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68. Grammy Awards, Crypto.com Arena, Los Angeles, 01.02.2026

Die Recording Academy hat gesprochen!

68. Grammy Awards Crypto.com Arena Los Angeles 01.02.2026

Mittlerweile sind es – wenn wir  richtig gezählt haben – 95 verschiedene Kategorien, in denen ein Grammy auf seinen glücklichen Gewinner wartet. Am 1. Februar 2026 war es wieder soweit: In der Crypto.com Arena in Los  Angeles ging die rauschende (und überlange) Grammy  Award Show über die Bühne. Zum Glück geht es bei dem Mega-Event auch noch um Musik, und nicht nur um «Auffallen und gesehen werden». Picken wir also einige der für uns interessanten Gewinner heraus. Die Gesamtliste aller Preisträger findet sich unter www.grammy.com.

Zweimal ans Pult gebeten wurde die stets faszinierende Mavis Staples. Die immer noch äusserst rüstige 86-jährige Civil Rights Ikone triumphierte mit dem Song «Godspeed» bei der Best Americana Performance und mit dem Song «Beautiful Strangers» bei der Best American Roots Performance, beide zu finden auf ihrem beeindruckenden letzten Album «Sad And Beautiful World» (Anti/Indigo).

Nicht zum ersten Mal durfte Altmeister Buddy Guy das Grammy-Treppchen erklimmen. Der Gitarrist aus Chicago setzte sich beim Best Traditional Blues Album mit seinem «Ain’t Done With The Blues» (RCA International/Sony) gegen die namhafte Konkurrenz von Charlie Musselwhite, Maria Muldaur, Taj Mahal & Keb’ Mo’ und Kenny Wayne Shepherd & Bobby Rush durch.

Zum Best Contemporary Blues Album wurde Robert Randolph’s «Preacher Kids» (Sun Records) erkoren. Diese Nomination überflügelte die Produktionen von Eric Gales, Samantha Fish, Joe Bonamassa und Southern Avenue. Den Preis für das Best Americana Album holte sich Jon Batiste mit «Big Money» (Verve/Universal). Die Kategorien Best Folk Album und Best Americana Roots Song wurden eine Beute der drei Ladies mit dem leicht verwirrenden Bandnamen ‘I’m With Her’ mit «Wild And Clear And Blue» resp. «Ancient Light» (Rounder Records).   

«A Tribute To The King Of Zydeco» (Valcour/H’Art) – jenes begeisternde, von u.a. den Rolling Stones, Jimmie Vaughan, Taj Mahal, John Hiatt, Sonny Landreth, Marcia Ball, etc. errichtete musikalische Denkmal für Clifton Chenier – wurde als Best Regional Roots Album ausgezeichnet. Geehrt wurde zudem die stilprägende kanadische Singer/Songwriterin Joni Mitchell: Als Best Historical Album reüssierte ihr 6-CD-Boxset «Joni Mitchell Archives Vol.4 – The Asylum Years (1976 – 1980)» (Rhino/Warner).

www.grammy.com