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sysop
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Der Tod des Blues - 17/11/2009 15:43 Am 11. November ist im Tagesanzeiger ein Artikel erschienen, der zum x-ten Mal das Klischee vom Tod des Blues beschwört:

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop-und-jazz/Der-Tod-des-Blues/story/17509546

Was soll man dazu sagen? Wenn ich die Schweizer Bluesszene betrachte, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Ich sehe eine reichhaltige, qualitativ hochstehende und lebhafte Bluesszene. Ein Blick in unseren Blueskalender genügt: Jeden Monat gibt es alleine in der Schweiz etwa 100 Gigs, dabei erwischen wir von bluesnews noch nicht mal alle! Jedes Jahr gibt es Dutzende von Bluesfestivals, die alle gut besicht sind und deshalb auch Jahr für Jahr neu aufgelegt werden können. Die Aktivitäten unserer Nachbarländer sind dabei noch nicht einmal im Ansatz berücksichtigt.

Aber wenn wir schon bei Klischees sind, sei hier ein weiteres angetippt: Es braucht keine Baumwollfelder, keine Sklaven und keine Juke Joints, damit es guten Blues gibt. Zum Glück sind die ehemaligen Sklaven befreit und Gott sei Dank entwickelt und wandelt sich der Blues ständig und erstarrt nicht zu einem musealen Phänomen, das die immer gleiche Form repetiert.

Was ist denn Eure Meinung dazu?
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Blueser
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graphgraph
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Re:Der Tod des Blues - 04/06/2012 18:12 Der Blues stirbt nicht. Überall geibt es Blues Events und die erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Vielleicht macht die Szene eine Veränderung durch, aber sterben wird sie eher nicht.
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Manatee
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Re:Der Tod des Blues - 19/02/2013 23:49 Oh, nein der Blues stirbt sicher nicht ist aberhier im Gegensatz zu unseren Nachbarländern eine Musikrichtung, die nur sehr wenig Gehör findet. Dies nicht zuletzt, weil sich der Blues in unserem Land nur schwer zu vermarkten scheint! Und nur was zu vermarkten ist kann gut sein!!! Ich fahre ein Taxi in Zürich und bei mir läuft meistens Blues. Viele meiner Fahrgäste fragen mich nach Lokalitäten, wo man diesen Sound auch noch genießen kann ohne dafür 3.80.- pro Kilometer zu bezahlen. Da muss ich immer wieder passen.
Die wenigen guten für mich nennenswerten Blueskonzerte der letzten Jahre zb.Popa Chubby in Luzern, Aynsley Lister in Pratteln oder Bernie Marsden in Pratteln fanden immer im "Ausland" statt , außer Joe Bonamassa im Kaufleuten! Für mich ein Armutszeugnis, das ich gerne korrigieren würde - von ganzem Herzen.
Tatsache ist jedenfalls, dass es in Zürich (nun mal einfach mein Arbeitsplatz) weit über 500 Clubs und Discos gibt , aber fast ausschließlich zu einem Thema - Techno, Rap, House etc.
Ich wäre jedenfalls happy, wenn sich diese Situation einmal ändern würde....


Beitrag geändert von: Manatee, am: 19/02/2013 23:50
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