Jazz 'n' More
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Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
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Das deutsche Chatradio feiert mit einer Sondersendung

bluesroadlogogrossBluessendungen sind rar geworden in den deutschsprachigen Sendern. In der Schweiz wurde Ende 2013 der von Martin Schäfer moderierte «Blues Special» aus dem Programm gekippt. An seiner Stelle gibt es ein «Black Music Special», ein langweiliges Gemisch aus aktuellen Hits, dargeboten im aufgesetzten Pseudo Jugendslang von Moderatoren, die keine Ahnung haben. Blues ist in diesen Sendungen gerade mal noch eine Randerscheinung. Bei anderen deutschsprachigen Sendern sieht es ähnlich aus. Dafür gibt es zahlreiche Internetradios, die auf Blues fokussiert sind. Im deutschsprachigen Raum ist es vor allem die BluesRoad, die jeden Tag live Blues in Ihrem Chat anbietet. Ausserdem gibt es ein lebhaftes Forum rund um den Blues. Am 13. Januar 2017 feiert das Chatradio sein zehnjähriges Jubiläum. Ein Rückblick. . .

Shenandoe geht

FranzDeckarmIm Januar 2015 konnte das deutsche Chatradio Bluesroad seinen achten Geburtstag feiern. Der Gründer der Bluesroad Franz Deckarm, oder «Shenandoe,» wie er sich auf der Bluesroad nannte, konnte zusammen mit der Mitgründerin des Bluesradios, Heike Gumienski (Jazzy) und dem Team in dieser Zeit eine ganze Schar von Stamm- und Gastmoderatoren aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz rekrutieren, die täglich ein attraktives Programm von 19.30 bis Mitternacht in zwei Sets präsentieren. Auch bluesnews.ch gehört zu den Gastmoderatoren und stellt alle zwei Wochen am Donnerstag unter anderem Schweizer Blues vor. Die Hörer kommen aus allen Ländern. Nun zieht sich der Franz Deckarm von allen seinen Funktionen zurück.

Kaum Neues unter der Sonne

Die Nominationen für die 36. Blues Music Awards stehen fest. Es gibt keine grossen Überraschungen. Ein vergleichsweise kleiner Kreis von Musikern teilt sich seit Jahren die unterschiedlichen Kategorien unter sich auf und wenige neue Gesichter kommen hinzu. Alle Mitglieder der Blues Foundation können bis zum 2. März 2015 ihre Stimme abgeben. Das Wahlverfahren hat sich in diesem Jahr geändert. Bisher war es möglich seine Stimmen abzugeben und seine Meinung bis zum Ende der Wahlzeit zu ändern und neu abzustimmen. Seit diesem Jahr kann man nur einmal wählen. Das Resultat ist dann verbindlich und kann nicht mehr modifiziert werden. Dies sind die Kandidaten für 2015:

Gelungener Relaunch

Bereits seit 1998 gibt es die Internet Sender Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Pop und Radio Swiss Classic und feierte deshalb letztes Jahr sein fünfzehnjähriges Jubiläum. Für ein Internetmedium ist dies eine halbe Ewigkeit. Es war also Zeit, den Internet Auftritt aufzufrischen um den inzwischen etwas angestaubten Webauftritt aufzufrischen. Zum Beispiel gab es damals weder Tablets noch Smartphones. Vor allem letztere spielen für ein Internetradio eine wichtige Rolle und Webseiten sind bekanntlich  dafür nicht gut geeignet.
Die SRG hat die Gelegenheit benutzt und präsentiert sich ab dem 12. September 2014 in einem runderneuerten visuellen Auftritt. Die Logos wurden komplett neu gestaltet und sind nun besser zu unterscheiden. Jedem der drei Sparten wurde eine eigene Farbe zugeordnet, die sich konsequent über alle Bereiche erstreckt. Ebenfalls überarbeitet wurden die Jingles. Um die Zusammengehörigkeit zu unterstreichen, wurde allen drei Sparten ein gemeinsames Motto zugeordnet: «Music.Pure». Vor allem aber wurde der Webauftritt völlig neu gestaltet und entschlackt. Dies ist hervorragend gelungen. Inhaltlich hat man sich zur Freude der Benutzer weitgehend an das Bewährte gehalten. Die Seite ist nach wie vor ein Füllhorn an Informationen über die gespielten Titel und Interpreten, bietet aber darüber hinaus einen Konzertkalender und eine gut assortierte Linksammlung.

René Maeder über sein neues Sendegfäss

René Maeder ist ein alter Hase im Radiogeschäft und ein Pionier von Sendungen mit Americana Musik in der Schweiz. Nachdem er sich 1971 bei einem DJ Wettbewerb als Finalist qualifizieren konnte, rief er zunächst auf Initiative von Ruedi Kaspar und Willy Bischof 1972 die Sendung das kleine Rock ABC ins Leben, die im dreiwöchigen Rhythmus die Bedürfnisse junger Leute erfüllte. Zu dieser Zeit gab es noch keine Privatradios und SRF3 (damals DRS3) ging erst 1983 auf Sendung. Blues-, Rock- und andere Spielarten zeitgenössischer Musik fristete ein Schattendasein, um nicht zu sagen: sie waren inexistent. Öffentlich-rechtliche Stationen sendeten entweder volkstümliche Unterhaltung und Schlager in den ersten, oder Klassisches in den zweiten Programmen. Bestenfalls gab es eine Jazzsendung spät in der Nacht, die in grossen Intervallen ausgestrahlt wurde. Auch das kleine Rock ABC wurde nur alle drei Wochen gesendet. Nach vier Jahren Laufzeit wurde die Sendung im Rahmen einer Umstrukturierung des Radios eingestellt. Maeders Karriere als Radiomacher war damit vorerst unterbrochen.

 

 

Richard Koechli und Peter von Siebenthal nominiert
Am 6. Februar 2014 wird er im Kino zu sehen sein, aber bereits im Vorfeld hat er grosse Wellen geschlagen: der Film «Der Goalie bin ig». Für den Schweizer Filmpreis 2014 wurde der Film gleich in sieben Kategorien nominiert, nachdem er schon bei seiner Premiere an den 49. Solothurner Filmtagen für den «Prix Du Public» vorgeschlagen worden war. Für die Kategorie Beste Filmmusik wurden die Musiker Richard Koechli (Slide- & Acoustic Guitar) und Peter von Siebenthal (Musical Director) nominiert. Die Preisverleihung wird am 21. März 2014  im Schiffbau in Zürich statt finden. Für Richard Koechli ist dies nach dem Gewinn des Swiss Blues Award 2013 die zweite Würdigung seines Schaffens in kurzer Zeit.
 

 

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Diese Auszeichnungen haben wir erhalten:

SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

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