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Blues Sommer in Norwegen

MikeZitoSamanthaFishNotodden

Das Notodden Blues Festival gehört mit bis zu 30.000 Besuchern zu den größten Bluesfestivals in Europa und kann zudem mit den großen Namen der Szene wuchern. Auch in diesem Jahr gaben sich Robert Plant, George Thorogood, Beth Hart oder Bob Margolin die berühmte Klinke in die Hand. Ebenso wie Shemkia Copeland, Mud Morganfield oder Dana Fuchs lieferten sie großartige Konzerte ab, aber leider war bei allen wenig Raum für wirklich Neues. 

Interessanter wurde es bei der "zweiten Reihe": die Kombination Mike Zito & Samantha Fish erwies sich als überraschend harmonisch und variationsreich.Das "i-Tüpfchen" war hierbei das großartige Tenor-Sax von Jimmy Carpenter der phanatastische Harmonien und Soli einspielte. Auch als Akustik -Set konnten Samantha und Mike überzeugen. Manchmal bedarf es nur zweier Stimmen und Gitarren um ein feines Konzert zu spielen.

Ebenfall herausragend die Qualitäten von JJ Grey & Mofro (Funk, R´n´B). JJ´s großartige Stimme und die gnadenlos guten Instrumentalisten von Mofro lassen hoffen, daß diese Band öfter den Weg über den großen Teich findet.

Zudem erwiesen sich die skandinavischen Gäste des Festivals als überaus hörenswert: Neben Thörbjörn Risager (DK) und Knut Reiersrud (N) lieferte vor allem Vidar Busk mit besten und abwechslungsreichen Blues an.

Mehr als bemerkswert die BB King Tribute Band: Neben einigen altgestanden Sideman von BB (u.a Jerry Lemott, Bass) stand eine exzelltente Front mit John "Blues" Boyd, Kid Andersen, Knut Reiersrud und Chris Kane auf der Bühne. Obwohl sicherlich nicht wirklich eingespielt, war das Konzert ein echtes Highlight.

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