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Ben Brandt Solid Ground

Ein donnernder Bass/Drums-Rhythmus lanciert diese Scheibe und stellt klar, was Ben Brandt unter einem «Solid Ground» versteht. Der junge Mann aus New Jersey, einst bei der Gruppe «Soul Miners Union» aktiv, entpuppt sich als ein vielseitiger Bluesrocker, dem eine Prise Funk, ein guter Groove und eine innovative Gitarre wichtig sind. Aufgenommen wurde unter der Leitung des Nashviller Produzenten JD Simo. Brandt nennt als seine musikalischen Einflüsse so verschiedene Saitenzupfer wie Chris Cain, Gary Moore, Robin Trower, Steve Vai oder Eric Johnson.

Ein veritables Gitarren-Bijou ist sein erstes Soloalbum denn auch geworden. Der Gesang, obwohl äusserst kapabel, verkommt fast ein wenig zur Nebensache. Ben Brandt präsentiert sich als ein ideenreicher Gitarrist, der es versteht, sowohl bei seinen Kompositionen, als auch bei seinen Soli aus gängigen Schemata auszubrechen und sich auf eine spannende Suche zu begeben. Speziell aufgefallen: Wie ein roter Faden zieht sich das in drei einzelne Parts aufgeteilte, psychedelisch angehauchte «Matthew’s Tire» durch das Album. Akustische Gitarren unterlegen die Elektrischen im ruhigen «Scramblin’ (The Well)». Und mit der Interpretation von «The Seeker», geschrieben von Pete Townshend einst für The Who, verneigt sich Ben Brandt mit Bravour vor dem Who-Mastermind.

Ben Brandt (g, voc), JD Simo (g, b-voc), Adam Abrashoff (dr), Ted Pecchio (b)

(CD, DL, www.benjbrandt.com