Vom 30. 3. - 5. 4. 2009 findet dieses Jahr das
Blues Festival Basel zum zehnten Mal statt. Das Festival steht unter dem Motto: Unter dem Motto Blues, Blues, and nothing but the Blues
Für diese Jubiläumsausgabe haben die
Organisatoren um Louis van der Haegen nicht nur ein attraktives Programm
zusammen gestellt, sondern würzen das Festival mit diversen Rahmenveranstaltungen
und sonstigen Goodies.
Cla Nett ist ganz ohne Zweifel eine der wichtigsten Figuren in der Schweizer Bluesszene. Neben Chris Lange und Dinu Logoz gehört er damit zu den Pionieren des Blues in der Schweiz. Er ist dabei nicht nur als Musiker eine feste Grösse, sondern auch als Persönlichkeit, die der Verbreitung des Blues in der Schweiz massgeblich geholfen hat. Daneben ist er Geschäftsleiter der Schweizerischen Interpreten Gesellschaft in einer Organisation tätig, die sich für die Rechte der Künstler einsetzt.
Head Over Heels, also etwa: Hals über Kopf, heisst die Band, die seit 2006 von Andreas Wüthrich, zusammen mit Andreas Ingold und Stefan Lerch gegründet worden ist. Rock’n’Roll, Blues und Boogie Woogie bezeichnet die Stilrichtung der reinen Amateurband, wie sie sich selbst bezeichnet. Zusammen mit Ändu Heiniger konnte früh im darauf folgenden Jahr ein erster Gig stattfinden. Schliesslich stiess mit Dominik Reinmann ein Keyboarder zur Band und es wurde ein Cover Repertoire aus Titeln der 50er und 60er Jahren erarbeitet. Mittlerweile ist das Lineup etwas verändert.
Andreas ist auch seit 2006 Event Organisator des Clubs Musik Treff , der sich inzwischen im Restaurant Löwen in Ursenbach befindet und sich mit prominenten Besetzungen einen Namen in der Blues und Rockszene schafft.
Bei den Grammies spielt der Blues
bedauernswerterweise eine zusehends weniger wichtige Rolle. Seit Eric
Claptons Triumph mit Unpluggedwurde keine
Blues-CD mehr als Album des Jahres gekrönt, und dem Blues werden
gerade noch mal zwei Kategorien zugestanden: Best Traditional und
Best Contemporary Blues Album. Trotzdem ist es jedes Jahr interessant
zu sehen, wer die Preise gekriegt hat. Im Artikel nennen wir
Nominationen und Gewinner.
Wir waren für ein Interview mit Mr.
Blue (Mr. Blue and The Tight Groove )verabredet. Das Treffen mit ihm wurde mehr ein lockeres Gespräch
als ein Interview. Mr. Blue ist ein charmanter Mann, ein Gentleman
des Schweizer Blues, der wunderbar Geschichten erzählen kann und
jedes Gegenüber sofort in seine Bann zu ziehen weiss. Eine
Fähigkeit, die auch seine Live Auftritte prägt. "Blues ist
unter anderem Kommunikation" sagt er. Wir erfahren, dass er aus
einer musikalischen Familie kommt, sein Vater Violine und Trompete
spielte, seine Mutter solo und in verschiedenen Chören sang und
Musik ihn begleitet hat, seit er sich erinnern kann. Sein Bruder baut
Gitarren, zum Beispiel für Kenny Neal und auch seine Söhne sind
Musiker. Wir erfahren ausserdem, dass er mit vielen Bluesgrössen
zusammen gespielt hat und die meisten der grossen Blueser persönlich
kannte oder noch kennt. Ein Vollblut Musiker also.