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Jimmy Dawkins
Freitag, 24. Oktober 2014
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*24.10.1936 Tchula, MS
† 10.4.2013 Chicago, IL

Jimmy Dawkins (g, voc), Autodidakt, West-Side Blues-Gitarrist mit besonders harter und spannungsreicher Art des Gesangs. Dawkins zählt zu den Pionieren des West Side Sounds, erlangte aber nie die Berühmtheit seiner Konkurrenten (und Mitstreiter). Er pflegte zudem eine spezielle Form des «Ebonics», indem er Wörter für seine Songtitel phonetisch umschrieb („B phur real" => „Be For Real", „Kant Sheck Dees Bluze" => „Can't Shake These Blues"). Sein Gitarrenstil ist hart und kompromisslos, wenige, klar gesetzte Noten, stets auf einer Gibson ES 335 gespielt. Häufige Tonwiderholungen und ein Spiel generell in den tieferen Registern sind weitere Charakteristika. Alle seine Alben sind sehr hörenswert (ausser vielleicht Highway 81, das keine gute Aufnahme-Qualität aufweist, aber eine tolle Version von „Welfare Line"), aber das bekannteste ist Fast Fingers, denn das erhielt 1971 den Französischen Grand Prix du Disque de Jazz. Spielte auch häufig Begleitung bei anderen, etwa Johnny Young.

 

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