* 04.07.1897 Coutchman, TX, sein exakter Geburtstag ist nicht bekannt
† Dezember 1929 in Chicago, IL
Blind Lemon Jefferson Sehr einflussreicher Country-Blueser, dessen Erfolg den Weg ebnete für weitere Männer im bis daher von Frauen dominierten Blues (Ma Rainey, Ida Cox, Bessie Smith). Er sang neben Blues auch Spirituals und Gospel, halt was immer Geld einbrachte. Spielte viel auf Hausparties, und eine bekannte Legende über seinen Tod (Es gibt keinen offiziellen Totenschein) ist, dass er in Chicago nach einer Hausparty erfror. Er beeinflusste Lightnin Hopkins und T-Bone Walker und ist damit sozusagen der Gründervater des Texas Blues.
* 10.7.1907 Wadesboro,
NC
† 13.2.1941, Durham NC
Blind Boy Fuller . Ein Country-Blues Pionier, war Fuller der Bluesman mit den meisten Aufnahmen der 1930er Jahre. Das Gitarrenspiel zu seinem Blues war oft eine Art Ragtime-Begleitung. Wurde auf späteren Aufnahmen von Reverend Gary Davis begleitet.
* 30.07.1936 Lettsworth, LA
George «Buddy» Guy (voc, g) Buddy Guy hatte verschiedenen Karrieren. Als
junger Mann war er einer der West Side Gitarristen, zusammen mit Otis Rush ,
Magic Sam , Luther Allison , Jimmy Dawkins erneuerte Guy den klassischen
Chicago-Sound Muddy Waters und Howlin' Wolfs . Dann gab es die Phase, in der Guy
mit Muddy Waters spielte und dort mit Partner Junior Wells zusammen spielte.
Die beiden machten eine Reihe von Kooperationen und gemeinsame Alben. Dann kam
die jüngere Phase, in der sich Guy als Konservator der Tradition gibt. Guy ist
das erklärte Vorbild Eric Claptons (mindestens seit dem Tod Freddie Kings ) und Stevie
Ray Vaughans . Von Guy Gitarrenspiel hätte sich sogar Jimi Hendrix eine Scheibe
abschneiden können, und er hat das auch getan. Buddy Guy blieb die Anerkennung
lange verwehrt, aber inzwischen ist er einer der grossen Botschafter des Blues.
Jüngste Zusammenarbeiten mit Johnny Lang, Clapton u.a. machten ihn weiter
bekannt. Alle seine Alben sind gut, vor allem die jüngeren ab Feels
Like Rain. Immer noch sehr hörenswert sind zudem die Chess-Aufnahmen
aus den 50er Jahren. Huy
spielt Gitarre auf Muddy Waters' Folk Singer.
* 23.7.1909 New Orleans, LA
† 21.1.1992 Hannover, (D)
«Champion» Jack Dupree (p, voc) Ein Pianist, der nicht aus der R'n'B-Tradition New Orleans stammte, sondern von den Barrelhouse und Juke-Joint Pianisten. Er spielte wunderbaren Piano-Blues. Er hatte ein hartes Leben, wurde früh Waise, nachdem seine Eltern vom Ku Klux Klan ermordet worden waren. Der Name «Champion» stammt daher, dass er tatsächlich eine gewisse Zeit lang Boxer war. Er kämpfte über 100 Kämpfe und war Leichtgewichts-Champion von Indiana, wo er lebte, ehe er nach Chicago kam. Seine Nummer Junker's Blues (oder „Junker Blues") wurde von Willy de Ville auf seinem Album Live in Berlin gecovert.
* 1.7.1952. Ottawa (Can)
Dan Aykroyd (Schauspieler) Gemeinsam mit John Belushi spielte Aykroyd den „Blues Brother“ Elwood Blues im Film The Blues Brothers
* 28.6.1915 Shaw, MS
David «Honeyboy» Edwards . Eine der letzten Country-Bluesmen der ersten Generation, spielt er ähnlich wie andere früher Mississippi-Bluesmen, klingt wie Hooker oder Muddy Waters auf „Folk Blues", aber da es spätere Aufnahmen aus den 90er-Jahren gibt, in bestechender Qualität. Bekannt auch seine Biographie The World Don't Owe Me Nothin".
