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Bücher

Das Delta vom Schreibtisch aus besuchen

Der Fotoband Blues Booze and BBQ von Michael Loyd Young ist brandneu. Aber das spielt eigentlich keine grosse Rolle, denn der junge Fotograf aus Houston, Texas zeigt Dinge so, wie sie seit mindestens fünfzig Jahre waren: die Schönheit der Menschen und Landschaften im Mississippi Delta. Dabei dokumentiert er die Dinge wahrheitsgetreu mit seiner Kamera, bedient damit aber auch gleichzeitig jedes Klischee über das Delta, das man jemals gehört hat. Es gibt die Bilder als Photoband oder auch übers WWW. Und wer immer schon mal gerne ins Delta wollte, für den ist dies ein schöner Türöffner. Von Memphis nach Greenville: 150 Meilen in der mythologischen Geburtsstätte des Blues.

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So in etwa wissen wir alle, dass der Blues irgendwo im Süden in den Baumwollfeldern entstanden ist, von den Sklaven, später Landarbeitern während der Arbeit gesungen worden ist, die damit ihr schweres Los besser ertragen konnten.

Aber wie muss man sich das vorstellen? Sind die in Afrika gefangen genommenen oder gekauften Menschen vom Schiff gegangen sind und haben angefangen Blues zu spielen? Schliesslich kamen die ersten Sklaven Anfangs 17. Jahrhundert nach Amerika, der Blues taucht jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts auf.

Robert Palmer, der amerikanische Musikwissenschaftler, Produzent und Journalist, der unter anderem Redakteur beim Rolling Stone Magazin und als Kritiker bei der New York Times arbeitete, verfolgt den Weg des Blues von seinen ländlichen Ursprüngen über die Blueskneipen in Chicago South Side bis zu seiner internationalen Anerkennung und Verbreitung in seinem ausgezeichneten Buch Deep Blues. Das Buch ist in Englisch geschrieben.

Robert Palmer - Deep Blues: A Musical and Cultural History of the Mississippi Delta to Chicago's South Side To The World, 1995, Penguin Books, ISBN-0 14 00.6223 8 (Erstauflage 1981), 310 Seiten, Paperback

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Die Welt der Musik – Die Musik der Welt 

Robert Palmer: Blues & Chaos

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 Die reiche und breit gefächerte Aktivität namens Musik war die Welt des Journalisten und Autors Robert Palmers (*19. 6. 1945; † 20. November 1997). Die Freude an der menschlichen Beschäftigung damit, Töne zu erzeugen und damit Musik zu spielen, trieb ihn an, und er wollte verstehen, was gute Musik so wunderbar macht. Robert Palmer erforschte die Dimensionen der Musik lange und gründlich, und er war ein einflussreicher Mann, der Karrieren befördern konnte, indem er seine brillanten Artikel geschrieben hat.

Mit dem vorliegenden Buch Blues & Chaos : The Music Writing of Robert Palmer wird erstmals eine Einschätzung der breit abgestützten Interessen dieses Autors möglich, denn sein Schaffen in Form von Zeitschriftenartikel wird hier als Ganzes präsentiert. Palmer schreibt über alle Formen der Musik, von der modernen Klassik amerikanischer Komponisten bis zu Punk und Weltmusik. Seine Grundlage aber bleibt dabei stets der Blues, weshalb der Titel nicht bloss Marketing, sondern dem Inhalt des Werkes angemessen ist.

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Es brauchte einen Thurgauer und einen Solothurner, um die Geschichte der Basler Pop Kultur zu erzählen. Marc Krebs und der Coautor Andreas Schneitter haben sich des Themas angenommen und ein Buch veröffentlicht, das von Andreas Hidbe gestaltet und mit Fotos von Matthias Willi illustriert worden ist. Das Buch wird vom Rockförderverein der Region Basel herausgegeben und ist im Christoph Merian Verlag, Basel erschienen. Die Erstausgabe gelangte Ende November 2009 in den Verkauf, gerade richtig zur Weihnachtszeit.

Auf nicht ganz 300 Seiten werden jeweils zwei Vertreter der verschiedenen Musikstile portraitiert. Das schliesst Rock, Blues, Country, Punk, Rap, Reggae Hip-Hop und Techno ein. Dabei werden nicht nur die musikalischen Aspekte berücksichtigt. Das gesellschaftliche Umfeld wird ebenso beleuchtet, wie die kommerziellen Aspekte, die Reaktionen der Öffentichkeit und die Auswirkungen auf die aktuelle Musikszene. Eine CD mit typischen Beispielen rundet das Buch ab. Ein Stück weit ist es auch ein Who is Who der (Nordwest)Schweizer Popszene.

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Legenden des Blues

Buchbesprechung Porträt-Fotobänder

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Der Buchmarkt bietet zwei Sammlungen von Porträtfotografien von Bluesmusikern an, beide Ende der 1990er Jahre unter dem Titel Legenden des Blues veröffentlicht. Zudem passt auf beide Werke dieselbe Beschreibung des Inhalts: Monochrome Fotografien von Bluesmusikern. Aber: beide Bildersammlungen enthalten vollkommen andere Bilder, und es werden andere Personen darin dargestellt. Das wirft die Frage auf, wer denn eigentlich den Aufstieg zu Status der Legende schafft. Hier also eine Besprechung der beiden Werke, die auch in der näher rückenden Weihnachtssaison ihren Weg unter den einen oder anderen Baum finden könnten. Eine Diashow zeigt einige der ausdrucksvollen Aufnahmen.

 

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Steve Cheseborough, Blues Traveling – The Holy Sites of Delta Blues

BluesTraveling2009.jpg Der Reiseführer von Steve Cheseborough ist kürzlich in seiner dritten, erweiterten Auflage erschienen. An seinem bewährten Layout hat sich nichts geändert. Für jeden, der eine Reise ins Delta plant, ist er unverzichtbar. Die bluesnews Redaktion konnte sich vor ein paar Jahren davon persönlich überzeugen. Wer ihn noch nicht kennt, soll ihn sich unbedingt ansehen, für alle, die schon damit gereist sind: Das Buch ist überarbeitet worden, Adressen et cetera sind aktualisiert worden, was ja gerade bei einem Reisführer äusserst wichtig ist.

Als Delta im Sinne des Blues ist nicht etwa das eigentliche Flussdelta des Mississippi gemeint. Es bezeichnet in etwa die Gegend zwischen Memphis im Norden und Vicksburg im Süden, im Westen entlang dem Mississippi. Die wichtigsten Orte im Delta sind Bentonia, Clarksdale, Cleveland, Greenville, Greenwood, Helena, Itta Bena, Jackson, Memphis, Rosedale, Tupelo und Vicksburg. 

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