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10. Vully Blues Festival
10. Vully Blues Festival

Kleine Veränderungen - Bewährtes beibehalten

Die diesjährige Ausgabe des Musikfestivals am oberen Zürichsee versucht, das Publikum noch besser zu unterhalten, und so ist man vom langjährigen Konzept geringfügig abgewichen. Am Auffälligsten dabei: es gibt nur noch drei Auftrittsorte statt der vier vergangener Jahre. Neben Änderungen in der Organisation gibt es fürs Publikum dieses Jahr eine Opening Night, mit dem am Donnerstag, dem 25. Juni 2015 das Festival eröffnet wird. Stargast ist die britische Soulstimme Rebecca Ferguson, die eine interessante Stimme mit viel Timbre hat, und deren Musikstücke gängige Pop-Tunes sind à la Roberta Flack, Mariah Carey oder Beyoncé. An der Opening Night wird es ausschliesslich auf dem Fischmarktplatz Musik geben, dieser wird dafür (unnummeriert und nicht reservierbar) bestuhlt und somit zur Outdoor-Konzerthalle. Freitag, Samstag und Sonntag geht es laut Programm dann weiter mit Stars wie Candy Dulfer, James Arthur oder Seven. Die musikalische Schweiz ist gut vertreten durch James Gruntz, Tempesta, Marco Marchi & the Mojo Workers, Bluecerne und den blutjungen Lucas Martin, der vielleicht nach dem Konzert wieder nach Hause fährt, denn er stammt aus Wald im Zürcher Oberland. Noch näher wird es der Rapperswiler Levin Deger haben, ein Multi-Instrumentalist, der berührende Klänge erschafft und stilistisch sein eigenes Ding macht. Von der Opening Night bis zum besinnlichen Sonntagmorgen mit Gospelkonzert und Ausklang verspricht Rapperswil 2015 ein schönes Musikfest zu werden.

Ausser der Opening Night behält das Festival das bewährte System bei: mehrere Bühnen am Fischmarktplatz, am Curtiplatz beim Hafen, und an der Seepromenade und das «Blue Front Café» beim Kapuzinerzipfel. Damit fällt die Bühne am Hauptplatz in diesem Jahr weg. Die drei verbleibenden Bühnen werden an drei Abenden bespielt, auf jeder Bühne gibt es drei Acts pro Abend. Bluesfans kommen auf ihre Kosten beim Heritage Blues Orchestra Quintet, Samantha Fish und dem Waliser Martin Harley. Wer im Vergleich zu früheren Jahren etwas kürzer treten muss, das sind die Dixie-Fans. Die auch in der Schweiz einst äusserst populäre Musikrichtung Dixieland befindet sich auf dem Rückzug, und so sind auch in Rapperswil die silbergrauen Herren mit Klarinette, Banjo und - oft genug - Strohhut kaum mehr vertreten. Ein internationales Sextett mit dem Namen Norbert Susemihl's Joyful Gumbo wird diese Musiktradition vertreten.

Ansonsten sind junge Frauen (Nina Attal, Samantha Fish) und junge Herren (Dan Owen, James Gruntz, Martin Harley, Levin Deger, Lucas Martin) zahlreich vertreten. Das Programm erhebt den Anschein, als seien Singer-Songwriter vertreten, jazzigere Klänge und mehr Independent, wo im vergangenen Jahr noch Joe Satriani oder die Royal Southern Brotherhood einheizten. Ein gutes Beispiel dieses veränderten Sounds ist der junge Schweizer James Gruntz, über zwei Generationen entfernt verwandt mit dem Big-Band Leader und Komponist Georges Gruntz.

Weitere vielversprechende Namen sind Marc Broussard, ein amerikanischer Singer-Songwriter und Gitarrist aus Louisiana, der musikalisch sehr vielseitig ist und natürlich die Bluessängerin und Gitarristin Samantha Fish, deren Album Black Wind Howlin auf diesen Seiten auch schon vorgestellt wurde. Hier darf man gespannt sein, ob sie von Gitarrist und dem Produzenten ihres Albums, Mike Zito begleitet werden wird.

Wie in früheren Jahren gibt es Tickets für jeden einzelnen Abend und Gesamtpakete. Alle sind telephonisch unter 044 315 40 20 bei der «Carré Event AG», bei der Touristeninformation in Rapperswil und über Ticketcorner vorbestellbar oder an der Abendkasse zu lösen. Erneut ist der Vorverkauf Fr. 10.- günstiger als die Abendkasse. Der gesamte Festivalpass für Freitag und Samstag kostet Fr. 90.- im Vorverkauf. Dafür kriegt man an zwei Abenden auf vier Bühnen jeweils drei Konzerte, auf denen man viele neue Leute entdecken kann, gemütlich am Hafen eine Wurst oder sonst eine Köstlichkeit essen und vor allem: sich richtig amüsieren. Kleine Veränderungen - Bewährtes beibehalten

