Leute, holt schleunigst eure verstaubten Dancing Shoes vom Estrich – hier kommen die Hoodoo Sinners. Da bleibt kein Bein ruhig, kein Tanzboden leer. Die Truppe hat Energie, Drive und Charme und beschwört musikalisch die gute alte 1950er Zeit der pomadisierten Haartollen, Petticoats, Röhrenhosen, Schwarzweiss-TVs, Milk Shakes, Hip Shakes und Hootenannys herauf.
Aufgenommen wurde im Retro Rose Vintage Studio in Norfolk, England. Bis auf «Bumble Bee» von Leroy Fullylove und «Hello Marceline» vom Autorenteam Fats Domino/Dave Bartholomew haben sich die Hoodoo Sinners ihre eigenen Songs perfekt auf den Leib gezimmert. Kurz und prägnant die Arrangements, wie einst zur Zeit der 45 RPM-Vinyl-Singles. Der nötige Schwung und Dreck erreicht das Quintett mit dem nötigen Gitarren-Twang, dem pumpenden Double Bass, dem honkenden Saxofon, dem schnippischen Gesang und dem hämmernden Piano. Natürlich darf neben der geballten Ladung an Up-Tempo Rockabilly, swingendem R’n’B, rollendem Boogie und Shave-and-a-haircut-Rhythmus mit dem atmosphärischen «In The End» auch eine Portion Schmalz nicht fehlen. So let’s Rock! Die Hoodoo Sinners machen Spass!
Pat Madison (sax, g, harm), Pistolero Pete (dr), Nico Cennamo (voc), Jonathan Hoehn (b, p), Martin Telfser (g)
(CD, Vinyl, DL, www.bonneville-records.com, www.sleazyrecords.com)
