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10 CDs, mit denen man eine Blues-Sammlung aufbauen kann.


Die hier porträtierten CDs wollen eine repräsentative Auswahl an Blues-Musik in verschiedenen Stilen bieten. Jede CD ist ein vielgespielter Liebling der BLUESNEWS-Redakteure, das heisst die Musik «verleidet» einem nicht, sondern diese Alben hört man wieder und wieder. Es wurde zudem darauf geachtet, dass die CDs nicht absolute Schlager sind, die ein auch marginal interessierter Hörer vielleicht sowieso schon kennt. Aus diesem Grund wurde von Hooker nicht einer der beiden bekannten (und ausgezeichneten) Alben Chill Out oder The Healer empfohlen, sondern das weniger bekannte Live-Album Live at the Café à Go-Go.

Auffällig an der Auswahl ist, dass sehr viele Live-Alben dabei sind. Das hat mit meiner Vorliebe für Live-Alben zu tun. Grundsätzlich ziehe ich eine Live-Aufnahme einer Studio-Version vor, denn Musik ist meiner Meinung nach weniger das Spielen richtiger Töne als eine Möglichkeit, Gefühle auszudrücken. Dies geschieht nun mal auf einer Bühne besser und anders als im Studio mit ständigen Unterbrechungen.

John Lee Hooker: Live at the Café à Go-Go (And Soleadat Prison)
John Lee Hooker spielte sehr häufig die selben Stücke ein, also ist es eine Frage der Interpretation, welche Aufnahme einem gefällt. Die Aufnahmen auf der Doppel-CD Alone sind toll, und hier spielt er die Lieder in einem weniger intimen Rahmen, mit mehr Drive und dem Antrieb einer Band. Das Letzte Stück „Bang Bang Bang“ ist selbstverständlich ein Cover seines Klassikers „Boom Boom Boom“. Die Aufnahme wirkt sehr «roh» und vermittelt (zumindest mir) eine Gänsehaut-Clubatmosthäre.






1. I'm Bad Like Jesse James
2. She's Long, She's Tall (She Weeps Like a Willow Tree)
3. When My First Wife Left Me
4. Heartaches and Misery
5. One Bourbon, One Scotch, One Beer
6. I Don't Want No Trouble
7. I'll Never Get Out of These Blues Alive
8. Seven Days and Seven Nights
9. What's the Matter Baby
10. Lucille
11. Boogie Everywhere I Go
12. It Serves Me Right to Suffer
13. Bang, Bang, Bang, Bang

 

Muddy Waters Fathers and Sons
Muddy Waters nimmt auf diesem Album seine bekanntesten Hits mit jungen weissen Musikern auf, die mit seinem Blues aufgewachsen sind und nichts sehnlicher wollten, als den Meister zu begleiten. Paul Butterfield, Michael Bloomfield. Am Bass ist Donald «Duck» Dunn, der pfeifenrauchende Bassist des Films Blues Brothers. Muddy Waters hat Otis Spann mitgebracht für die Tasten und die fünf spielen die Songs authentisch, aber trotzdem frisch. Muddy Stimme klingt kräftig, und die Aufnahme ist gut. Insbesondere Butterfields Harmonic haucht den Stücken viel Energie ein. Vgl. den Beginn von „Forty Days and Forty Nights“ oder das Zusammenspiel zwischen Butterfield und Bloomfield am Anfang von „Baby Please Don’t Go.“

 




1. All Aboard
2. Mean Disposition
3. Blow Wind Blow
4. You Can't Lose What You Ain't Never Had
5. Walking Thru The Park
6. Forty Days And Forty Nights
7. Standin' Round Cryin'
8. I'm Ready
9. Twenty Four Hours
10. Sugar Sweet
11. Country Boy
12. I Love The Life I Live (I Live The Life I Love)
13. Oh Yeah
14. I Feel So Good
15. Long Distance Call
16. Baby, Please Don't Go
17. Honey Bee
18. The Same Thing
19. Got My Mojo Working (Part 1)
20. Got My Mojo Working (Part 2)

B.B. King Live at The Apollo 

«Live At The Apollo» ist immer eine Herausforderung, seit James Brown hier mit seinem letzten Cent sein gleichnamiges Album produzierte und damit USA-weit berühmt wurde. Der King geht in Harlems berühmtesten Ballsaal, bereit die Herausforderung des New Yorker Publikums anzunehmen. „When Love Comes to Town“ fetzt los, und dann sind es einfach sehr solide Versionen der King’schen Klassiker wie „Sixteen“, „Thrill“ oder „Paying the Cost“. Zum Schluss gibt es Willie Nelsons „Nightlife“ und das etwas ulkige aber sicher vorgebrachte „Peace to The World“. Einfach ein gelungenes Album von B.B.
 





