Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
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Kurze Karriere

CharlesBradleyPortraitZwar hatte er bereits 2002 seine erste Single veröffentlicht, aber seinen Durchbruch hatte er erst 2011 mit seinem Debut-Album «No Time For Dreaming». Eine ungewöhnlich späte Karriere für den 1948 geborenen Soul und R&B Sänger. Diverse, teilweise für schwarze Musiker typische Schicksalsschläge hatten verhindert, dass er früher Erfolge feiern konnte. Dafür ging es dann aber richtig los mit ausgedehnten Tourneen durch die USA und Europa, sowie lobenden Kritiken. Doch der Erfolg dauerte war leider nur von kurzer Dauer. Am 23. September 2017 ist er gestorben.

Er kam am 5. November 1948 in Florida auf die Welt, wuchs aber in Brooklyn unter armseligen Verhältnissen auf, wurde Koch, siedelte nach Kalifornien um, wo er neben seinem Beruf in diversen Bands auftrat. Nach fast zwei Jahrzehnten kehrte er nach New York zurück und trat als Black Velvet in einer James Brown Tribute Show auf, wo er auch entdeckt wurde. Immer wieder wurde er wegen seiner kräftigen Stimme und seiner enormen Bühnenpräsenz mit dem «Godfather of Soul», aber auch mit Otis Redding verglichen.

2016 erkrankte er an Magenkrebs und konnte die Krankheit zunächst überstehen. Leider entwickelten sich Metastasen in der Leber, die dazu führten, dass er im Frühjahr 2017 alle Termine absagen musste und schliesslich am 23. September 2017 der Krankheit erlag.

Website Charles Bradley

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