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Basler Veranstaltungskalender
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Konzerte

Der Original Blues Brother spielt in Basel

Sieht man sich die Rückseite des ersten Blues Brothers Albums von Jon Beslushi und Dan Aykroyd genauer an, findet man den Satz: Curtis Salgado gewidmet. Es war tatsächlich der damals kaum bekannte Sänger der Robert Cray Band, der 1977 nach einem Treffen in Curtis‘ Heimatstadt Eugene (OR) dem Hardrock Fan John Belushi nicht nur die elementaren Kenntnisse über den Blues beibrachte, sondern auch Vorbild für die Figuren der beiden Brüder Jake und Elwood Blues war – inklusive Soul Patch und Sonnebrille. Nur die Anzüge und Hüte waren entlehnt, vermutlich von John Lee Hooker. Ausserdem verwendete Belushi Salgados Songmaterial.  Cab Calloway, der Ziehvater der Brüder, erhielt im Film den Namen Curtis, eine weitere Referenz an den Musiker. Der Sänger und Harmonikaspieler war seit langer Zeit nicht mehr in der Schweiz zu hören gewesen, zumal er zwischen 2006 und 2009 lebensgefährlich erkrankt ware.  Am Freitag, dem 21. Juni 2013 trat er im Rahmen der BluesNow! Konzertreihe im Basler Volkshaus auf.

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Nomen est Omen

Seit seinem Start im März 2010 hat sich Blues Now! in 22 Konzerten einen ausgezeichneten  Namen erarbeitet und ist  zu einem Garant für qualitativ hochstehende Acts geworden. Mittlerweile sieht man deshalb an den Konzerten im Volkshaus in Basel Bluesfreunde aus allen Gegenden der Schweiz, die sich darauf verlassen können, dass sie ein bemerkenswerter Abend erwartet, der auch eine weite Anreise rechtfertigt. Auch das zweite Konzert dieses Jahres vom 19. April 2013 mit Karen Lovely reiht sich in die erfreuliche Serie ein.

Lovely war bisher in der Schweiz noch nicht aufgetreten.  Die Sängerin aus Portland, OR tauchte 1987 das erste Mal während ihres Aufenthaltes in London auf, unterbrach aber ihre Karriere zeitweise bis sie 2007 wieder in der Bluesszene in den USA aktiv wurde und mächtig Staub aufwirbelte. Ihre Alben Lucky Girl (2008) und  Still The Rain (2010) erreichten vordere Positionen in diversen Charts. 2009 und 2010 gewann sie den «Muddy Award» in zwei Kategorien: Best Female Vocalist und Performance Of The Year. 2010 belegte sie mit ihrer Band den zweiten Platz in der «International Blues Challenge» und wurde 2011 in 3 Kategorien für den «Blues Music Award» nominiert: Best Contemporary Blues Album, Best Contemporary Blues Female Artist und Best Song «Still The Rain». Man konnte also gespannt sein.

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Wer ist der beste im ganzen Land?

Manche hielten Curtis Salgado für den besten weisse Blues- R&B- und Soulsänger, für andere sei es John Németh. Mit diesen Worten stellte Patrick Kaiser den 37 jährigen Sänger, Harmonikaspieler und Songschreiber aus Idaho vor. Es war nach 2011 dessen zweites Konzert im Rahmen der Blues Now! Konzertreihe und zeigte uns einen John Németh mit teilweise erneuerter Band. Immer noch spielte der talentierte A.C. Myles Gitarre, mit Gabe «Smokey» Davis stand ein erfahrener Musiker am Bass, der neben der groovenden Basslinie auch jederzeit ein hörenswertes Solo ablieferte.  Für den Beat sorgte Danny Banks, der erst kurz vor dem Konzert seinen zwanzigsten Geburtstag feiern konnte und seinen ersten grossen Auftritt mit der Band hatte und ein für sein Alter erstaunlich zurückhaltendes, reifes Spiel zeigte.

