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Bloogle Musik Rezensionen Konzerte

11. Bluesfestival Basel - R. J. Mischo
Geschrieben von Rolf Winter, Redaktionsleitung   

Power Harp aus Arkansas

Harp Night, der zweite Titel dieses Abends brachte R. J. Mischo auf die Bühne. Er steht ganz in der Tradition der grossen Blues Harpspieler. Hier trat er zusammen mit dem Kieler Gitarristen Jan Mohr auf, der auch ein Lehrbuch geschrieben hat, sowie dem Holsteiner Bassisten und Musikdozenten Dirk Vollbrecht und dem Berliner Schlagzeuger Andreas Bock, der zu den drei Gründern der Hildesheimer Band Blues Shacks gehört. Die drei begleiten R. J. Mischo schon längere Zeit in Europa.

Er begann das Set mit Ain't Nothin' New schwungvoll und bot ein abwechslungsreiches Programm. R.J. Mischos Harmonikaspiel hat seinen Schwerpunkt in der Spielweise der fünfziger Jahre, setzt aber neue Akzente und entfernt dabei die Patina der alten Stücke. Er zeigt sich wandlungsfähig und mischt seine eigenen Kompositionen mit Klassikern, wie Crawling King Snake oder Wade In The Water zu einer interessanten Mischung. Besonders aufgefallen sind mir Please Don’t Leave Me, Two Hours from Tulsa, James Cottons Mississippi Freight Train und So Long Baby, Good Bye.

Die Band ist durch gemeinsame Auftritte gut eingespielt, wenn ich auch den Eindruck hatte, Andreas Bock spiele an diesem Abend etwas verhalten. Im letzten Teil des Sets  trat Steve Freund für zwei Stücke an die Stelle von Jan Mohr. Ohne Zweifel gehört R. J. Mischo zu den besten Harmonica Spielern und liefert eine sehenswerte und musikalisch begeisternde Live Performance.


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