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Syndicate
Kurznachricht
Der österreichische Sänger, Songwriter und Gitarrist Norbert Schneider würde gerne sein Land am Eurovision Song Contest in Baku vertreten, dessen Finale im Mai 2012 stattfinden wird. Bemerkenswert, denn nach unserem Wissen gab es noch nie einen Musiker, der mit einem Blues gegen die bisher musikalisch eher bescheidenen Beiträge an dieser Veranstaltung angetreten ist. Er ist unter anderem schon mit Mick Taylor, Bernard Allison, Rusty Zinn, Paul Orta, Dave Specter und Alex Schultz aufgetretenund trat im Vorprogramm von B.B. King auf. Seinen Beitrag «Medicate My Blues Away» kann man sich hier auf Youtube ansehen.
Eine Kolumne von
Richard Koechli
Wie ein Schmerz beinahe einen Gig versaut hätte und unerwartet zu einer wichtigen Einsicht führte. Richard beschäftigt sich dieses Mal mit dem Segen des Schmerzes und
So in etwa wissen wir alle, dass der Blues irgendwo im Süden in den Baumwollfeldern entstanden ist, von den Sklaven, später Landarbeitern während der Arbeit gesungen worden ist, die damit ihr schweres Los besser ertragen konnten.
Aber wie muss man sich das vorstellen? Sind die in Afrika gefangen genommenen oder gekauften Menschen vom Schiff gegangen sind und haben angefangen Blues zu spielen? Schliesslich kamen die ersten Sklaven Anfangs 17. Jahrhundert nach Amerika, der Blues taucht jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts auf.
Robert Palmer, der amerikanische Musikwissenschaftler, Produzent und Journalist, der unter anderem Redakteur beim Rolling Stone Magazin und als Kritiker bei der New York Times arbeitete, verfolgt den Weg des Blues von seinen ländlichen Ursprüngen über die Blueskneipen in Chicago South Side bis zu seiner internationalen Anerkennung und Verbreitung in seinem ausgezeichneten Buch Deep Blues. Das Buch ist in Englisch geschrieben.
Robert Palmer - Deep Blues: A Musical and Cultural History of the Mississippi Delta to Chicago'sSouth Side To The World, 1995, Penguin Books, ISBN-0 14 00.6223 8 (Erstauflage 1981), 310 Seiten, Paperback
Seit 1998 gibt es die Galery Music Bar in Pratteln. Damals war sie ein kleines Café, hat sich aber inzwischen zu einem Treffpunkt für Musikfreunde entwickelt. Es befindet sich im Rüticenter Pratteln und ist in vier Räume aufgeteilt: Restaurant mit langer Sitzbar, Terrasse mit Outdoor Sofas, Bistro mit Spielen und einer Bühne. Ein reichhaltige Speisekarte zu moderaten Preisen rundet das Angebot des Lokals ab.
Das grosse und üppig eingerichtete Lokal bietet neben den üblichen Anlässen für kleine, aber auch grosse Gesellschaftsanlässe vor allem Live Musik mit Schwerpunkten im Blues, Funk und Rock'n'Roll und ist Plattform für nationale, interregionale und internationale Musiker.. Daneben gibt es DJs, die Musikabende gestalten.
Der Tagesanzeiger hat ein Interview mit einem einzigartigen Schweizer Blues-Export veröffentlicht: Wale Liniger ist Professor für den Blues in South Carolina, und er ist Schweizer. In dem Interview spricht der Heimweh-Berner über seine Arbeit, die Bedeutung des Blues heute und über die Zukunft der Musik.
Die Blues und Gospelsängerin Marva Wright ist, wie wir erst jetzt erfahren, am 23. März 2010 gestorben im Alter von 62 Jahren. Sie war 2009 wegen eines Schlages gestürzt und hat sich von den Folgen nie mehr erholt. Marva Wright hatte ihre Karriere 1987 erst spät begonnen. Allerdings sang sie bereits als Kind in Kirchen, wobei sie von ihrer Mutter begleitet wurde. Grossen Einfluss auf sie hatte Mahalia Jackson, die eine Schulfreundin ihrer Mutter war.
