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Musiker

Grosser Erfolg für Marc Amacher

MarcAmacher2019Erstmals von Bluesfreunden in der Schweiz ausserhalb seiner Heimat wahrgenommen wurde er vor fünf Jahren. An der Promo Blues Night 2014, der Nachwuchsförderung des Bluesfestivals Basel, elektrisierte Marc Amacher zusammen mit Dominik Liechti als Chubby Buddy die Jury, welche das Duo einstimmig zum Sieger erklärte. Genauso elektrisiert waren dann 2016 die Coaches der Castingshow «Voice Of Germany» und er schaffte es bis ins Finale. Von nun an ging’s bergab. Es war nicht die Tatsache, dass er den Final nicht gewann, das wäre womöglich für den Berner Oberländer eher fatal gewesen. Auch die durch die Teilnahme entstandene Popularität über die Grenzen der Blueswelt hinaus waren bestimmt nützlich für seine Karriere. Aber er geriet in die Hände eines Managers, der erfolglos war.

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Cla Nett für den Prix Walo nominiert

ClaNett2019Ins Leben gerufen wurde der Preis 1974 von Walo Linder als «Goldener Tell». 1980 wird er zu Ehren des Gründers «Prix Walo» genannt. Er ist die bedeutendste Auszeichnung der Schweizer Showszene und wird in verschiedenen Kategorien vergeben, die von Jahr zu Jahr unterschiedlich zusammengesetzt sind. Daneben gibt es noch einen Ehren-Prix-Walo, einen Prix-Walo-Publikumsliebling sowie den Kleinen Prix Walo für Nachwuchstalente. In der Kategorie Country/Blues/Roots wurde er bisher erst fünfmal vergeben. Für den 45. Prix Walo 2019 ist Cla Nett als möglicher sechster Preisträger nominiert.

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EddieTaylorJr

Es ist das Schicksal der Söhne erfolgreicher Musiker, dass deren Namen ein Leben lang an ihnen haftet. Eddie Taylor Jr.s Vater gehörte noch zur Generation der Bluesmusiker, die vom Delta nach Chicago auswanderten. Dort hatte er Erfolg und wurde ein Teil der Chicagoer Bluesszene während deren Blütezeit in den Fünfzigern. Sein ältester Sohn und sein Stiefsohn waren Blues Schlagzeuger, seine Tochter Bluessängerin, aber der 1972 geborene Eddie Taylor Jr.  hatte zunächst mit Blues nichts am Hut, sondern rappte und war als DJ unterwegs.

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Viel zu früh

MikeLedbetter 01Gleich zu Beginn des Jahres erreicht uns eine traurige Nachricht. Mike Ledbetter ist im Alter von erst 33 Jahren überraschend gestorben. Seine Karriere war gerade so richtig in Fahrt gekommen. Nach sieben erfolgreichen Jahren als Frontmann in der Nick Moss Band, wo er so etwas wie Partner und Lehrling zugleich war, lernte er «Monster» Mike Welch kennen. Es war für beide eine Art Sternstunde, denn sie verstanden sich persönlich und musikalisch sofort. Eine Sternstunde war es auch für den Blues, denn hier hatten sich zwei gefunden, die füreinander bestimmt waren. Am Montag, dem 22. Januar 2019 starb er an einem medizinischen Notfall.

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Chicago Legende gestorben

JodyWilliamsEin weiterer Vertreter des Chicago Blues der 50er Jahre ist gestorben. Joseph Leon Williams, der sich Jody Williams nannte, kam am 3. Februar 1935 in Mobile, AL zur Welt, kam jedoch schon als Fünfjähriger nach Chicago. Es war Bo Diddley, sein Schulfreund, der ihn dazu brachte, die Harmonika gegen die Gitarre zu tauschen. Mit ihm und Roosevelt Jackson zusammen spielte war anfangs der Fünfzigerjahre als Strassenmusikant unterwegs. Später wurde man auf sein aussergewöhnliches Gitarrenspiel aufmerksam und er wurde zu einem der begehrtesten Studiomusiker Chicagos, der mit allen Grössen jener Blütezeit des Chicago Blues zusammenarbeitete.

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Polk Salad Annies Vater gestorben

TonyJoeWhiteEr erzählte immer wieder gerne die Geschichte seiner ersten Begegnung mit Tina Turner, die ihn für einen Schwarzen gehalten hatte, bevor sie ihn zum ersten Mal traf. Immerhin coverte sie gleich vier seiner Titel auf ihrem 1990 erschienenen Album Foreign Affair, nämlich neben dem titelgebenden Song Foreign Affair die Titel Undercover Agent of the Blues, You Know Who und Steamy Windows. Ausserdem ist er auf dem Album mit Gitarre und Harp zu hören. Aus seinem reichhaltigen Oeuvre stammen auch Rainy Night In Georgia und der Smash Hit Polk Salad Annie, der ebenfalls zahlreiche Musiker zu Covers anregte, vor allem aber durch Elvis Presleys Version bekannt wurde. Der Song war lange Zeit ein Teil von Presleys Standard Konzertrepertoire in seinem Programm. Polk Salad Annie war authentisch, weil White wusste, wovon er sprach. Er wuchs im Milieu der armen Leute auf, die man in den USA «White Trash» nennt.

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