Attraktiver Start der neuen Konzertreihe Blues Now!
Am 2. März gibt es im Sudhaus Warteeck in Basel ein Konzert mit dem texanischen Gitarristen Sherman Robertson und seiner Band. Zydeco, Texas Blues und R&B mit einem Schuss Funk bilden die Basis dieses grossartigen Musiker. Damit wird die neue Konzertreihe Blues Now eröffnet. Zeitgenössischen, modernen Blues regelmässig nach Basel zu bringen, ist die erklärte Absicht der Konzertreihe Blues Now. Bluesnews hat darüber in diesem Artikel berichtet. Ohne Zweifel ein fulminanter Start für die neue Konzertserie, welche die Basler Bluesszene bereichern wird.
Sudhaus Basel
Burgweg 7 - 15
CH-4058 Basel
Tel: 061 681 44 10
Fax: 061 681 44 15
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Am 13.
Februar 2010 ist Dale Hawkins
gestorben, der Autor des unsterblichen Hits Suzie
Q und einer der wenigen Weissen Musiker, der bei «Chess Records» seine Aufnahmen
veröffentliche. Hawkins spielte den
Blues so, wie er es zuhause in Louisiana gelernt hatte: hart, mit klarem,
reduziertem Rhythmus und einem Drive. Es war die Musik, die man später Rockabilly
nannte. Ein Nachruf auf einen Chicago-Blueser der ersten Generation.
Die ernsthafte
Beschäftigung mit dem Blues begann bekanntlich mit Alan Lomax (1915-2002). Dieser hatte Aufnahmen für die Library of
Congress gemacht wie zuvor schon sein Vater John Lomax (1867-1948). Die Folk-Welle ging aber erst los, als Lomax seine Aufnahmen 1960 in Buchform
herausbrachte. Bluesnews.ch hat sich diesen Klassiker der Blues-Literatur etwas
näher angesehen und stellt fest: die Bluessongs darin haben es in sich, sie
sind die Keimzelle für das erneute Erstarken des Interesses am Blues in den
1960er Jahren.
Workshop Angebot für Blues Harper und Gitarristen:
Du interessierst dich für Musik und du möchtest an deinem Instrument und an dir Fortschritte machen? Fühlst du dich in der Natur und in den Bergen wohl? Verbringst Du gerne eine Woche mit Musikern und tauschst Dich mit Ihnen aus?
Drei Musiker verbringen mit den Teilnehmern eine intensive Musikwoche in den Bündner Bergen. Wir möchten die
Verbindung zwischen Musik und Natur herstelllen. Rhythmusübungen, diverse Techniken sowie alles was sich rund um die Musik bewegt wie Atmungstechnik, Hemmungen abbauen, kreatives lernen, Überwindung von Ängsten, diverse Stilrichtungen sowie Musikgeschichte. Ebenfallls zum Angebot gehört ein Grundwissen über das Equipment, das Mixen sowie die Instrumentenpflege. Eine musiche, kreative, kulturelle sowie soziale Förderung
Die reiche und breit gefächerte Aktivität namens Musik war
die Welt des Journalisten und Autors Robert
Palmers (*19. 6. 1945; † 20. November 1997). Die Freude an der menschlichen
Beschäftigung damit, Töne zu erzeugen und damit Musik zu spielen, trieb ihn an,
und er wollte verstehen, was gute Musik so wunderbar macht. Robert Palmer erforschte die
Dimensionen der Musik lange und gründlich, und er war ein einflussreicher Mann,
der Karrieren befördern konnte, indem er seine brillanten Artikel geschrieben
hat.
Mit dem vorliegenden Buch Blues & Chaos : The Music
Writing of Robert Palmer wird erstmals eine Einschätzung der breit
abgestützten Interessen dieses Autors möglich, denn sein Schaffen in Form von
Zeitschriftenartikel wird hier als Ganzes präsentiert. Palmer schreibt über alle Formen der Musik, von der modernen
Klassik amerikanischer Komponisten bis zu Punk und Weltmusik. Seine Grundlage
aber bleibt dabei stets der Blues, weshalb der Titel nicht bloss Marketing,
sondern dem Inhalt des Werkes angemessen ist.
Das Green Inn in Bubikon, bisher bekannt als Restaurant des Swiss Golf Bubikon, geht neue Wege. Unter der Leitung von André Hunziker wird das hübsch gelegene Restaurant in erster Linie Country und Blueslokal sein. Bereits für das erste Halbjahr 2010 wurde ein sehenswertes Programm zusammen gestellt. Der Blues wird eine wichtige Stellung einnehmen, dafür wurde eigens die eigene Website It's Bluestime kreiert, in der das Programm angesehen werden kann. Die Website des Restaurants wird zur Zeit überarbeitet.