Sie war eine imposante Erscheinung mit einer kraftvollen Stimme, erreichte aber ausserhalb den USA nie die Popularität, die sie eigentlich verdient hätte, obwohl sie einige Male durch Europa tourte, zuletzt 2002. Sie hatte ihre Karriere in New Orleans aufgebaut, wo sie in den Lokalen der Bourbon Street anzutreffen war. Bis zuletzt war sie dort auch immer anzutreffen und sie hat auch stest betont, wie sehr sie diesem Milieu verbunden sei, ohne welches sie nie bekannt geworden wäre.
Zweiter Gig der Konzertreihe Blues Now am 14. April 2010 im Sudhaus Basel. Als Geheimtipp kündigte Patrick Kaiser den texanischen Soul Blues Musiker Darrell Nulisch an und verband die Vorstellung mit der Hoffnung, das mit diesem Konzert zu ändern. Gut möglich, denn auch das zweite Blues Now Konzert fand vor ausverkauftem Haus statt und war ganz einfach gut.
Darrell Nulisch hat viele Facetten. Seine letzte CD „Just For You (2009)“ demonstriert eindrücklich, dass der 57 jährige Sänger und Harpspieler aus Dallas zu Recht als einer der besten weissen Soulblues Musiker bezeichnet wird. Diese CD ist als bestes Soul Blues Album des Jahres nominiert, er selbst als bester männlicher Soul Blues Interpret. Nulisch bezeichnet Otis Redding oder auch Al Green als seine früheste Inspiration, daneben gehören aber auch Freddie King und Jimmie Vaughan, der in seiner Nachbarschaft aufwuchs, zu seinen Einflüssen.
Am 15. Mai 2010 findet in Basel von 13.00 h bis 15.30 h ein Blues-Workshop mit einem der derzeit interessantesten deutschen Bluesmusiker und Gitarristen Henrik Freischlader statt. Der Workshop wird von der Jobfactory Music organisiert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Rechtzeitiges Anmelden ist also von Vorteil.
Ort:
Jobfactory Store
Münchensteinerstrasse 268
4053 Basel
Telefon: 061 560 01 01
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Das 11. Bluesfestival Basel war sehr erfolgreich. So passte gut dazu, dass der letzte Abend im Volkshaus mit einem Knalleffekt das Festival beendete Dafür waren zwei Sets vorgesehen: Die Andy Egert Blues Band und Charlie Musselwhite. Ausserdem sollte in der Pause der Swiss Blues Award 2010 verliehen werden, für den unter anderem auch Andy Egert nominiert war. Man konnte also davon ausgehen, dass es ein interessanter letzter Abend sein würde. Ein Feuerwerk wurde es dann auch.
Das bewiesen an diesem letzte Abend des Festivals gleich zwei Blueser. Chris Harper und Sam Burckhardt, die beiden in Chicago lebenden Schweizer Musiker brachten in 2 Sets unterschiedliche, aber qualitativ hoch stehende Musiker aus der Windy City auf die Bühne des 11. Blues Festival Basel.
Louis van der Haegen ist es damit gelungen, zwei in Chicago lebende und arbeitende Musiker für das Festival zu gewinnen, die nicht nur gut spielen, sondern durch ihre guten Kontakte auch aktuelle Bluesmusiker aus der Chicago Bluesszene für das Festival zu begeistern.
Harp Night, der zweite Titel dieses Abends brachte R. J. Mischo auf die Bühne. Er steht ganz in der Tradition der grossen Blues Harpspieler. Hier trat er zusammen mit dem Kieler Gitarristen Jan Mohr auf, der auch ein Lehrbuch geschrieben hat, sowie dem Holsteiner Bassisten und Musikdozenten Dirk Vollbrecht und dem Berliner Schlagzeuger Andreas Bock, der zu den drei Gründern der Hildesheimer Band Blues Shacks gehört. Die drei begleiten R. J. Mischo schon längere Zeit in Europa.
