neu erschienen...
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Knackiger moderner Blues
Vor knapp einem Jahr ist die neue CD von Martin Baschung & Big B Tonic erschienen.
Höchste Zeit also für eine Besprechung. Unter dem Titel Best Time brachte der
Aargauer Gitarrist und Sänger 14 Titel heraus, als moderner Blues daherkommen, musikalisch
erfreulich vielseitig und mit einem modernen Sound. Die Stücke sind funky und
die Band groovt toll. Eine würdige Visitenkarte für den Schweizer Blues ist dieses
Album. Der Sound baut natürlich hauptsächlich auf Baschungs Bluesgitarre auf, aber die Band haucht den Songs den
erforderlichen Schwung ein, so dass dies kein Gitarrenalbum ist, sondern
einfach Blues.
mehr zum Thema: Martin Baschung und Big B Tonic Best Time |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Funky und Bluesig
Osnabrück und Blues? Passt das zusammen? Offenbar! Der von
dort stammende Saxophonist und Sänger Tommy
Schneller hat für seine eben erschienene CD Smiling For A Reason das
Label von Henrik Freischlader als
Partner gesucht. Herausgekommen ist eine CD mit funkig-fetziger Musik zu Beginn
und einer Reihe von Slow Blues-Perlen am Schluss des Albums. Die CD bietet
fetten R&B-Sound mit Hörnern und Rhodes Piano und allen Schikanen. Und es ist
in jeder Hinsicht eine Wucht: durchgehend grossartiger Gesang, schummrige Saxophon-Passagen
und Freischlader Gitarre, die in
bester B.B. King-Manier daherkommt.
mehr zum Thema: Tommy Schneller Smiling For A Reason |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Paul wer? Vielleicht hat man noch nie von Paul Rose gehört, aber das liegt sicher
nicht an der Qualität des Gitarristen. Der Mann hat schon zehn CDs
veröffentlicht und er blickt auf eine zwanzigjährige Karriere als Musiker
zurück. Er ist Brite und ein hervorragender Gitarrenvirtuose. Seine neue CD Best
Of liegt der Redaktion vor. Sie ist ansprechend, süffig, aber definitiv
kein Blues. Da wir aber schon reingehört haben, hier einige Eindrücke.
mehr zum Thema: Paul Rose Best Of |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Ursprüngliches aus Genf
Die Genfer Band DeltaR gibt es erst seit 2007, aber
ihre Musik ist viel älter. Mit Retrosound und Vintage-Instrumenten macht das
Trio mitreissende Musik, die an eine Zeit erinnert, als der Blues eben erst
elektrisch geworden war. «Blues is pain» scheint bei jedes Lick, jede Zeile zu
sagen. Mit He Knows Where The Bad Girls Live liegt nun eine erste
CD vor mit 12 ganz phantastischen Titeln, die musikalisch aus elektrischer
Gitarre (Nicolas Roggli), Bass (Gabriel Scotti) und Schlagzeug (Jean-Philippe
Mercier) besteht. Roggli singt mit relativ monotoner Stimme. Die
Parts der drei Freunde passen zusammen, als ob sie bereits alle Juke Joints des
Deltas gespielt hätten.
mehr zum Thema: DeltaR He Knows Where The Bad Girls Live |
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Geschrieben von Marc Winter, Redaktion Musik
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Piano der Sonderklasse
Chris Conz ist atemberaubend. Der junge Mann spielt Piano in der Jazz und Boogie-Tradition und das mit ungeheurer Präzision und Virtuosität. Seine Bluessongs sind jazzig, seine Jazztitel bluesig. Mit Drivin‘ the Boogie liegt nun eine CD des Pianisten vor, auf der er in der Trio-Formation zeigt, was er alles kann, und das ist eine ganze Menge. Ein beeindruckendes Debutalbum eines Trios, das toll harmoniert und dies auf einer CD der Sonderklasse auch unter Beweis stellt. Von rollendem Barrelhouse-Boogie über New Orleans-Piano bis zu jazziger Oscar Peterson-Virtuosität bieten die 14 Instrumentalstücke eine Tour d’horizon des Boogie-Pianos. Der junge Schweizer Künstler Chris Conz präsentiert sich mit seinem Trio als absolutes Ausnahmetalent.
mehr zum Thema: Chris Conz Drivin the Boogie |
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