* 08.07.1924 Clarksdale,
WV
† 13.04.2005 St. Louis
MO
Johnnie
Johnson . Pianist von Chuck Berry 1955-1973 spielte er auf Roll Over Beethoven und Johnny B. Goode. Pianist auf Claptons 24
Nights
* 28.7.1944 Chicago IL
† 15.2.1981
Mike Bloomfield (g, voc). Gitarrist der Paul Butterfield Blues Band mit Elvin Bishop
* 03.07.1893 Teoc, MS
† 02.11.1966 in Grenada, MS
Mississippi John Hurt (voc, g) . Hurt war eine der wichtigsten Figuren des Blues-Revival der 60er Jahre, denn mit seiner freundlichen Stimme, seinen süssen Liedern und seinem technisch äusserst hochstehenden Fingerpicking war er ein Liebling der Kaffeehäuser und Studenten-Mensen der Counter-Culture der 60er Jahre (Tom Hoskins hat ihn 1963 «entdeckt»). Er brachte sich selbst die Gitarre bei. Er wurde 1988 in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
* 01.07.1939 Holly Springs, MS,
Sly Johnson. Er begann als Bluesman im Stile des
West Side Blues, wurde aber später ein Soul-Sänger, der mit Al Greens Hit Take Me To The River einen Erfolg feierte.
* 1.7.1915 Vicksburg MS
† 29.1.1992, Burbank CA

Willie Dixon (b, voc) ist der Komponist des Chicago Blues. Er schrieb die berühmtesten Klassiker dieses Genres wie Hoochie Coochie Man oder I Just Want to Make Love to You für Muddy Waters, Evil oder Wang Dang Doodle für The Howlin' Wolf, My Babe für Little Walter. Für den Wolf schrieb er ausserdem I Ain't Superstitious Little Red Rooster und Spoonful. Da viele dieser Songs von Britischen Blues-Rock-Bands gecovert wurden (Cream, Led Zepplin), erlangte Willie Dixon einen Teil der ihm zustehenden Bekanntheit. Was erst relativ spät bekannt wurde ist, dass er auch die Arrangeur und Produzent des Chess-Studios war, der die klassischen Scheiben produziert hatte. Häufig spielte er selbst Bass, wobei er stets Kontrabass spielte. Dixons Biographie ist unterhaltsam nachzulesen in seiner Autobiographie I Am The Blues. Die Notensammlung The Master Composer of the Blues ist zudem für Musiker sehr zu empfehlen, denn sie beinhaltet Noten und Tab-Umschreibungen für Gitarre der klassischen Songs in ihren Originalversionen und den bekanntesten Rock-Covern. Dixon war zeitlebens stark übergewichtig, und zum Schluss seines Lebens kriegte er Diabetes, weswegen ihm seine Beine amputiert werden musste. Er starb in Burbank, CA.
* 18.07.1929 Cleveland
OH
† 12.02.
2000 in Neuilly-sur-Seine bei Paris, Frankreich
«Screaming» Jay Hawkins (voc, p). [In Wikipedia als Jalacy Hawkins] Ein flamboyanter Showman und
Pianist, wurde Jay Hawkins auch Musikfans ausserhalb der Blueskreise bekannt,
denn sein Hang zur schwarzen Magie und zum Voodoo als Element seiner
Bühnenpersönlichkeit erlangte Berühmtheit. Er trat mit einem Spazierstock mit
Totenkopf-Knauf auf, trug Capes und war damit ein Vorläufer für Rock-Musiker
wie Arthur Brown , David Bowie , Alice Cooper oder Ozzy
Osbourne (Black Sabbath). Hawkins
ist eher ein R&B-Musiker im Stile Fats Dominos als ein reiner Bluesman.