1. When Love Comes To Town
2. Sweet Sixteen
3. The Thrill Is Gone           
4. Ain't Nobody's Bizness
5. Paying The Cost To Be The Boss
6. All Over Again
7. Nightlife   
8. Since I Met You Baby
9. Guess Who         
10. Peace To The World

Junior Wells & Buddy Guy Alone and Acoustic

 









1. Give Me My Coat And Shoes
2. Big Boat (Buddy And Junior's Thing)
3. Sweet Black Girl
4. Diggin' My Potatoes
5. Don't Leave Me
6. Rollin' And Tumblin'
7. I'm In The Mood
8. High Heel Sneakers
9. Wrong Doing Woman
10. Cut You Loose
11. Sally Mae
12. Catfish Blues
13. My Home's In The Delta
14. Boogie Chillen
15. Medley: Baby What You Want Me To Do...
 

Luther Allison Southside Safari

 
 





1. Strokes
2. You're Gonna Need Me
3. You Upset Me Babe
4. Movin' on Up
5. Thrill Is Gone
6. Cat Blues
7. Messin' With the Kid
 

Stevie Ray Vaughan The Sky is Crying

 








1. Boot hill
2. The sky is crying
3. Empty arms
4. Little Wing
5. Wham
6. May I have a talk with you
7. Close to you
8. Chitlins con carne
9. So excited
10. Life by the drop          
 

Albert King Blues at Sunrise

 
1. Don't Burn Down the Bridge ('Cause You Might Wanna Come Back Across)
2. I Believe to My Soul
3. For the Love of a Woman
4. Blues at Sunrise
5. I'll Play the Blues for You
6. Little Brother (Make a Way)
7. Roadhouse Blues
 

Big Mama Thornton Jail

 
1. Little Red Rooster
2. Ball and Chain
3. Jail
4. Hound Dog
5. Rock Me Baby
6. Sheriff O. E. & Me
7. Oh Happy Day


Otis Span Last Call :  Live at the Boston Tea Party

 
1. Country Girl
2. Get on Down to the Nitty Gritty
3. Long Distance Call
4. I Got My Mojo Working
5. Chains of Love
6. Stomp With Spann
7. My Baby (Sweet as an Apple)
8. I Wonder Why
9. My Man
10. Blues for Otis

Eric Clapton Unplugged

 
Eine wahrhaft epochemachende CD. Die MTV-Sendung Unplugged wurde durch dieses Programm berühmt und Chic, Clapton war erneut der Trendsetter des Akustischen Sounds in den 90er Jahren, und er kassierte einen Armvoll Grammies. Aber in erster Linie ist es ein Album, das ernormen Spass macht, weil Clapton viel Freude am Spiel zeigt, sich erstmals authentisch mit Robert-Johnson-Material auseinandersetzt (Die Cream-Version von „Crossroads“ hat schliesslich nicht mehr viel mit Robert Johnson zu tun). Er spielt unheimlich sauber und seine Stimme scheint für das intime Setting einer «entstöpselten» Session besser geeignet. Schade, dass der „When The Circus Left Town“ nicht auf der CD brachte. Es wurde in der Original-MTV-Sendung noch übertragen. Das Konzert gibt es auch als DVD zu kaufen.
 
 


1. Signe
2. Before You Accuse Me
3. Hey Hey
4. tears in heaven
5. Lonely Stranger
6. Nobody Knows You When You're Down & Out
7. Layla
8. Running On Faith
9. Walkin' Blues
10. Alberta
11. San Francisco Bay Blues      
12. Malted Milk
13. Old Love
14. Rollin' & Tumblin
 

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