Er begann das Set mit Ain't Nothin' New schwungvoll und bot ein abwechslungsreiches Programm. R.J. Mischos Harmonikaspiel hat seinen Schwerpunkt in der Spielweise der fünfziger Jahre, setzt aber neue Akzente und entfernt dabei die Patina der alten Stücke. Er zeigt sich wandlungsfähig und mischt seine eigenen Kompositionen mit Klassikern, wie Crawling King Snake oder Wade In The Water zu einer interessanten Mischung. Besonders aufgefallen sind mir Please Don’t Leave Me,Two Hours from Tulsa, James CottonsMississippi Freight Train und So Long Baby, Good Bye.
Die Band ist durch gemeinsame Auftritte gut eingespielt, wenn ich auch den Eindruck hatte, Andreas Bock spiele an diesem Abend etwas verhalten. Im letzten Teil des Sets trat Steve Freund für zwei Stücke an die Stelle von Jan Mohr. Ohne Zweifel gehört R. J. Mischo zu den besten Harmonica Spielern und liefert eine sehenswerte und musikalisch begeisternde Live Performance.
Lady Blues. Unter diesem Titel trat am dritten Abend des Bluesfestivals Rita Chiarelli auf. Es war ihr erster Auftritt in Basel. Die Kanadierin mit italienischen Vorfahren wird gerne als «Göttin des kanadischen Blues» apostrophiert. Sie hat auch für ihre CDs beriets 2 kanadische Grammies gewonnen Ich kannte sie bisher nur aus der Konserve, wo sie mit einer grösseren Combo spielt. Hier war das Lineup kurz und knapp: Rita Chiarelli (Gitarre, Gesang), «Papa» John King (Gitarre) und Marco Chacon (Stehbass). Akustischer geht es nicht mehr.
Der 73 jährige Magic Slim gehört zu den letzten Vertretern der Chicago Shuffle-Kings der alten Schule. Er stammt aus der Generation von Bluesmusikern, die im Delta geboren und aufgewachsen sind, bevor sie nach Chicago zogen um dort Karriere zu machen und er gilt bis heute als einer der besten Vertreter des Westside Chicago Blues. Seine Diskographie ist beträchtlich, obwohl er ja erst Mitte der siebziger Jahre erste Alben einspielte. Der Preisträger von 6 Handy Awards tourt noch bis im Mai durch Europa und spielte am zweiten Abend am Bluesfestival 2010 in Basel vor praktisch ausverkauftem Haus. Vertreter seiner Generation können genauso gut überraschen, wie enttäuschen, wenn sie nicht mehr auf der Höhe ihrer Form sind. Man konnte also gespannt sein.
Als Vorprogramm zu Magic Slim & The Teardrops war der Auftritt von Vanessa G vorgesehen, und pünktlich trat die junge Berner Pianistin auf und legte ein einstündiges Set hin, unterbrochen von der Taufe ihrer ersten CD. Dabei wurde sie begleitet von Drummer Charlie Weibel und am Schluss ihres Auftritts noch stimmlich von ihrem Bruder, dem Sänger Pascal G in den drei Zugaben Whole Lotta Shakin’ Going On, Tutti Frutti und Grat Balls of Fire unterstützt.
«Crazy» Chris Kramer hatte beim Deutschen Rock und Pop Preis 2009 gleich fünf Preise abgeräumt: Gold in der Kategorie: Bester Instrumentalsolist, sowie Silber in den Kategorien: Bestes Arrangement, Bester Rhythm & Blues-Sänger, Bestes Rhythm & Blues-Album und Bestes Blasinstrument. Höchste Zeit also, diesen interessanten Gitarristen, Harpspieler, Sänger und Komponisten auf Bluesnews.ch vorzustellen.
