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Alben

J.P. Reali - Grateful Blues

Der in Delaware residierende East Coast-Gitarrist J.P. Reali ist seit seiner Kindheit ein eingefleischter Grateful Dead-Fan – ein «Dead Head» quasi. Da hat es sich irgendwie schon lange aufgedrängt, seinen Idolen ein spezielles akustisches Denkmal zu setzen. Auf der EP «Grateful Blues» greift Reali nun sechs ausserordentliche Perlen aus dem so umfangreichen wie faszinierenden Dead-Katalog auf und verpasst diesen ein persönliches Mäntelchen.

«On all these songs I saw a gem of a blues song within a Grateful Dead song » erklärt J.P. und liegt damit goldrichtig. In kleiner Besetzung geht er dem Kern und dem Wesen der Dead-Musik auf den Grund und deckt damit auf, wo deren Wurzeln lagen, deren Ideen herkamen und wie sie diese einst zu verarbeiten wussten. Reali erweist sich dabei als ein erfrischend unbekümmerter Sänger und als ein äusserst beschlagener Gitarrist – letzteres mit und ohne Bottleneck.

«Grateful Blues» imponiert als ein charmantes Tribut-Album, dessen Spielzeit gerne ein wenig länger dauern könnte. Denn da kommt uns definitiv noch die eine oder andere Dead-Nummer in den Sinn, die locker in diesen Kontext passen würde!

J.P.Reali (voc, g), Jim Larson (dr, perc), Rich Budesa (keys), Monty Cullum (b) plus Rob Swanson (ac-b), Trina Meade (b-voc)

(CD, DL, www.jpreali.com)