDs, es gibt kaum eine günstigere Gelegenheit, sich und seine Songs bekannt zu machen.

mehr zum Thema: Songs gesucht

 
Ginger Going Though Arlanda
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
GingerGoingThroughArlandaCD.jpg

Auf ihrer ersten Studio-CD aus 2010 zeigen die Schweizer Band Ginger mehr vom für sie typischen 60er-Jahre Bombast-Sound, der irgendwo zwischen psychadelischem Experimentalsound und Hard Rock anzusiedeln ist. Going Though Arlanda ist wie schon die früheren Albem wie Live eine Feier von Retromusik. Die Gitarren von Marc Walser und Micha Bütikofer Gitarre haben das unbedingte Diktat, Bass (Arie Bertogg) und Schlagzeug (Andy Rösch) liefern den soliden Boden und die treibende Energie der Band. In einer früheren Rezension drückte ich schon grosse Bewunderung für die Band aus, und auch auf der ersten Studioarbeit arbeiten sie mit hoher Präzision, spielen die Songs makellos und sauber ein. Der Sound hat sich weiterentwickelt, und bleibt dennoch den Grundwerten treu: auch Going Through Arlanda bietet «psychedelischen Bluesrock», wie die Band ihre Musik zu Recht beschreibt.

mehr zum Thema: Ginger Going Though Arlanda

 
Exbluesive startet in die zweite Staffel
Geschrieben von Webmaster   
Fortsetzung der Konzertreihe

weilerbluesnachtlogo.jpg

Rund ein Jahr lang bot Exbluesive im Galery in Pratteln attraktive Konzerte an (Abi Wallenstein, Big Daddy Wilson,Louisiana Red,David Gogo, Mighty Mo Rogers, Richard Bargel & Klaus Heuser, Marquise Knox, Bryan Lee, Alison Joy Williams) Der kommerzielle Erfolg blieb hinter den Erwartungen zurück, warum - darüber wird noch gerätselt. Der Druck wurde zusehends grösser und es entstand der Wunsch, den Veranstaltungsort zu wechseln. Für Exbluesive war dabei auch ein Standort ausserhalb der Schweiz kein Problem, da der trinationale Bluesclub im Dreyeckland von Anfang an darauf ausgelegt war, alle drei Länder zu berücksichtigen.

mehr zum Thema: Exbluesive startet in die zweite Staffel

 
Willie der Schlappschwanz
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Der Berühmteste Sarg Chicagos

Im muwilliethewimp.jpgsikalischen Schaffen Stevie Ray Vaughans gibt es eine Aufnahme des Songs Willie the Wimp auf dem Album Live Alive. Darauf berichtet der Texaner von wundersamen Dingen: ein Mann in einem Cadillac-Sarg. Bluesnews lüftet das Geheimnis hinter dem kleinen liebenswerten Blues in A, den Stevie Ray Vaughan gerne auf seinen frühen Konzerten spielte, der aber später etwas aus dem Repertoire rutschte. Der Song ist eine Beschreibung eines unglaublichen Begräbnisses, eben jenes von Willie «The Wimp», einem Gangsterboss aus Chicago.

mehr zum Thema: Willie der Schlappschwanz

 
Swiss Blues Award 2012
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Die Nominationen stehen fest

swissbluesaward2012logo.jpgSeit 2003 gibt es den Swiss Blues Award. Der Preis ehrt Blues-Schaffende für besondere Verdienste um den Blues in der Schweiz. Dies können MusikerInnen, aber auch Medienschaffende, Organisationen, Produzenten, Vereine, oder anderes sein. Entscheidend ist der Einsatz für den Blues.Der Preis wird jährlich vom Verein Bluesfestival Basel verliehen und auch im Rahmen des Basler Festivals übergeben.

Die Jury besteht aus Fred Notter, (Jury Präsident ); Thierry Rueff, (Vicepräsident ); Louis van der Haegen und Caesar Perrig vom Vorstand des Blues Festival Basel, sowie den folgenden von ihnen beigezogenen Fachleuten der Bluesszene Schweiz: Marco Piazzalunga, (Jazz’n’More, Das Schweizer Jazz und Blues Magazin); Rolf Winter, (bluesnews.ch, Schweizer Bluesportal); Sai Nobel, (Radio Swiss Jazz der SRG SSSR idée suisse); Robert Amsler, (Programmverantwortlicher Vorstand Blues Festival Baden); Fritz „Big Daddy“ Jakober, (Artistic Director Piazza Blues Bellinzona) und  Guido “Mojo“ Schmidt (President Lucerne Blues Festival) Die Nominationen für 2012 stehen nun fest.

 

mehr zum Thema: Swiss Blues Award 2012

 
Tad Robinson Band feat. Alex Schultz & special guest Dave Specter
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Aller guten Dinge sind drei

tadrobinsonalexschultzdavespecter.jpg

Die Wege von Musikern kreuzen sich zuweilen, besonders im Blues. Man hilft sich aus, man hat mehrere Projekte gleichzeitig, oder man hat verschiedene stilistische Vorlieben und Interessen, die nur in unterschiedlicher Zusammensetzung zu erfüllen sind. Nicht zuletzt müssen Bluesmusiker auch sehen, dass der Ofen raucht und sind dabei auf Gigs angewiesen. Das gilt nicht bloss für ein kleines Land wie die Schweiz, sondern überall. Manche kennt man kaum, obwohl sie als Sessionmusiker beliebt sind, mit anderen wiederum kann eine Band sich schmücken. Viele sind auch freundschaftlich miteinander verbunden, oder harmonieren musikalisch besonders gut.

mehr zum Thema: Tad Robinson Band feat. Alex Schultz & special guest Dave Specter

 
Paul Rose Best Of
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   

PaulRoseBestofCDCover.jpgPaul wer? Vielleicht hat man noch nie von Paul Rose gehört, aber das liegt sicher nicht an der Qualität des Gitarristen. Der Mann hat schon zehn CDs veröffentlicht und er blickt auf eine zwanzigjährige Karriere als Musiker zurück. Er ist Brite und ein hervorragender Gitarrenvirtuose. Seine neue CD Best Of liegt der Redaktion vor. Sie ist ansprechend, süffig, aber definitiv kein Blues. Da wir aber schon reingehört haben, hier einige Eindrücke.

mehr zum Thema: Paul Rose Best Of

 
17. Lucerne Blues Festival 2011
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Starkes Lineup

lucernebluesfestivallogo2011.png

Das wohl prestigeträchtigste Bluesfestival hierzulande dürfte das Lucerne Blues Festival sein. Auch die 17. Ausgabe wartet mit einem prallen Lineup auf (in alphabetischer Reihenfolge): 

 

 

 

 

  • Andy Egert Blues Band
  • Colin Linden
  • Deitra Farr
  • Delta Groove Harp Blast feat. Big Pete, Mitch Kashmar, Randy Chortkoff, Kirk Fletcher & Alex Schultz
  • Henry Gray & Tail Dragger with Bob Corritore's Rhythm Room All-Stars
  • Howlin' Bill
  • Joe Louis Walker
  • Larry McCray Band
  • Mike Andersen
  • Otis Clay
  • Quintus McCormick Blues Band
  • Richard Koechli
  • Ruthie Foster
  • Shawn Pittman and The Bluestars
  • Terrance Simien & The Zydeco Experience

Das Festival beginnt mit den Vorveranstaltungen am Samstag den 5. November 2011 und dauert bis zum 13. November. Dies ist ein Überblick des diesjährigen Programms.

mehr zum Thema: 17. Lucerne Blues Festival 2011

 
Groovepack - Style
Geschrieben von Webmaster   
Überzeugende Leistung

groovepackstylecdcover.jpg

Wer auf fetzigen Funk und packenden Soul steht, ist bei Groovepack gut bedient. Das demonstrieren die fünf Musiker mit ihrer neuen CD Style erneut überzeugend. Der Titel ist Programm, die CD ist im typischen Stil eingespielt, den Groovepack in den zehn Jahren seit seiner Gründung entwickelt hat. Zehn Songs enthält die Scheibe, davon ist der neunte Titel eine Coverversion von Lucky Petersons You're The One For Me, alle anderen Titel stammen von Steff Müller, der sich offenbar in einer nachdenklichen Phase seines Lebens befindet was sich in den Songs niederschlägt. Die Texte berichten mal vom Gehetze unserer Zeit und dem Druck, besser sein zu wollen - oder zu müssen, (Feelin‘ Free und Faceless Cat), mal über‘s fremdsein (Out Of Town), aber auch ganz persönlich über den Wert seines Zuhauses und seiner Familie (Shine 4 Us 4), oder ganz einfach über die Freude am Leben (On Air And Love, Vida Boa, Sämpilake). Ein Song ist der Band gewidmet (Groove It Up).

mehr zum Thema: Groovepack - Style

 
George Mojo Buford gestorben
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
georgemojobuford.jpg

Nach Calvin Jones, Pinetop Perkins und Willie «Big Eyes» Smith verliert der Blues mit dem Harmonikaspieler George «Mojo» Buford einen weiteren Vertreter der alten Garde, die in der Muddy Waters Band bekannt geworden sind. Geboren am 10. November 1929 in Hernando, MS zog er in jungen Jahren nach Memphis, TS und war dort eine Zeit lang aktiv und spielte unter anderem mit B.B. King, bevor er zu Beginn der 50er Jahre nach Chicago umsiedelte. Zusammen mit Sam Burden (Schlagzeug) und Dave Members (Gitarre) gründete er die Band «The Savage Boys». Nachdem Muddy Waters sie kennengelernt hatte, engagierte er die Band und sie traten immer dann als Muddy Waters Junior Band auf, wenn der Meister unterwegs war. 1959 löste er Little Walter als Harp Spieler ab und spielte bis 1962 in der Band mit. Er verliess zeitweise die Chicagoer Szene und kehrte 1967 für ein Jahr in Muddy Waters Band zurück. In den frühen 70er Jahren war er dann für längere Zeit dabei und verliess erneut die Band um schliesslich 1980 Jerry Portnoy zu ersetzen, der seine eigene Band gegründet hatte. Dieses Mal blieb er dabei, bis sich die Muddy Waters Band auflöste.

Er spielte auf diversen Alben mit, unter anderem mit James Cotton, Paul Oscher und Otis Spann. Von seinen eigenen Einspielungen sind vor allem The Exciting Harmonica Sound Of Mojo Buford (1963), Mojo Buford's Blues Summit (1979), State Of The Blues Harp (1989), Still Blowin' Strong (1996) und Chicago Blues Summit (2002) bekannt geworden.

Er starb am 11. Oktober 2011 in einem Krankenhaus in Minneapolis.

 
Walts Blues Box neue CD im Wettbewerb
Geschrieben von Webmaster   
The Cat Walk als «Best Self-Produced CD» 2011 nominiert

waltsbluesboxcatwalkcdcover.jpgSeit 2005 verleiht die Blues Foundation im Rahmen der IBC (International Blues Challenge) einen Preis für die beste, selbstproduzierte CD. Bisher wurden folgende CDs ausgezeichnet:

2005 Crazy, Cryin' Blues von Robin Rogers and Silver Bird von Collard Greens & Gravy
2006 Back in Bluesville von Roxy Perry
2007 We are Mighty Lester von Mighty Lester Band
2008 Sophisticated Ladies von Sue Palmer & Her Motel Swing Orchestra
2009 Hollerin' von Nathan James & Ben Hernandez
2010 Crime Scene Queen von The Informants and Fire it Up! von Laurie Morvan Band
2011 Get Inside This House von Joe McMurrian

Für die IBC 2012, die Anfangs Februar 2012 ausgetragen wird, wurde Walt's Blues Box‘ neue CD The Cat Walk nominiert. Wir drücke die Daumen. Wer sie noch nicht kennt, kann hier auf iTunes die Titel anhören.

 
blues-session.ch
Geschrieben von Webmaster   
Nützliches Verzeichnis

bluessessionwebsite.jpg

Bereits seit über einem Jahr gibt es blues-session.ch. Die Website kümmert sich um eine besondere Nische in der öffentlichen Bluesszene, die Blues Sessions. Das Konzept ist simpel: Musiker treffen sich zur Diskussion, vor allem aber zum gemeinsamen jammen, bei dem insbesondere dem Nachwuchs Gelegenheit gegeben wird, bei ersten Auftritte unter «realen» Bedingungen Bühnenlust zu schnuppern und das mit geringem Aufwand und Kosten. Oft werden Instrumente und Technik zur Verfügung gestellt, an manchen Orten spielt auch eine Hausband aus «alten Hasen», der sich die interessierten Jungmusiker anvertrauen können. Die meisten dieser Veranstaltungen finden regelmässig zu bestimmten Daten, zum Beispiel jeweils am ersten Donnerstag des Monats statt. Auch das Publikum schätzt diese Sessions, die Veranstalter berichten von guten und regelmässigen Besuchen.

Die Website führt eine Liste der Orte, an welchen solche Sessions durchgeführt werden. Wo vorhanden, sind Details und Links eingetragen. Für noch nicht aufgeführte Sessions existiert ein Formular zum Eintragen.

www.blues-session.ch

 

 
Aus für soundDock14
Geschrieben von Webmaster   
soundDock14 geht in die letzte Saison

sounddock14logo.jpgENDE JUNI 2012 IST ENDGÜLTIG SCHLUSS!

Wegen der Wohnungsüberbauung „Limmatfeld“ in der Industrie Dietikon wird das soundDock 14 Ende Juni 2012 die Türen schliessen. Im Juni 2012 finden die letzten Konzerte statt. Somit startet der Live Club in Dietikon nach sechs erlebnisreichen Jahren in seine letzte Herbst-, Winter und Frühlingssaison. Ab Juli 2012 wird die Infrastruktur des soundDock 14 zum Verkauf angeboten. Aufgrund mangelnder Alternativen für eine neue Lokalität in der Umgebung Dietikon, wird das soundDock 14 auch an einem anderen Standort nicht weiter bestehen – zumindest nicht in der jetzigen Form. Schade!

mehr zum Thema: Aus für soundDock14

 
Richard Koechli - Howlin' With The Bad Boys
Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik   
Bluesgeschichte hautnah

richardkoechlihowlinwiththebadboyscdcover.jpg

Am 14. Oktober erscheint das neue Album Howlin' With The Bad Boys von Richard Koechli. Der Gitarrist und Sänger legt 15 neue eigene Titel vor, und als gelegentlicher Kolumnist auf diesen Seiten liess Koechli die Bluesnews-Redaktion schonmal reinhören. Die neue CD zeigt Richard Koechli als einen erfahrenen Bluesman, der sich keine Sorgen um seinen Stil oder sein Gitarrenspiel zu machen braucht. Diese sind gegebene sichere Werte, auf die er sich verlassen kann und die er hinreichend unter Beweis gestellt hat. Deshalb legte er hier vermehrten Wert auf seinen Gesang und er schreibt brillante Texte, mit denen er auch ein Anliegen vertritt. Die CD kann zu Recht als Schatzkästchen bezeichnet werden, es ist erneut eine gelungene Leistung, und er zeigt dabei selbstverständlich die Bandbreite seines Könnens: Slide-Stücke, akustisch, elektrisch, Instrumentalstücke, unterschiedliche Stilrichtungen, und dabei doch immer 100% Koechli.

mehr zum Thema: Richard Koechli - Howlin' With The Bad Boys

 
Dynamyte Daze - Scarecrows On Rampage
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Eine Vogelscheuche macht Randale

dynamitedazescarecrowonrampagecdcover.jpg

Scarecrow On Rampage. Erinnert eher an B-Movie als an eine CD. Wem also der Name der Band nicht schon als Anhaltspunkt genügt, dürfte spätestens beim Titel ahnen, was ihn erwartet: auf alle Fälle kein Trendblues. Garageblues from Hell nennt die Band den Inhalt ihrer CD. Keine Ahnung, was das genau heisst, aber es trifft bestimmt zu. . .

Der neue Bandname impliziert ja grundsätzlich mehr stilistischen Spielraum und verpflichtet gleichzeitig fast zu explosiver Musik. Beide Erwartungen erfüllt Dynamite Daze auf dem Album. Das bedeutet nun aber nicht etwa eine Aneinanderreihung beinharter, knalliger Bluesrock Titel.

 

mehr zum Thema: Dynamyte Daze - Scarecrows On Rampage

 
Master Workshop mit Richard Koechli
Geschrieben von Webmaster   
Dem Geheimnis «Folk Blues» auf der Spur ...

richard_koechli_1_photo_by_m.haehl.jpg Im Rahmen des Lucerne Blues Festival finden im Hotel Schweizerhof Luzern Workshops für ambitionierte Blues- & Slide-Gitarristen statt. Am Di 8.11.2011 (16.00 und 19.00 Uhr) und Mi 9.11.2011 wird Richard Koechli in drei kleinen Gruppen und in lockerer Atmosphäre während je 90 Minuten einige Tricks der Altmeister preisgeben und über (Blues-)Gott und die (Saiten-)Welt plaudern.

Preis: CHF 190.- (90 Minuten Workshop, inklusive ein signiertes Exemplar des aktuellen Buchs und der neuen CD!)

 

Anmeldungen bis 26. Oktober an:

Hape Schuwey: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Tel. +41 (0)41 280 39 34 

 
George Thorogood 2120 South Michigan Ave.
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   
Genius Loci

georgethorogood2120southmichiganavecdcover.jpg

George Thorogood hat mit seiner Band, den Destroyers in Chicago Halt gemacht und an historischer Stätte seine neue CD eingespielt. Der Titel ist schlicht die Adresse 2120 South Michigan Ave., Heimat des Studios des berühmtesten Blues-Labels «Chess Records». Dort hat er sich Tom Hambridge als Produzenten ausgesucht und mit Hilfe von Buddy Guy und Charlie Musselwhite nimmt er eine CD mit 13 Titeln auf, die weitgehend (10 Titel) aus Coverversionen besteht. Dazwischen folgen einige Bluesstücke mit selbstgeschriebenen Texten, in denen Thorogood seine Liebe zum Blues und seine Verbundenheit mit der Tradition beschwört.

Als Genius Loci bezeichnet man die an einem Ort herrschende spirituelle Stimmung. Von dieser wollte sich George Thorogood leiten lassen. Vielleicht suchte er auch die Popularität der alten Chess-Aufnahmen für sich nutzbar zu machen, denn obwohl er noch immer ein gerne gesehener Gast ist auf Konzerten und Festivals, ist sein kommerzieller Erfolg bescheiden geblieben. Thorogood, Jahrgang 1951, spielt seit ist seit den mittleren 70er Jahren Profi, aber sein grosser Erfolg kam in den 80er Jahren, er trat am «Live Aid» auf und seine Musik wird in zahlreichen Filmen zum Soundschnipsel zerlegt. Sein bekanntester Titel ist ohne Zweifel Bad to The Bone.

 

mehr zum Thema: George Thorogood 2120 South Michigan Ave.

 
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