Die sympathische Band Blues Priority löst sich auf. Sie wird am 27. November 2009 im atelier 21 ihr Abschiedskonzert geben. Über die Pläne der Bandmitglieder konnten wir nichts in Erfahrung bringen, ausser dass Helmi Zürcher neuer Leadsänger bei der Crossover Blues Band ist. Diese wird ihren Einstand mit dem neuen Lineup am 5. Dezember 2009 im Rodeo in Kölliken geben.
Helmi Zürcher ist neuer Leadsänger bei der Crossover Blues Band und ersetzt damit Evelyne Péquignot . Er verlässt Blues Priority , die sich nach ihrem Abschiedsgig am 27. November 2009 auflösen. Die Crossover Bluesband stellt sich im neuen Lineup am 5. Dezember 2009 im Rodeo in Kölliken vor.
Zur Zeit arbeitet die Band an einer neuen CD, die im Frühjahr 2010 erscheinen soll. Wir halten Euch auf dem laufenden.
Das Schweizer Power-Trio Bluesballs
ist produktiv: Sie haben eben ihr drittes Album 3 veröffentlicht, da ist
es für die Bluenews-Redaktion höchste Zeit, sich ihr zweites Werk anzuhören,
das der Redaktion vorliegt. Die neue Scheibe kann wie die Vorgänger auf der
Website der Band angehört und
erworben werden. Hier soll die CD Playing On Me von 2008 besprochen
werden, eine lebensfrohe und spielfreudige Sammlung von Cover-Versionen in der
musikalischen Tradition von Stevie Ray
Vaughan. Doch Bluesballs ist
nicht einfach eine SRV-Tribute-Band.
Die DVD (60 Min.) zeigt zwei Sessions von Jimmy Witherspoon mit einer akustischen
Jazz-Band in einem US-Fernsehstudio der frühen 80er Jahre. Dabei zeigt der sanfte
Gentleman seine Seite als mit allen Wassern gewaschenen Bandleader und
Bluesman. Für Witherspoon-Fans ist die DVD ein Leckerbissen, für solche, die
den Gesang dieser perfekten und einzigartigen Blues-Stimme noch nicht kennen, als
Einführung sicher lohnend.
Diese DVD bringt zwei Auftritte Jimmy Witherspoons (1920-1997) mit derselben Band, also sieht man
einen einstündigen Auftritt des Sängers: Larry Nash (p), John Heard (contrabass) und Harold
Jones (dr). Der Sänger trat im Zeitraum 1981 bis 1982 zweimal bei der
amerikanischen Musik-Fernsehsendung Ad Lib auf, einer Show mit äusserst
renomierten Gästen aus der Prominenz der Jazz- und Blueszene, wobei die Sendung
in der Regel deutlich Richtung Jazz tendierte. Im vorliegenden Fall aber geht
es mehr Richtung Blues, denn hier sind zwei Session von Jimmy Witherspoon zu sehen, der im intimen Rahmen und ohne Publikum
insgesamt elf Songs aufzeichnete.
Der Bluesclub Bühler plant die kommende Saison 2010 und sucht "hörens- und sehenswerte Music-Acts". Der Bluesclub organisiert Konzerte in 3 verschiedenen Lokalitäten. Der grösste Teil des Jahresprogramms findet im äusserst attraktiven Bogenkeller statt. Etwa alle 2 Wochen organisieren der Club dort einen Live-Gig mit nationalen und internationalen Gästen. Das Interesse der Musiker an einem Auftritt dort ist ohne Übertreibung enorm, sodass jeweils innert etwa 2 Wochen das gesamte Jahresprogramm vergeben ist. Wer sich also dort einschreiben lassen will, muss sich rasch entscheiden.
Die detailierte Einladung steht in unserem Downloadbereich bereit. Die Downloads stehen nur registrierten Benutzern zur Verfügung. Ein Benutzerkonto kannst du hier einrichten . Es geht rasch und unkompliziert. Nicht vergessen, die Registrierung in der Antwortmail zu bestätigen.
Die Bluesaholics haben Kultstatus. Mit mehr als 300 Gigs und einer beeindruckenden Diskographie ist die Band ein Schwergewicht in der Schweizer Bluesszene. Seit bald 15 Jahren stampfen und dampfen die Bluessüchtigen durch die helvetische Musiklandschaft und sind bluesiger, rockiger, farbiger, vielfältiger und abwechslungsreicher denn je. Nun tauchen sie endlich wieder im Bluesclub Bühler auf, nachdem sie schon vor Jahren einmal den vollen Saal zum Kochen brachten.
