Bluesfestival Sierre 2015
Das Kleinbasler Bluesfestival
Basler Veranstaltungskalender
Groove Now
Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
Jazz 'n' More
  • Neue Kolumne ab Februar 2011

    Richard Koechli auf bluesnews

    Unter dem Titel. den Geheimnissen des Blues auf der Spur. . . wird Richard Koechli ab Februar 2011 in zwanglosen Abständen aus seinem Blickwinkel die Szene beleuchten. Es geht um Mythen, Anekdoten und Ammenmärchen und die Kolumne wird ernste Themata mit Leichtigkeit und Augenzwinkern, aber auch mit Sachkenntnis präsentieren.

    Wir freuen uns, dass wir Richard Koechli für diese Kolumne gewinnen konnten. Der engagierte Roots Gitarrist ist seit über zwanzig Jahren professioneller Musiker und dabei nicht nur ein erstklassiger Gitarrist, sondern auch ein talentierter Buchautor, der 3 viel beachtete Lehrbücher geschrieben hat. (SLIDE GUITAR STYLES, Richard Köchli, AMA-Verlag, ISBN 3-927190-90-X; BEST IN THE WEST, Richard Köchli, AMA-Verlag, ISBN 3-932587-35-9 und MASTERS OF BLUES GUITAR, Richard Köchli, AMA-Verlag, ISBN 978-3-89922-138-1) Ausserdem ist Koechli als Produzent und Arrangeur in der Schweizer Roots und Bluesszene aktiv: (Max Stenz, 'Silver Wings' (2010, K-tel); Daenu Wisler, 'Saitentanz' (2010); Andy Bach, 'Shivering' (2009); Blues Max (Werner Widmer), 'Bonus' (2009, SoundService, 200309-2); Krizz, 'Blue Moods' (2006, AMC 9517510, Turicaphon AG); Dänu Brüggemann, ‚Eis für e Blues und di' (2005, Zyt 4091, Zytglogge); Hans Marty, "vu miär zu Diär" (2003 Zytglogge-Verlag) Schliesslich ist er auch als Sessionmusiker beliebt. Ein Mann also, der viel erlebt und einiges zu sagen hat.

    Was meint er selbst zum Schreiben? «Wäre aus mir kein Musiker geworden, so könnte ich nur als Schriftsteller ähnliche Herausforderungen spüren. Ich liebe die deutsche Schriftsprache, und mit dem Verfassen von Gitarren-Sachbüchern kann ich alles perfekt verbinden: die Musik, das Schreiben, das Vermitteln... und das Lernen. Die Arbeit an meinen beiden Büchern hat mir selbst vermutlich mehr über das Gitarrenspielen beigebracht als tausend Uebungs-Stunden!»Wir dürfen gespannt sein.

  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 1

    Seid gegrüsst
     

    Nein, diesen Kelch lass' ich unter gar keinen Umständen an mir vorübergehen! Diesen von Rolf Winter lancierten Steilpass «hey, willst du eine eigene Kolumne auf bluesnews.ch?» will ich gerne übernehmen. Klingt alles sehr verlockend: Blues. Schreiben. Fehlende Zensur. Die Ehre, den Kompetenten spielen zu dürfen. Wow! Lass uns zum Torschuss ansetzen. Natürlich ohne Garantie auf einen Volltreffer (ich denke, das sind wir uns vom CH-Fussball ja ohnehin gewohnt...).Schwer lastet der Erwartungsdruck auf meinen Schultern. Blues-Freaks sind alles, nur keine Idioten.
  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 2

    Die Wahrheit über Robert Johnson's Crossroad-Mythos

    Das war ganz schön dreist, Euren Lesehunger gleich zur Eröffnung meiner Kolumne mit einem satten 15-Minüter zu füttern... Well, für mich war es ein Test: Gibt's da draussen in der Welt des Blues ein paar Verrückte die es sich antun, meinen Müll zu lesen?? Mit Sicherheit beantworten lässt sich die Frage nicht, aber Licht am Horizont ist durchaus zu erblicken: Wenn sich zig-Tausende durch Keith Richards' 700-Seiten-schwere Biografie wühlen, dabei die auf über 300 Seiten (!) heroisch und bis ins kleinste Detail beschriebenen Drogen-Exzesse tapfer ertragen, nur um irgendwo vielleicht doch was Neues über den Blues zu erfahren – dann müssen wir uns über Geduld und Tiefgang der Leserschaft keinerlei Sorgen machen. Wenn das kein wahres Musik-Interesse ist! So will ich denn von dieser Geduld schamlos profitieren und lege die Latte diesmal noch höher; eine gute halbe Stunde müsst Ihr investieren, dafür sei Euch aber ein multi-mediales Spektakel mit Bild und Ton garantiert.
  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 3