Die diesjährige Ausgabe des Musikfestivals am oberen Zürichsee versucht, das Publikum noch besser zu unterhalten, und so ist man vom langjährigen Konzept geringfügig abgewichen. Am Auffälligsten dabei: es gibt nur noch drei Auftrittsorte statt der vier vergangener Jahre. Neben Änderungen in der Organisation gibt es fürs Publikum dieses Jahr eine Opening Night, mit dem am Donnerstag, dem 25. Juni 2015 das Festival eröffnet wird. Stargast ist die britische Soulstimme Rebecca Ferguson, die eine interessante Stimme mit viel Timbre hat, und deren Musikstücke gängige Pop-Tunes sind à la Roberta Flack, Mariah Carey oder Beyoncé. An der Opening Night wird es ausschliesslich auf dem Fischmarktplatz Musik geben, dieser wird dafür (unnummeriert und nicht reservierbar) bestuhlt und somit zur Outdoor-Konzerthalle. Freitag, Samstag und Sonntag geht es laut Programm dann weiter mit Stars wie Candy Dulfer, James Arthur oder Seven. Die musikalische Schweiz ist gut vertreten durch James Gruntz, Tempesta, Marco Marchi & the Mojo Workers, Bluecerne und den blutjungen Lucas Martin, der vielleicht nach dem Konzert wieder nach Hause fährt, denn er stammt aus Wald im Zürcher Oberland. Noch näher wird es der Rapperswiler Levin Deger haben, ein Multi-Instrumentalist, der berührende Klänge erschafft und stilistisch sein eigenes Ding macht. Von der Opening Night bis zum besinnlichen Sonntagmorgen mit Gospelkonzert und Ausklang verspricht Rapperswil 2015 ein schönes Musikfest zu werden.

Ausser der Opening Night behält das Festival das bewährte System bei: mehrere Bühnen am Fischmarktplatz, am Curtiplatz beim Hafen, und an der Seepromenade und das «Blue Front Café» beim Kapuzinerzipfel. Damit fällt die Bühne am Hauptplatz in diesem Jahr weg. Die drei verbleibenden Bühnen werden an drei Abenden bespielt, auf jeder Bühne gibt es drei Acts pro Abend. Bluesfans kommen auf ihre Kosten beim Heritage Blues Orchestra Quintet, Samantha Fish und dem Waliser Martin Harley. Wer im Vergleich zu früheren Jahren etwas kürzer treten muss, das sind die Dixie-Fans. Die auch in der Schweiz einst äusserst populäre Musikrichtung Dixieland befindet sich auf dem Rückzug, und so sind auch in Rapperswil die silbergrauen Herren mit Klarinette, Banjo und - oft genug - Strohhut kaum mehr vertreten. Ein internationales Sextett mit dem Namen Norbert Susemihl's Joyful Gumbo wird diese Musiktradition vertreten.

Ansonsten sind junge Frauen (Nina Attal, Samantha Fish) und junge Herren (Dan Owen, James Gruntz, Martin Harley, Levin Deger, Lucas Martin) zahlreich vertreten. Das Programm erhebt den Anschein, als seien Singer-Songwriter vertreten, jazzigere Klänge und mehr Independent, wo im vergangenen Jahr noch Joe Satriani oder die Royal Southern Brotherhood einheizten. Ein gutes Beispiel dieses veränderten Sounds ist der junge Schweizer James Gruntz, über zwei Generationen entfernt verwandt mit dem Big-Band Leader und Komponist Georges Gruntz.

Weitere vielversprechende Namen sind Marc Broussard, ein amerikanischer Singer-Songwriter und Gitarrist aus Louisiana, der musikalisch sehr vielseitig ist und natürlich die Bluessängerin und Gitarristin Samantha Fish, deren Album Black Wind Howlin auf diesen Seiten auch schon vorgestellt wurde. Hier darf man gespannt sein, ob sie von Gitarrist und dem Produzenten ihres Albums, Mike Zito begleitet werden wird.

Wie in früheren Jahren gibt es Tickets für jeden einzelnen Abend und Gesamtpakete. Alle sind telephonisch unter 044 315 40 20 bei der «Carré Event AG», bei der Touristeninformation in Rapperswil und über Ticketcorner vorbestellbar oder an der Abendkasse zu lösen. Erneut ist der Vorverkauf Fr. 10.- günstiger als die Abendkasse. Der gesamte Festivalpass für Freitag und Samstag kostet Fr. 90.- im Vorverkauf. Dafür kriegt man an zwei Abenden auf vier Bühnen jeweils drei Konzerte, auf denen man viele neue Leute entdecken kann, gemütlich am Hafen eine Wurst oder sonst eine Köstlichkeit essen und vor allem: sich richtig amüsieren. 

 

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