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Mitreissender Auftritt
Konzertbericht und Interview

Nick Moss ist seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich auf der Tour. So richtig begonnen hatte es 1993, als er Bassist der Legendary Blues Band wurde. Die 1980 gegründete Nachfolgeband der Muddy Waters Band bestand zunächst aus Pinetop Perkins, Jerry Portnoy, Willie «Big Eyes» Smith, Dave Myers und Calvin «Fuzz» Jones, in den letzten Jahren kamen Billy Flynn, Little Smokey SmothersMadison Slim und eben Nick Moss dazu. Willie «Big Eyes» Smith schlug ihm vor, die Leadgitarre zu spielen. 2000 gründete er die Band Nick Moss & the Fliptops. Der Name entstand nach Aussage von Nick Moss selbst eher zufällig, weil man die Lücke in Nick Moss and. . . füllen wollte und der Blick auf ein Päckchen Marlboro fiel, welche «Flip Top» Box genannt wurde. Inzwischen ist die Band neu besetzt und musikalisch anders ausgerichtet. Nick Moss möchte das auch nach aussen demonstrieren und verwendet den Namen Nick Moss & Band. Bis dies sich durchgesetzt hat, dürfte noch ein Weilchen dauern. Am 23. November 2012 holte ihn BluesNow auf die Bühne des Volkshauses in Basel. Wir haben das Konzert verfolgt und mit Nick Moss gesprochen.

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Interessante Weiler Bluesnacht

Die Weiler Bluesnacht findet am Freitag, 30. November 2012 zum letzten Mal in diesem Jahr statt. Die Konzertreihe, die in Zusammenarbeit mit eXbluesive durchgeführt wird, bringt durchweg attraktive Künstler abwechselnd auf die Bühne des Gewölbekellers im alten Rathaus, oder im Haus der Volksbildung. Solide, bewährte Namen und Mut zu Neuenteckungen zeichnen das Programm aus.

Dieses letzte Vorstellung gibt Gelegenheit, die Latvian Blues Band zu erleben. Die Band erobert nach ihrem Erfolg beim Chicago Blues Festival in Chicago 2005, wo sie auf Einladung Buddy Guys auftraten, und erst recht nach dem Gewinn der Baltic Blues Challenge die Bluesclubs und Festivalbühnen Europas. Die Band hatte mit Stücken im klassischen Delta und Chicago Stil begonnen, sich dann stilistisch enorm verbreitert und bieten ein abwechslungsreiches Programm.  Als Special Guest tritt Shanna Waterstown auf, die man durch Auftritte an den Festivals in Basel und Baden kennt.

Als Support treten Marco Marchi & The Mojo Workers auf. Die Tessiner Roots Blues Band entführt die Zuhörer in eine andere, frühere Blueswelt im Piedmont Style. Eben hat die Band eine neue CD veröffentlicht, die meisten Titel hat Marco Marchi beigetragen.

Näheres auf der Website des Veranstalters.

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Ein Rückblick

Wenn im November die nebligen Tage immer kürzer und die Stimmung tendenziell immer düsterer werden, erhellt Luzern mit seinem Bluesfestival die Stimmung von Bluesliebhabern. Das Team um Guido Schmidt und Martin Bründler hat sich in den achtzehn Jahren seines Bestehens eine hohe Reputation erarbeitet, die über die Grenzen hinaus den Event am Vierwaldstättersee zu einem soliden Fixpunkt der europäischen Bluesszene gemacht hat. Ein ausgewogenes Programm und ein hoher Standard sorgten von Anfang an für konstante Qualität, die bis heute ohne Kompromisse gehalten wird. Mittlerweile ist das Festival ein gesellschaftlicher Anlass geworden, der auch viele Besucher anlockt, die sich nicht von vornherein als Bluesfreunde bezeichnen würden. Erfreulich, denn damit trägt das Festival dazu bei, den Blues als selbstverständliche Kunstform zu etablieren.

Darüber hinaus ist Luzern aber auch ein wichtiger Ort der Begegnung für Festival- und Konzertveranstalter, Musikverleger, Journalisten und andere Professionelle des Blues. Sie alle können sich hier kennen lernen und austauschen und die Beziehungen der internationalen und europäischen Bluesfamilie pflegen. Das war schon immer so, ist aber noch wichtiger geworden, seit der europäische Blues international an Bedeutung gewinnt und die Bluesszenen diesseits und jenseits des Atlantiks zusammen finden. So waren die Blues Foundation und die European Blues Union genauso präsent wie diverse Festivalveranstalter.

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