Sein bekanntester Song ist I Put a Spell
On You von 1956, eine Eigenkomposition, die später von Creedence Clearwater Revival gecovert wurde. Der Song wurde von
Radiostationen boykottiert. 1989 hatte er einen Auftritt als Schauspieler in Jim Jarmuschs Mystery Train.
* 7.7.1913 Belzoni, MS
Pinetop Perkins , eigentlich Joe Willie Perkins ist der älteste, noch lebende und auch aktive Pianist aus dem Mississippi Delta. Er war ein Anhänger von Pinetop Smith , woher auch sein Nickname Pinetop stammt. Sein viel gespielter Pinetop Boogie stammt ebenfalls aus der Feder von Smith.
Sein rollender Boogie Woogie Stil und seine Riffs machten ihn zu einem der besten modernen Bluespianisten. Er spielte erst Gitarre, bevor er das Piano entdeckte.
Spielte mit Robert Nighthawk und mit Sonny Boy Williamson in der berühmten King Biscuit Time Radioshow. Bevor er ab 1969 in der Muddy Waters Band als Ersatz für Otis Spann spielte, war er gefragter Session Musiker mit Earl Hooker, Little Milton, Albert King und anderen. 1980 verliess er Muddy Waters und gründete die Legendary Blues Band, in der er mitspielte, bis er nicht mehr ständig touren wollte. Er begann eine Solokarriere, die bis heute andauert.
* 1.7.1935 Tunica, MS
James Cotton Harmonikaspieler, 1954 erste Platten bei Sun Records. Ab 1955 bis 1966 in der Band von Muddy Waters, danach eigene Band. Gilt als einer der besten Chicago Bluesharmonikaspieler. Er kam zum Blues, nachdem er Sonny Boy Williamson in der King Biscuit Show auf KFFA in Helena gehört hatte. Er suchte diesen auf und lernte von ihm das Harmonikaspiel und war auch während 6 Jahren mit ihm immer wieder auf Tour
* 23. 10.1909 in New Orleans, LA
† 21.1.1992 in Hannover, D
Champion Jack Dupree, geboren als William Thomas Dupree. Als Geburtsdatum werden auch 4., 10. oder 23.7. bzw. die Jahre 1908, 1909 oder 1910 angegeben. Seine Eltern kamen bei einem Ku Klux Klan Feuer ums Leben.
Pianist, Sänger und Songschreiber. Einer der letzten Barrelhouse Pianisten. Spielte Straight Blues und Boggie Woogie. War während der Depression lange Zeit Profiboxer, aus dieser Zeit stammt auch sein Name Champion Jack. Siedelte 1959 nach Europa, um dem Rassismus zu entkommen, wo er bis zu seinem Tod lebte.
* 4.7.1900, New Orleans, LS
† 6.7.1971 in New York City
Louis Armstrong ist das, was man eine Legende nennt und das zurecht. Geboren in New Orleans, war er ein Botschafter des Blues und half dabei, ihn zu der Form zu entwickeln, die das urbane Publikum begeisterte. Er kannte kaum musikalische Grenzen. Er war neben einem einmaligen Trompeter auch ein brillanter Showman und Unterhalter. Spielte mit den frühen grossen Jazzsängerinnen und mit seinem Mentor, King Oliver unzählige Sessions.
* 5.7.1913 in DeQuincy, LS
† 7.10.1966 in New Orleans
Smiley Lewis , eigentlich Overton Amos Lemons. R & B Musiker. Musikalisch dieselben Wurzeln wie Fats Domino, hatteer keinen Erfolg beim weissn Publikum. 1952 hatte er einen ersten US-weiten Hit The Bells Are Ringing. 1955 folgte sein erfolgreichster Song I Hear You Knocking, der ein grosser Erfolg von Fats Domino war. Elvis Presley coverte ebenfalls erfolgreich seinen Song One Night.