Chris Kramer ist sowohl solo unterwegs, spielt daneben mit Dirk Edelhoff als Duo und tritt zusammen mit Martin Engelien (Bass), Dirk Edelhoff (Gitarre) und Josef Kirschgen (Schlagzeug) in seiner Band „Crazy“ Chris Kramer und Band auf. Ein weiteres Projekt ist Groovehands mit Bernd Kullack (Geige), Wolfgang Engelbertz (Bass) und Mirko van Stiphaut (Gitarre). Hier ist das Experimentierfeld, welches Blues, Funk, Bossa Nova, Klezmer, Jazz, Zigeunerswing, Country, Bluegrass sowie originelle Coverversionen von Pop- und Rockklassikern miteinander verbindet. 17 Jahre lang hat Chris ausserdem in Workshops zukünftigen Harpspielern das Mundwerk beigebracht und vier Lehrbücher geschrieben. Er ist zweifellos eine der interessanten Figuren in der deutschen Bluesszene.
Wir haben uns die beiden neusten Publikationen von Crazy Chris Krameran: die CD . . .unterwegs und die DVD Live und Solo angesehen und –gehört.
Die beiden grossen Britischen Gitarren-Halbgötter Jeff Beck und Eric Clapton haben am 13. Februar 2010 ein erstes gemeinsames Konzert gegeben. Nun soll eine Konzertreihe in den USA folgen. Erstmals treten dabei die beiden Ex-Yardbirds-Gitarristen zusammen auf. In der Schweiz wird man das Duo wohl noch einige Zeit nicht live zu sehen bekommen, aber es gibt ja Aufzeichnungen.
Die beiden Gitarren-Helden der 60er Jahre, Eric Clapton und Jeff Beck unterscheiden sihc in Punkte Bekanntheit, auch in Punkto musikalischer Werdegang. Wo sie sich nicht unterscheiden, ist ihre Hochachtung für einander, die sie nun nach einigen Testläufen eine gemeinsame Tournee planen lässt, nach der sich Gitarristen die Finger lecken werden.
Mehr zu diesem Ereignis und ein Interview mit den beiden gibt es im englischsprachigen Rolling Stone Nr. 1099. Online gibt es immerhin einen Ausschnitt aus dem Konzert. Und wer noch mehr von Clapton hören möchte: EC hat auch bekannt gegeben, dass er diesen Sommer die dritte Ausgabe seines Crossroads Guitar Festival organisiert. Es wird am 26. Juni 2010 in Chicagos Toyota Park Stadium stattfinden. Angekündigt sind ZZ Top, B.B. King, Robert Cray, Keb’ Mo’, Allman Brothers Band, Los Lobos und Claptons momentane Partner auf der Bühne: Steve Winwood und Jezz Beck. Der Erlös des Konzerts kommt einmal mehr dem von Clapton gestifteten Crossroads-Zentrum für Abhängige in Antigua zugute.
Die bekannte Firma Boss hat drei Effekt-Pedale entwickelt, die den klassischen Fender-Sound reproduzieren. Mit diesen drei «Tretminen» ist es möglich, den zeitlosen Sound der Rock- Jazz- und vor allem Bluesmusiker der 50er und 60er Jahre zu reproduzieren. Von Joe Pass bis ZZ Top ist alles drin, aber auch Surf-Musik oder den Gitarrensound von Stevie Ray Vaughans langsamen Instrumentalstücken. Die Pedale emulieren den 59 Fender Bassmann, den 63 Fender Reverb und den 65 Fender Deluxe Reverb im Sound, und dazu kopieren sie auch die Optik der Amps der Blackface-Amps von Fender. Bei der Entwicklung der Pedale wurde mit Fender zusammengearbeitet, so dass die Pedale nun den offiziellen Schriftzug von Fender tragen.
Der umtriebige Konzertveranstalter wurde am 9. März 1930 in Pforzheim geboren. Er wurde zuerst als Organisator der American Folk Blues Festivals bekannt, die er zusammen mit Horst Lippmann ins Leben gerufen hatte. Mit ihm zusammen betrieb er die Konzertagentur Lippmann + Rau, die anfänglich vor allem Jazz- und Bluesanlässe managte, später erweiterte die Agentur sich auf Rock- und Popmusik. Mick Jagger soll einmal gesagt haben, Rau sei der Pate von uns allen und hat den Spruch Rock’n’Rau forever geprägt.