    Die Wahrheit über Robert Johnson's Crossroad-Mythos – Teil 2

    kopfsprung.jpg

    richard_koechli_sw_werner_gmuender.jpg Na also, nicht jeder Kopfsprung ins nasskalte blaue Wasser führt zu einer peitschenden Bauchlandung. So ganz ohne bange Gefühle stand ich tatsächlich nicht dort oben; so ein Abgrund würde wohl auch hartgesottene Kolumnisten nicht unbeeindruckt lassen: du betrügst die gutgläubige Leserschaft um mehr als eine halbe Stunde (!) wertvollster Zeit, rüttelst unverschämt an einem der wohl unverrückbarsten auf sakralem Grund stehenden Blues-Mythen, und hast dabei - im Gegensatz zu Kollegen wie Keith Richards etwa - noch nicht mal die helfende Hand eines professionellen Schreiberlings an deiner Seite.

  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 4

    Die Vorfreude aufs hohe Blues-Alter

    richardkoechliimwald.jpg

    Ein Weilchen her ist's, seit ich als Kolumnist von mir hören liess. «Etwas gar lange, diese Sommerpause...!» höre ich munkeln. Oder sind das nur Halluzinationen im Rausche der Einbildung, die Leserschaft hätte sehnlichst auf mein Geplapper gewartet?? Wie auch immer: I'm back again. Und ich bedanke mich schon mal herzlich für die laut Webmaster offenbar rekordverdächtigen Leserzahlen meiner letzten Beiträge zum Thema «Robert Johnson». Der Crossroad-Mythos und was dahinter steckt (bzw. was ich alles hineininterpretiere...) wird uns zu einem späteren Zeitpunkt wieder beschäftigen, no worry! Aber ich schreibe nach dem Prinzip der Laune, und im Moment habe ich vielmehr Lust nach einer kurzen Anekdote. «Koechli - kurz...??? Jetzt will er uns verarschen!!» Will er nicht; er braucht den Kick, er will es Euch beweisen: Ich kann auch anders! Ähh, sagen wir zumindest «etwas» anders...

  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 5

    Zeichen vom (Blues-)Himmel...

    Ist er nun heilig oder sündhaft, der Blues? Vom Teufel soll er stammen! So wird uns das seit Generationen wie ein Mantra überliefert. Ein Sprachrohr sei er für die, die sich in Kneipen rumtreiben, über Whiskey und Weiber singen, mit allerhand Drogen hantieren, bei Prügeleien auch schon mal mit Messer oder Pistole rangehen, und in Geist und Seele ohnehin von allerhand diabolischen Mächten verunreinigt sind. Das klingt in der Tat nach Schmutz und Sünde, wohl erst recht in der Ohren eines konservativ gläubigen amerikanischen Archetyps... Ach was, sind doch alles bloss Klischees! Wirklich...?

  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 6

    Zeichen vom (Blues-)Himmel...

    Ein wahrer Fortsetzungsroman von Richard Koechli

    Vielleicht lagen da irgendwo halluzinogene Pilze rum, denen der labile Koechli nicht widerstehen konnte? Jedenfalls besteht Grund, sich um das geistige Wohl Koechlis Sorgen zu machen, wenn er - wie im ersten Teil seiner neuen Kolumne beschrieben – verstört im Walde herumirrt, um sich im Gedanken-Labyrint „Blues, Teufel, Gott und das Jenseits“ zu verirren. Hier der 2. Teil seiner wahren Fortsetzungsgeschichte:

    Magic Mushrooms? Nee, nichts dergleichen, seid beruhigt. Vielleicht brauche ich mir die Pilze ja auch bloss vorzustellen... :-) Nein, jetzt ganz im Ernst: Wir reden hier nicht über Religion. Hüte mich Gott davor, über Gott zu reden, oder über irgendwelche Zauberstäbe schwarz-weisser Magie. Wenn ich verkünde, dass der Blues ganzheitlich und transzendent ist, so meine ich damit schlicht und einfach, dass er gleichzeitig beides und alles ist: schwarz und weiss, gut und böse, göttlich und ebenso vom Teufel. Und deshalb heilig.
  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 7

    Zeichen vom (Blues-)Himmel...