Green Inn
Blues & Country
Kämmoosstrasse 4
8603 Bubikon
Tel: +41 79 405 65 45
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Kartenansicht / MAP
Über Christian Buehlmann und sein noisegames.com habe ich bereits in Webmasters Technikschnack 4 berichtet. Nun haben Christian Buehlmann und
Rina Vukmanovic ein neues Projekt vorgestellt: Instant Blues. Wieder ist es möglich, sich einen kleinen Blues zusammen zu basteln. Die beiden Projekte ähneln sich, jedoch kann mit Instant Blues fast noch einfacher einen Song zusammenstellen. Natürlich ist auch das ein Spiel. Zweck der Website ist schliesslich: this whole project is about playing and having fun. . . Etwas Ernsthafter geht es zu, wenn Bands ein eigenes Soundboard kreieren möchten, das dann auf der Website publiziert wird. Wie das geht, ist ausführlich auf der Website beschrieben. Viel Spass damit!
Wie jedes
Jahr wurden Sonntagnacht wieder die Grammies verliehen. Und ebenfalls wie jedes
Jahr erfährt man im Radio nur, wer in den Kategorien «Best Album» und «Best
Song» gewonnen hat. Hier deshalb eine Übersicht über die Blues-relevanten
Grammygewinner. Was gleich bleibt wie in der Radiomeldung: Beyoncé hat auch hier abgeräumt.
Die
vollständige Liste der Grammysieger und der Nomminierten findet sich auf http://www.grammy.com/nominees wo man
auch die etwas exotischeren Gewinner einsehen kann, die es niemals in die
Radiomeldung schaffen werden. Es lohnt sich allerdings, Stichwörter wie «Blues»
zu suchen, denn mit die Seite runterzuscrollen um zum Blues zu kommen, das
dauert seine Zeit. Vor dem Blues kommen noch die ganzen R&B, Country und
Rap-Kategorien, jeweils mit den Untergruppen best Solo, best Song, best
Performance, best Collaboration. Es gibt viele Grammies zu verteilen, aber
eigentlich müsste doch der Urahn der modernen Rock-Musik zuerst kommen, denn
«The blues had a baby and they named it rock'n'roll». Was nun die
Kategorien angeht, die wir bei bluesnews.ch
interessant finden, so sind das bestimmt die beiden Kategorien Modern und
Traditional Blues.
Grosse Musik, Grosse Gefühle, Grosse Weiten im Geist, das präsentiert der Schweizer Gitarrist und Sänger Stephan Imobersteg auf seiner neuesten CD, das mit dem Titel Changing Lanes schon deutlich macht, dass der feinfühlige Berner neue musikalische Horizonte sucht. Seit längerem unterwegs, scheint er mit diesen Aufnahmen seine Bestimmung gefunden zu haben: American Music Made in Switzerland.
Die Zweitlings-CD des Berner Oberländers Stephan Imobersteg liegt der Redaktion vor, und deutlicher als die erste CD, Why We Hang Dreams, fällt diese CD eher in den Bereich Blues, weshalb bluesnews.ch sich einen vergnüglichen Abend mit dem Anhören dieser CD bereitet hat. Die Musik auf Imoberstegs neuer Scheibe ist abwechslungsreich, vielseitig und sie geht unter die Haut.
In Basel gibt es seit 2000 das Bluesfestival, seit 2009 zudem das Sommer-Blues Festival, sowie seit 25 Jahren Em Bebby sy Jazz, wo man auch die eine oder andere Bluesband hören
kann. Trotzdem fristet der Blues bisher in der Stadt eher ein Schattendasein,
vor allem im Vergleich zum vielfältigen, aber über die ganze Schweiz
verstreuten übrigen Angebot an Blueskonzerten. Als Basler muss man jeweils quer durch das Land reisen, um in den Genuss guter Bluesmusik zu kommen. Mit der neuen Konzertreihe Blues
Now! soll sich das ändern. An der Medienkonferenz am 19. Januar 2010
gab der Initiant und musikalische Leiter Patrick
Kaiser die Details des Konzepts bekannt.
Der Schweizer Bluesharp-Spieler Jan Hartmann und der britische Gitarrist und Sänger Mick Pini haben 2007 eine wunderbare CD
eingespielt, die man immer und immer wieder gerne hört. Das Duo spielt schönen
und fein gespielten Blues, mit einem Dialog zwischen Harp, Stimme und Gitarre,
der zeigt, dass sie sich verstehen. Die CD ist eine Fundgrube für kleine
musikalische Juwelen, und das Format akustische Gitarre und Bluesharp ist mit
Duos wie Sonny Terry & Brownie
McGhee, Junior Wells & Buddy Guy oder Cephas & Wiggins gut bestückt, und dieses schweizerisch-englische
Duo braucht sich nicht vor den grossen Vorbildern zu verstecken.
Der Pianist
Leroy Carr 27. 3. 1905 - 29.
4. 1935) und der Gitarrist Francis
«Scrapper» Blackwell (21. 2. 1903-7. 10. 1962) bildeten in den 1920er und
1930er Jahren ein höchst erfolgreiches Duo, das viele Hits feierte, und
mithalf, den Blues vom Land in die Stadt zu bringen. Carr war der Komponist solcher Klassiker wie How Long Blues und Blues
Before Sunrise, Blackwell war
gemeinsam mit Robert Johnson Vorbild
und Idol der jungen britischen Blues-Gitarristen.
Die unangenehme Nachricht zuerst: es gibt leider keine
wirklich guten Aufnahmen des Duos, da Leroy
Carr bereits 1935 verstarb. Robert
Johnson und Leroy Carr sind also
beide nur in einer ähnlich schlechten Aufnahme-Qualität zu hören. Trotzdem hört
man aus diesen Aufnahmen, wie gut das Duo damals geklungen haben muss, wie sehr
Blackwell und Carr harmonierten. Es gibt eine 4-Cd-Box mit tollen Aufnahmen der
beiden Musiker unter dem Titel How Long Has That Evening Train Been Gone auf
das Oeuvre der beiden zu hören ist.
Morblus heisst die vom 1965 in Verona
geborenen Gitarristen und Sänger Roberto
Morbioli im Jahre 1991 gegründete italienische Bluesband mit dem
wortspielerischen Namen. Die weiteren Bandmitglieder sind Daniele
Scala (Hammond & Keys), Paolo Legramandi (Bass und Begleitgesang)
und Marco Sacchitella (Schlagzeug).
Obwohl Morblus schon in
St. Gallen und Rapperswil an Festivals aufgetreten ist, blieb sie hierzulande
nur wenig bekannt. Das soll sich nun ändern, die Planung für eine Tournée in
der Schweiz ist in vollem Gange und als erstes werden Morblus am 23. Januar
2009 am 5.
Out Of The Blue's Samedan auftreten. Die weiteren Termine stehen noch nicht fest. Bluesnews wird sie
rechtzeitig im Kalender publizieren.
Einen Vorgeschmack bieten
eine DVD Road Tracks, die 2006 live an einem Konzert in Verona aufgenommen
worden ist, sowie I can't Go Wrong,
die letzte von sechs bisher erschienenen CDs der Band, die hier vorgestellt
werden soll. Sie ist ebenfalls 2006 erschienen. Die CD ist sauber aufgenommen,
der Sound gut, das Booklet enthält alle Texte und Informationen zum Lineup,
unklar bleibt nur die Zusammensetzung des Chors.
Januar 2010
Wie Mike Huber in einer Rundmail mitteilt, ist Mikee's Blues Express Geschichte. Er geht neue musikalische Wege und spielt unter anderem im Bluestrio Huber,Schmid & Stoffner. Das Trio besteht aus Mike Huber (Orgel, Gesang), Guscht Schmid (Gitarren, Gesang) und Martin Stoffner (Schlagzeug)
Der Sound des Trios ist eine explosive Mischung aus verschiedenen Blues Epochen. Eigene Stücke, aber auch hervorragend arrangierte Coverversionen sind im vielseitigen Repertoire vorhanden. In der Besetzung E-Gitarre, E-Organ und Drums erzeugt das Trio ein eigenes authentisches Bluesfeeling mit einem faszinierendem Groove. (Zitat Band-Website)
Die Band CrushIce wurde auf bluesnews bereits in diesem Kurzporträt vorgestellt , jetzt ist von der jungen Schweizer Band ein neuer Tonträger verfügbar, der die musikalische Bandbreite der Einflüsse widerspiegelt. In erster Linie aber sind die 14 Songs ein Garant für gute Laune. CrushIce müssen sich entgegen ihrem Albumtitel wirklich keine Sorgen machen, ihre jüngsten Studioaufnahmen sind eine Freude anzuhören.
CrushIce scheint einer
dieser Fälle zu sein, bei der alle Bandmitglieder gleichberechtigt
zusammenarbeiten. Die Stücke tragen die Handschrift der einzelnen Musiker und
das Programm ist sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.
Zum dritten Mal fand am 26. Dezember 2009
die Winterthurer Bluesnight statt.
Der von Walter Baumgartner ins Leben
gerufene Event nähert sich damit der Schwelle, an der ein Anlass zur Tradition
wird. Wollen wir es hoffen, denn auch diese Ausgabe der Bluesnight war stimmig:
Das Salzhaus in Winterthur ist für Bluesgigs ein idealer Ort. Die Zweiteilung
des Raums bietet die Möglichkeit für ein Gespräch oder einen Drink, bei dem man
die Musik hören und auf der Videoprojektion die Band sehen kann. Man kann leicht
zwischen Bühne und Bar pendeln, die Akustik ist gut, das Ambiente angenehm und
seine Lage ideal, auch für Besucher, die weiter weg wohnen. Zu Beginn schien
es, dass der Blues dieses Mal nicht so viele Zuschauer anlocken würde, wie die
beiden ersten Male, im Verlauf des Abends änderte sich dies aber und das
Salzhaus füllte sich zusehends.
Walter Baumgartner überliess es Reto Nägelin, dem aufgestellten Bluesdiakon aus Rüschlikon, durch das Programm zu führen. Dieser eröffnete den Abend mit ein paar Gedanken zum Wesen des Blues und seiner Wirkung auf uns, um dann gleich den ersten Gig anzukündigen.
Im Landkreis Lörrach sendet seit 1995 das freie, nicht kommerzielle Radio Kanalratte . Es ist im Dreiländereck Basel auf 104.5 MHz zu hören und auch als Livestream im Internet. Im süddeutschen Raum wird das Programm auch ins Kabelnetz eingespielt.
Für uns interessant ist der BluesCorner , eine Sendung die von Klaus Deuss seit 2006 moderiert wird. Er sendet auch jeweils während des Basler Blues Festivals. Die Sendungen haben immer einen thematischen Schwerpunkt, sei es ein Musiker, eine Band, oder einen Musikstil. Es kann auch sein, dass ein bestimmter Titel mit seinen verschiedenen Interpretationen über die Jahre verfolgt wird. Mit anderen Worten, das Radio geht in die Tiefe, etwas das im Radio heute selten geworden ist. Details zum Empfang des Radios sind auf der Website des Radios zu finden. Ausserdem gibt es Veranstaltungstipps für Gigs in der Region.
Eigentlich ein Wettbewerb und kein Festival im engeren Sinne, möchten die Organisatoren junge Bluesmusiker aus der In- und anderen Ländern fördern. Der Wettbewerb findet vom 22. bis 24. Januar 2010 statt.
Der 2007 gegründete Verein “Out of the Blue’s ” Samedan leiste damit eine wichtigen Beitrag für Nachwuchs und unbekannten Musiker. Im Moment (20.12.2009)sind fünf Wettbewerber angemeldet und sorgen mit drei Gastbands für ein abwechslungsreiches Programm.
Für das Publikumdürfte es so auch ein Festival sein und die Gelgenheit, neues kennen zu lernen.
Abwechslungsreiche Übings DVD zu einem anständigen Preis
Von den vielen Übungs- und Lern-DVD für Gitarristen stellen
wir hier ein schönes Exemplar vor, bei dem man für weniger als $20 mit Oscar Jordan und seinem Trio spielen
kann. Die DVD in den Player, Gitarre umgehängt und los geht's in eine
vergnügliche Übungsstunde. Oscar Jordan,
Billy McDonald und DJ Stixx
zeigen die weite Welt des Blues und laden zum Solospiel ein. Und dies gilt
nicht nur für Gitarristen, sondern ist mit jedem Instrument möglich und kann
sogar als Gesangsschule dienen.
Es brauchte einen Thurgauer und einen
Solothurner, um die Geschichte der Basler Pop Kultur zu erzählen. Marc Krebs und der Coautor Andreas Schneitter haben sich des
Themas angenommen und ein Buch veröffentlicht, das von Andreas Hidbe gestaltet und mit Fotos von Matthias Willi illustriert worden ist. Das Buch wird vom Rockförderverein
der Region Basel herausgegeben und ist im Christoph Merian Verlag, Basel erschienen.
Die Erstausgabe gelangte Ende November 2009 in den Verkauf, gerade richtig zur
Weihnachtszeit.
Auf nicht ganz 300 Seiten werden jeweils
zwei Vertreter der verschiedenen Musikstile portraitiert. Das schliesst Rock,
Blues, Country, Punk, Rap, Reggae Hip-Hop und Techno ein. Dabei werden nicht
nur die musikalischen Aspekte berücksichtigt. Das gesellschaftliche Umfeld wird
ebenso beleuchtet, wie die kommerziellen Aspekte, die Reaktionen der
Öffentichkeit und die Auswirkungen auf die aktuelle Musikszene. Eine CD mit
typischen Beispielen rundet das Buch ab. Ein Stück weit ist es auch ein Who is
Who der (Nordwest)Schweizer Popszene.