Mit neuem Programm, neuen Ideen, neuer Besetzung und der neuen Single «Telephone» lassen die 11 Bluesaholics die Gitarren kreischen, die Bluesharp jaulen und die Bläserriffs knallen. Die Bläsergruppe (Posaune, Saxophon und Trompete) gibt ihrer Musik den satten, kraftvollen Klang einer grösseren Formation, ohne dass die Arrangements die Frische und Intimität einer Bluesband verlieren. Da geht die Post ab und wie! Ihr Sound ist rockig und bluesig zugleich. Zwei Sängerinnen und zwei Sänger wechseln sich ab und ergänzen sich bei den Backing Vocals. Bei ihrer Show sitzen zu bleiben, grenzt an absolute Körperbeherrschung.
Bluesaholics sind: Zobi Zobrist, Sandra Rippstein, Isabelle Loosli (Gesang), Levi Bo (Gesang, Keyboards, Akkustische Gitarre), Hämu Plüss (Leadgitarre), Benno Riss (Rhythmusgitarre, Bluesharp), Lube Basler (Bass), Meck Keller (Schlagzeug), Ernst "Ernie" Buchinger (Trompete), Chris Huber (Posaune), Stefan Künzli (Saxes).
Ursprünglicher Blues & Rock in der Kulturbeiz
Neuhof in Bachs an der fünften Blues Night
Am Samstag, 7.
November 2009 findet ab 20 Uhr im Neuhof in Bachs die schon zur Tradition
gewordene Blues Night Bachs statt. Mit dabei sind einmal mehr die lokalen Bands
„CrushIce" und „Martin Baschung & Big B Tonic". Als dritte Band und
Hauptact des Abends spielt dieses Mal die international bekannte „Andy Egert
Blues Band" aus der Ostschweiz.
Die fünfte Ausgabe
der Blues Night Bachs verspricht eine Reise in alle Gesichter des Blues.
„Martin Baschung & Big B Tonic" startet mit seinem Texas-Blues. Danach
spielen die lokal bekannten Musiker der Band „CrushIce" alten Blues&Rock
aus den 50iger bis 60iger den sie mit eigenen Songs kräftig aufgemischt haben.
Zu guter Letzt kommt ein wahrer Leckerbissen in den Neuhof: Andy Egert gehört
mit über 100 Auftritten pro Jahr und sechs veröffentlichten Alben zu einem der
bekanntesten und aktivsten Schweizer Bluesmusiker. Die „Andy Egert Blues Band"
ist bekannt für ihren authentischen Chicago Blues. Ein richtiges Highlight also
an der fünften Blues Night Bachs.
Ursprüngliches Essen
Was passt besser
zu ursprünglicher Musik als ursprüngliches Essen? Auch dieses Mal wird wieder
das legendäre Büffet mit Gschwellti à discretion angeboten. Beste Küche und
feine Musik, was will man noch mehr? Aufgrund der grossen Nachfrage für die
Konzerte in den letzten Jahren, lohnt es sich, die Plätze im Neuhof zu reservieren. Menu:Gschwellti
und reichhaltiges Käsebüffet à discretion.
Bar, Billardsaal und Eventhall in Affoltern. Angenehme Einrichtung und moderate Preise für Drinks und Snacks. Gelegentliche Bluesgigs, nebst anderen Musikveranstaltungen.
Break Music Bar
Industriestrasse 19
CH-8910 Affoltern am Albis
Telefon: +41 (0)43 333 99 20
E-Mail:
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Wer etwas
über Bugs Henderson erfahren will,
wird im Internet eine Vielzahl von Websites finden, die ihn allesamt als
«Legende» oder «Geheimtipp» anpreisen. Gestern Abend trat der Texaner mit der roten
PRS-Gitarre im kleinen Setting im Grandcasino Basel
auf und spielte fast zweieinhalb Stunden ununterbrochen erstaunliche Musik
voller Überraschungen und Spielwitz, voll gepackt mit musikalischen Zitaten und
kleinen Verbeugungen vor den Vorbildern. Dabei machte er deutlich, dass er noch
lange keine Legende ist, sondern ausgesprochen vital und voller Energie. Es war
ein Konzert, das richtig Spass machte. Henderson
hat in der Schweiz am kommenden Wochenende noch zwei weitere Termine, und die
gesamte Bluesnews-Redaktion kann nur wärmstens empfehlen, diesen Mann und seine
erstaunliche über alle Grenzen hinausgehende Musik anzuhören. Denn auch wenn
dies eine Tour durch die Amerikanische Musiktradition ist, bleiben die Wurzeln
stets im Blues, und das ist gut so.
Unter diesem Motto feiert das Lucerne Blues Festival seinen 15ten Geburtstag. Das Festival, das 2007 mit dem „Keeping The Blues Alive“-Award der amerikanischen Blues Foundation ausgezeichnet wurde, hat inzwischen einen internationalen Ruf. Das Lineup ist beachtlich und abwechslungsreich.