Trotzdem er vor allem durch die Zusammenarbeit mit so gut wie allen bedeutenden Künstlern der zeitgenössischen Musik bekannt geworden ist, lässt er sich nicht auf den Konzertveranstalter von Rock und Pop reduzieren. Kurze Zeit war er auch in der damals frisch gegründeten Grünen Partei tätig, für die er Politveranstaltungen organisierte. Rau ist noch immer aktiv und tritt als Gastdozent bei entsprechenden Hochschulen auf. Zu seinem 75. veröffentlichte er seine Autobiografie.
Wir haben an anderer Stelle bereits die 2006 erschienene CD I Can't Go Wrong besprochen. Im gleichen Jahr ist auch die Aufzeichnung eines Konzertes in Verona unter dem Titel Road Tracks, Morblus Live als DVD erschienen. Road Tracks deswegen, weil die Band viel tourt, eigentlich immer, wie Roberto in einem der Gespräche verrät. CD und DVD demonstrieren eindrücklich den Unterschied zwischen Studioproduktion und Livekonzert. Die Band zeichnet sich durch Spielfreude und Vielseitigkeit aus. Wer Morblus gehört hat und sie nicht live erleben konnte, sollte sich diese DVD ansehen. Umgekehrt macht die DVD Lust, Morblus mal live zu erleben. Die DVD ist im Grunde genommen nichts weiter als ein Konzertmitschnitt, abgesehen von kurzen Gesprächen zwischen den Tracks. Deswegen hat man auch das Gefühl, ein konzert zu erleben. Natürlich wird die DVD mit den üblichen Bonus Features erweitert: ein Interview mit Roberto Morbioli und Daniele Scala, Backstage Einblicke und zwei Bonus Tracks. Blues ist wie Medizin, zitiert Roberto Morbioli zwischen zwei Titeln Jesse Yawn, er heilt dich aber er kann dich töten. Der Blues auf dieser DVD heilt eindeutig.
Ich erlebte ihn zum ersten Mal am Piazza Blues in Bellinzona und wusste, dies ist der Mann, den ich für das erste BluesNow Konzert gewinnen möchte. Mit diesen Worten übergab Patrick Kaiser die Bühne an Sherman Robertson und Blues Move, der englischen Gruppe, die aus der Mick Pini Band hervorging und mit der Sherman Robertson seit geraumer Zeit durch Europa tourt und hier mit folgendem Lineup auftrat: Gitarre und Gesang: Sherman Robertson, Keyboard: Julian Keith Grudgings, Bass: Gary Mark Rackham und Schlagzeug: James Robert Little.
Damit wurde die neue Konzertreihe im ausverkauften Sudhaus in Basel eröffnet. Es war ohne Zweifel ein fulminanter Start. Das Konzept ist gut: kein Brimborium, keine Vorgruppe, ganz einfach ein Konzert, das man besucht, um einen bestimmten Künstler zu geniessen, so wie das bei anderer Musik auch möglich ist. Dies zu einem vernünftigen Preis in einem angenehmen Ambiente.
Ein Youtube-Kanal namens «My Twangy Guitar » bietet eine
reiche Fülle an Gitarrensounds und -lektionen, die zwar nicht direkt Blues
sind, die aber einen Sound und eine Technik vermitteln, die im Blues eine
ebenso grosse Rolle spielt wie im Rock, Rock'n'Roll und sogar im Country. Ein
wunderbares Sammelsurium an Sounds und Techniken bietet uns ein anonymer und
gesichtsloser Gitarrist hier an. Ein Blick lohnt sich, denn welcher Gitarrist
kann nicht ein wenig mehr «Twang» gebrauchen?
Der Blues hat ein neues Zuhause in Zürich. Das freundlich und modern eingerichtete Restaurant «Smeiley's - Smart & Snazzy» des leidenschaftlichen Gastronomen Daniel Meile bietet jeden Freitag Abend einen Live-Auftritt mit einer Schweizer Bluesband. Und davor gibt es wirklich leckeres Essen. Bluesfans in der Umgebung Zürichs können also endlich am Freitag Abend Liveblues vor der Haustüre erleben - an der Berninastrasse 43 in Oerlikon.