* 8.7.1908 in Brinkley, AR
† 4.2.1975 in Los Angeles, CA
Louis Jordan , Sänger, Bandleader, Komponist und Saxophonspieler war der König des Jump Blues und einer der populärsten R & B Interpreten nach dem Krieg. Er spielte früh mit Louis Armstrong und Cab Calloway. Er hatte auch Erfolge beim weissen Publikum.Seine bekanntesten Songs sind Caledonia, Choo Choo Ch Boogie und Let The Good Times Roll. 1983 wurde er in die Blues Foundation's Hall of Fame aufgenommen, 1987 in die Rock & Roll Hall of Fame.
RAPHAEL WRESSNIG
25.07.08
Bluesfestival,
Bellinzona [CH]
Raphael Wressnig hat im laufe der Jahre einen eigenständigen, explosiven und dennoch eleganten Orgelstil kreiert, genießt inzwischen einen hervorragenden Ruf in der internationalen Jazz und Blues-Szene und hat sich als einer der jungen Aushängeschilder der Hammond Organisten etabliert.

Timo Gross Band - Blues, Bluesrock, Soul
Mit neuem Live-Album "Road worn"!
House of Blues, 72184 Eutingen im Gäu
Das internationale Festival präsentiert vom 23.–31. Juli 2010 über 100 Events: Blues-, Jazz-, Soul-, Funk-, World-, Rock- und Pop-Konzerte, Musik-Fotografie, -Videos und Street Art. Das definitve Programm wird am 29. April 2010 bekannt. Näheres auf der Website blueballs.ch
Bisher sind die folgenden Acts bestätigt (Stand Ende März 2010):
Die 5. Auflage des charismatischen Blues-Event in der Altstadt von Laufen. Spannende Act's u.a. mit Little Chevy & Mojo Swamp sowie LOUISIANA RED & the Dynamit Daze.
Programm
17:00 h
Rollin' Fifties
18:30 h
Lou & The
Groove Machine
20:30 h
Little Chevy &
The Mojo Swamp
22:30 h
Loisiana Red
& Dynamit Daze
Street Jazz FestivalEstavyer-le-Lac
Näheres auf der Infoseite des Veranstalters
www.swinginthewind.ch
Street Jazz FestivalEstavyer-le-Lac
Näheres auf der Infoseite des Veranstalters
www.swinginthewind.ch
Restaurant Stadtrain Bridge Pub
Rockin’ Rose / CH
Gleis
Lüüchttürmli
Laret Markt
7504 Pontresina
Restaurant Bergmatten
4114 Hofstetten
061 731 10 60
Obertor Parpan AG
Obertorweg 2
CH-7076 Parpan
Tel: +41 81 356 24 44
Jazzfest "Tiengener Sommer" in der Altstadt (Fußgängerzone) von Tiengen
2 Tage - 4 Bühnen - 14 Bands
Eintritt frei! 
x-bluesive erstmals mit Bläsersatz X-HORNS auf Bühne 1 beim Löwendenkmal
soundDock 14 Eintritt : Sfr 40.- (nur Sitzplätze)
Die Texanerin Carolyn Wonderland ist ein musikalischer Wirbelwind und ein genre-übergreifendes Wunderkind. Die sympathische Stimmakrobatin und Multi-Instrumentalistin und ihre 2 Begleitmusiker werden uns mit einem
virtuosen Feuerwerk aus eindringlichem Blues, fetzigem Rock, inspiriertem Jazz sowie einer gehörigen Portion Country,
Swing, Zydeco, Soul und Gospel in ihren Bann ziehen. Es sind Lieder, die unter die Haut gehen und richtig schön
"grooven".
Nicht nur für Bluesbegeisterte ein Leckerbissen, sondern für alle, die einen weiteren musikalischen Höhepunkt aus der Musikmetropole Austin, Texas erleben wollen.
Hotel Continental Park Hotel Continental Park
Murbacherstrasse 4
6003 Luzern
Open Air im Park Vögeligärtli

Magic Blues Festival Link zum Programm:
http://www.magicblues.ch/pic/2009/04/1239785589/10mb_volantino.pdf