    Ein wahrer Fortsetzungsroman von Richard Koechli

    Um Koechli war es tatsächlich schon wesentlich besser bestellt als damals, als er mutlos im Wald umherirrte und sich dabei verängstigt fühlte wie eine Schnecke. Was war passiert, und was hat dies alles mit Blues zu tun?? Hier der 3. Teil seiner wahren Fortsetzungsgeschichte:

    Am Abend vor eben diesem frustrierten Sonntagsspaziergang war ich an einer kleinen CD-Release-Party als Special Guest-Musiker engagiert und spielte mit einem zusammengewürfelten Haufen von mehr oder weniger virtuosen Musiker/innen. Wir hatten Spass und Koechli fühlte sich gefordert, weil er eben nicht einfach mit etwas Blues und ein paar Slide-Licks seinen vertrauten Joker ausspielen konnte. Ich musste hellwach sein, meinen Platz im Bandsound suchen, und ich lernte an diesem Abend einen gestandenen, in der CH-Szene renommierten Jazz-Musiker kennen. Er war schon etwas älter, auf seinem Instrument sehr agil, virtuos, ausdrucksstark und stilistisch vielseitig. Mit ihm zu spielen war sehr inspirierend. Er wirkte reif, autoritär und doch bescheiden. Also alles höchst erfreulich. Wo um Gottes Willen liegt denn nun hier ein dramatisches Problem versteckt?? Well, nach dem Konzert kamen wir ins Gespräch und diskutierten über Gott und die (Musik-)Welt. Und da riss plötzlich – von beiden völlig unbeabsichtigt – eine dieser alten «Wunden» auf...

     

  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 8

    Zeichen vom (Blues-)Himmel...

    Ein wahrer Fortsetzungsroman von Richard Koechli

    Das in der letzten Folge aufgezeigte problematische Verhältnisses zwischen den beiden Brüdern «Jazz» und «Blues» klang SEHR dramatisch – und es lag die unbeantwortete Frage im Raum, ob das alles nicht doch eher der Quelle eines frustrierten Blues-Musikers entspringt als der Wirklichkeit. Well, wenn wir hier über den Begriff «Wirklichkeit» diskutieren, führt das ins Bodenlose. Es gibt sie nicht, DIE Wirklichkeit. Doch es gibt eine Art «Wirklichkeit», die jeder von uns subjektiv wahrnimmt. Und diese Sicht aus Koechlis Perspektive soll hier zum Inhalt dieser Kolumne werden. Nicht mehr und schon gar nicht weniger…Er ist riesig, dieser Kontrast zwischen den beiden Brüdern. Er könnte grösser gar nicht sein! Ein Musiker wie der Koechli würde mit 120%iger Sicherheit nicht mal die Aufnahme-Prüfung für das 1. Semester einer Jazz-Berufsschule schaffen. No chance!

  • Den Geheimnissen des Blues auf der Spur... Folge 9

    Das Zeichen

    Richard Koechlis Geschichten und Betrachtungenhaben uns über das ganze Jahr begleitet und amüsiert, aber auch zum Nachdenken angeregt. Hier ist der Schluss seiner Fortsetzungsgeschichte über die Zeichen vom (Blues)himmel. Viel Vergnügen beim Lesen:

    … Mein Gegenüber, der ehrwürdige Jazz-Musiker lenkte das Thema plötzlich auf den aktuellen Zeitgeist und stellte seufzend fest: «Weisst du, heutzutage will sich jeder irgendwie musikalisch mitteilen, sobald er zwei oder drei Akkorde beherrscht und dazu ein paar Phrasen über persönliche Erlebnisse singen kann. Das war vielleicht früher zu Dylan's Zeiten neu und manchmal spannend, doch heute nervt das nur noch. Vor allem gibt es keinen Grund, solche Lieder öffentlich vorzutragen. Die Leute sollten erstmal ernsthaft an ihren instrumentalen und gesanglichen Fähigkeiten arbeiten und die Konzert-Bühne erst dann betreten, wenn eine gewisse Reife erreicht ist.»

  • Angst - Richards vorerst letzte Kolumne

    Bühnen-Angst – ewige Crux oder lösbar?

    Ich bin zwischendurch mal wieder so frech, profitiere schamlos von meiner carte blanche als Kolumnist – und reisse das Steuerrad brüsk herum, um spontan und aus purer Lust ausnahmsweise mal nicht über Blues im Konkreten zu sprechen, sondern über das delikate Thema der Bühnen-Angst. Weil ich weiss, dass viele Leser meiner Kolumne selber Musiker sind, bilde ich mir ein, dass meine Erfahrungen in dieser Sache im Idealfall anregend sein könnten...

Facebook Button

Diese Auszeichnungen haben wir erhalten:

SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

bluesnews ist Mitglied dieser Organisationen: