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Boogie Beasts Dont Be So Mean A Tribute To R.L. Burnside

Willkommen im Mississippi Hill Country! Die Boogie Beasts ehren auf ihrem neuen Album einen der Urväter des einzigartigen, rauen Blues-Stils aus jener Gegend südöstlich von Memphis: «Don’t Be So Mean» ist dem 2005 verstorbenen R.L. Burnside gewidmet.

Für diese Scheibe haben die Boogie Beasts, in der Schweiz bestens bekannt dank ihrer knisternden Auftritte am Blues Rules Festival im waadtländischen Crissier, weder Aufwand noch Grenzen gescheut. Zusammen mit einer Reihe von Gästen, welche einst ihr Handwerk im Hill Country direkt von R.L. gelernt haben – darunter dessen Sohn Duwayne Burnside – ist es den vier belgischen Musikern gelungen, die Energie, die Atmosphäre, ja den ganzen Reiz und Zauber dieser hypnotischen und archaischen Musik einzufangen. Nix Poliertes – im Gegenteil, da wird der Blues mit Herz, Seele und Biss gelebt – mit krachenden, pulsierenden Rhythmen, mit scheppernden Gitarren, mit einer klagenden Harmonica, mit direktem, schnörkellosem Gesang. Die Boogie Beasts und ihre Kumpels vermögen all den Hill Country Blues-Klassikern wie «Shake ‘em On Down», «Poor Black Mattie», Skinny Woman», «You Got To Move», «Jumper On The Line», «Going Down South» und wie sie alle heissen, die nötigen Impulse zu verleihen und eigene Facetten abzugewinnen.

Wir sind überzeugt: Der stets bescheidene und bodenständige R.L. Burnside hätte seine helle Freude an diesen belgischen Adoptivsöhnen und der Art und Weise, wie sie hier mit Respekt und Hingabe seine Musik zelebrieren.

Jan Jaspers (g, voc), Patrick Louis (g, voc), Fabian Bennardo (harm), Gert Servaes (dr) plus Kenny Brown,  Duwayne Burnside, G. Love, Luther Dickinson, Pablo van de Poel, Cedric Maes

(CD, Vinyl, DL, www.donor.company/naked)