„Bei uns spielen die Musiker nur mit ihren Originalbands aus den Staaten. Unser Qualitätsanspruch erlaubt das Ausweichen auf kostengünstigere europäische Tourbands nicht. Das ist übrigens ganz im Sinn der Musiker. Bei uns spielen auch keine Formationen, nur weil sie gerade auf Tournee in Europa sind. Die meisten werden exklusiv für Luzern aus den Staaten eingeflogen." erklärt Festivalpräsident Guido Schmidt in einer Pressemitteilung. Wir zeigen die Übersicht der Gigs und verweisen auf die ausführliche, angenehm einfach gehaltene und informative Website des LBF .
Der
Buchmarkt bietet zwei Sammlungen von Porträtfotografien von Bluesmusikern an,
beide Ende der 1990er Jahre unter dem Titel Legenden
des Blues veröffentlicht. Zudem passt auf beide Werke dieselbe Beschreibung
des Inhalts: Monochrome Fotografien von Bluesmusikern. Aber: beide
Bildersammlungen enthalten vollkommen andere Bilder, und es werden andere
Personen darin dargestellt. Das wirft die Frage auf, wer denn eigentlich den
Aufstieg zu Status der Legende schafft. Hier also eine Besprechung der beiden
Werke, die auch in der näher rückenden Weihnachtssaison ihren Weg unter den
einen oder anderen Baum finden könnten. Eine Diashow zeigt einige der ausdrucksvollen Aufnahmen.
Keine reine Bluesveranstaltung, jedoch ein musikalisches Ereignis mit jeweils hochkarätigen InterpretInnen, ist die AVO Session zu einem über die Grenzen Basels und der Schweiz hinaus beachteten Festival geworden. Deswegen durfte auch Matthias Müller am 14. September 2009 von der "Vereinigung für eine starke Region Basel / Nordwestschweiz" den Anerkennungspreis 2009 für den Aufbau des Musikfestivals AVO SESSION Basel entgegennehmen. Auch in diesem Jahr sind etliche Künstler zu erleben, die auch Bluesfreunde ansprechen. Wir publizieren deswegen das ganze Programm und überlassen Euch die Auswahl. . .
Wer sich dafür interessiert, sollte rasch handel. Viele Konzerte sind bereits ausverkauft. Mehr Infos auf der Website des Veranstalters .
Rezension der Lehr-DVD Dave Van Ronk: Folk, Blues And Ragtime
Welcher Gitarrist möchte nicht Gitarre spielen können wie
die alten Bluesmen? Aber wo lernt man das? Bluesnews fand eine schön gemachte
und sehr informative DVD eines Meisters des Fingerpickung Blues: Dave van Ronk. Das Buch wurde
publiziert im Verlag Mel Bay, der seit langer Zeit Bücher, Videos und DVD für
Gitarristen produziert. Darauf finden sich neun schöne alte Bluesnummern im
Stil von Scrapper Blackwell, Brownie
McGhee, Mississippi John Hurt oder Reverend
Gary Davis. Mit unter 30 Dollar ist die DVD zwar nicht billig, aber immer
noch günstiger als eine Gitarrenstunde. bluesnews.ch hat sich die DVD angesehen
und angehört.
Im Frühjahr und Herbst findet unter der Leitung von Andy Egert ein Blues Workshop in der Toskana statt. In der zauberhaften, ehemaligen Kolonialvilla la fucinaia , die 2003 von denise und nando komplett renoviert wurde, können auf angenehme Weise ein Aufenthalt in der wunderschönen toskanischen Landschaft mit dem Erwerben der Grundkenntnisse und dem Kennenlernen von Blues Standards miteinander verbunden werden.
Das Haus liegt zwischen San Vincenzo und Campiglia Marittima. Mit Andy Egert steht einer der besten Schweizer Bluesmusiker dem Kurs vor, der weiss, wovon er spricht. Kein Wunder also, dass die Kurse rasch ausgebucht sind.
Ein
Schlagzeug, ein Klavier, selbstbewusster Gesang, das ist alles, was es für
guten Blues braucht. Bob & Tom
zeigen auf Ihrer Erstlings-CD, wieviel Musik ein Blues-Duo machen kann. Freitag,
der 18. September ist CD-Taufe, wo man sich auch mit eigenen Ohren von den
Fähigkeiten der beiden Vollblut-Musiker überzeugen kann.
Wer war die einflussreichste Sängerin im Blues? Es waren
weder Ma Rainey oder Etta James noch Janis Joplin oder Big Mama
Thornton. Der Titel geht unbedingt an Bessie
Smith (1894-1937), die den weiblichen Gesang im Blues bis heute definiert.
