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Trauer um Buddy Guys Bruder

philguy3.jpg«The first time I heard a stratocaster, Philip Guy was playing one . . .
It sounded like somebody threw a coin over thin ice.»

Zitat Robert Crays für eine Dokumentation über  die Fender Stratocaster 2007

Wie wir erst jetzt erfahren, ist Phil Guy am 20. August seinem Krebsleiden erlegen. Der jüngere Bruder von Buddy Guy wurde 68 Jahre alt, und wenn er auch stets im Schatten seines bekannteren Bruders stand, so war er doch selbst ein grossartiger Blues-Gitarrist und -Bassist  

 

 

Guy wurde am 28. April 1940 in Lettsworth, Louisiana geboren. Er lernte den Blues zuhause in Louisiana kennen, indem er auf einer von Buddy Guy zurückgelassenen Gitarre spielen lernte. Buddy spielte damals in der Band von Raful Neal in der Baton Rouge Bluesszene, und bevor er 1959 nach Chicago zog, brachte er seinem Bruder genug bei, dass dieser ihn in der Band vertreten konnte. Phil blieb dann zehn Jahre in der Band von Raful Neal, ehe er selbst 1969 ebenfalls  nach Chicago umsiedelte. In den 1970er Jahren spielte er hauptsächlich in der Band von Junior Wells, aber von 1970-1975 auch in der Band seines Bruders. In den 80er Jahren machte er Aufnahmen unter seinem eigenen Namen und mit seiner Band The Chicago Machine.

 Kurz vor seinem Tod nahm Phil Guy gemeinsam mit seinem Bruder eine CD auf, die unter dem Titel He'r My Blues Brother veröffentlicht wurde.

 

 

Am 30. September fand in «Buddy Guy's Legends» ein Tribute-Konzert zu Ehren von Phil Guy statt, den man in Buddys Klub als Uncle Phil kannte.  
Links:

Homepage von Phil Guy
Myspace-Seite mit interessanten Infos (auf Deutsch)

Diskographie von Phil Guy

* The High Energy Machine (JSP Records, 1975)
* Bad Luck Boy (JSP Records, 1983)
* It's a Real Mutha Fucka (JSP, 1985)
* Tina Nu (JSP, 1989)
* Tough Guy (Red Lightnin', 1989)
* All Star Chicago Blues Session (JSP, 1994)
* Breaking Out on Top (JSP, 1995)
* Chicago's Hottest Guitars with Lurrie Bell (Wolf Records, 1998)
* Say What You Mean (JSP, 2000)
* He's My Blues Brother (2008) with Buddy Guy  

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