Sie hatte aber nicht nur eine grosse Stimme sowie wunderbares Timing und Phrasierung.
Es waren ebenso ihre Persönlichkeit und ihr Lebenswandel, welche die Phantasien
der Menschen bis heute beflügeln, und die sie über den Status einer guten
Sängerin in jenen einer kulturellen Ikone erhebt. Bessie Smith tat, was ihr gefiel, und sie genoss das Leben einer
freien Schwarzen Frau in den 1920er Jahren. So wurde die wichtigste Sängerin
des Blues auch zum Entwurf für das Leben einer Bluesfrau. Bessie Smith war das Modell einer Bluessängerin, mit dem der sich
von Billie Holiday bis Janis Joplin alle Frauen des Genres vergleichen
lassen müssen.
Eines der besten Internet Blues/Bluesrock Radios ist Bellyup4Blues.Gesendet wird 24 Stunden am Tag während 7 Tagen in der Woche. Aus Escondido, Kalifornien spielt der werbefreie Sender pausenlos erstklassigen und vielseitigen Blues.Damit ist das Radio unabhängig uns stellt sein Programm frei nach musikalischen Gesichtspunkten zusammen. Bevorzugt werden auch noch nicht bekannte Musiker vorgestellt. Es gibt also ständig neuen Blues zu entdecken.
Die Rede ist hier nicht von Radiostationen
im Internet, die mit dem Browser, oder einer Software (siehe Technikschnack 2)
auf dem PC gehört werden, sondern von eigenständigen Geräten, die irgendwo im
Haus stehen und mit den Internet Radiostationen über eine kabelgebundene oder
kabellose Verbindung ins Internet verbunden sind, deren Stream sie empfangen
und verarbeiten. Dies ist aber kein Vergleichstest, oder so etwas ähnliches,
sondern wie üblich in dieser Kolumne, ein wenig aus meinem Alltag geplaudert.
Lange Zeit gab es die eher frugal
ausgestatteten Terratec Noxon, TechSat Internetradio1 und andere Modelle, die
offenbar auf dem gleichen Chip aufgebaut waren, jedenfalls war die Bedienung
überall mehr oder weniger identisch und nicht sehr komfortabel. Auch der Klang
war nicht eben berauschend. Gut genug für ein Küchenradio.
Zum Todestag Stevie Ray Vaughans am 27. August 1990
Vor 19
Jahren stürzte ein Hubschrauber mit dem erst 35jährigen Stevie Ray Vaughan (1954-1990) an Bord in einen nicht korrekt
kartographierten Hügel ausserhalb Alpine Valley in Wisconsin. In diesem Crash
starb nicht nur ein ehemaliger drogen- und alkoholabhängiger Bluesgutarrist,
der voller neuem Lebensmut und mit wieder erneuerter Energie zukünftige
Projekte angehen wollte, es verunglückte der Mann, der in nur sieben Jahren das
Kunststück fertig gebracht hatte, in den 1980er Jahren dem Blues neues Leben
einzuhauchen und der dieser uramerikanischen Musik wieder eine Relevanz zu
verleihen vermochte. In diesem Artikel versucht wir, diesen Retter des Blues zu
würdigen.
Die neue CD der stimmgewaltigen Berner Sängerin Irene Zwahlen liegt vor, ein Album mit
dem Titel Back to Bümpliz. Diese CD ist die erste Solo-Veröffentlichung Zwahlens unter eigenem Namen, die allerdings
bereits eine erfahrene Musikerin mit verschiedenen abgeschlossenen anderen Projekten
ist, zuvor als Irina auftrat oder
als Irina & Gadjos, Irene & The Flourious Three oder zu
Beginn des Jahrzehnts als Teil der The 4
Flames. In all diesen Formationen arbeitete Irene Zwahlen stets mit Multi-Intrumentalist Chris Habegger zusammen, der auch auf Back
to Bümpliz alle Saiteninstrumente ausser der elektrischen Gitarre
spielt. Die Dame scheint also in der Tat schon ziemlich rumgekommen
sein, auch musikalisch. Sie lässt sich nicht auf ein Genre reduzieren und sang
zuvor von Chanson und Tango über Soul oder Jazz-Titel jede Form der schönen
Musik bis zu Musical-Klassikern wie Summertime.
Daneben sang sie schon im weitesten Sinn Schlager (Heb Ab an der «European Song Contest» 2004 Vorentscheidung) und
sogar Schweizer Dialektlieder (Hemmige,
Zigünerin). Das neueste Projekt von Irene Zwahlen ist nun also ein
Blues-Album mit einer vergrösserten Begleitband. Dabei ist
die Rückkehr nach Bümpliz vielleicht eine lokale, aber musikalisch ist es ein
Aufbruch zu neuen Ufern.