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Bücher

bigbillblueseigenertitelklein.jpgPassend zu unserem Artikel Blues Masters from the Past: Big Bill Broonzy heute die Rezension einer Biographie des grossen Bluesers.

Dieses Werk ist eine Art Autobiographie Big Bill Broonzys. Der unter diesem Namen in die Geschichte des Blues eingegangene William Broonzy (1893-1958) verfasste seine Memoiren sehr früh, will sagen zu einem Zeitpunkt, da Country Blues ausser von einigen Enthusiasten wie Alan Lomax oder von europäischen «Spinnern» wie Horst Lippmann, Fritz Rau und wohl auch Claude Nobbs kaum als Kunstform wahrgenommen wurde. Country Blues war eine Musikform, die viele Leute spielten und hörten, aber als musikalisches Genre von eigenem Charakter und künstlerischem Anspruch wurde es ebensowenig angenommen wie Hip-Hop zu Beginn der 80er Jahre.

 

 

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pauloliverconversationwiththebluescover.jpgDer Brite Paul Oliver ist ein bekannter Autor der Bluesliteratur. Von ihm stammen Werke wie The Story of the Blues von 1998 oder Blues Fell This Morning: Meaning in the Blues von 1990. 2005 erschien sein jüngstes Werk Broadcasting the Blues: Black Blues in the Segregation Era. Sein Einstieg in die Blues-Schriftstellerei war der hier vorliegende Band Conversation with the Blues, der erstmals 1965 (damals mit begleitender LP) erschien und heute als zweite Edition beim prestigeträchtigen Verlag Cambridge University Press erschienen ist. Der Band kostet auch bei Amazon die eindrucksvolle Summe von $100.-, was auch herunter gesetzt auf $92,40 noch eine schöne Stange Geld ist.

Was kriegt man dafür? Eine Neuauflage von 1965? Die Verantwortlichen beim Verlag scheinen in dem Werk einiges gesehen zu haben, das sich lohnt, erneut aufzulegen und das diesen Preis rechtfertigt. Aber was?

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The B.B. King Treasures 

bbkingtreasuresbuchcover.jpg

Braucht jemand noch ein Weihnachtsgeschenk? Hat jemand Lust, sich selbst ein wenig zu verwöhnen? Oder sucht Ihr ein Buch, dass man sich auch am 25. Dezember noch mit vollem Bauch gerne zu Gemüte führt?

Dafür gibt es jetzt The B.B. King Treasures, Unterlagen und Interviews, Erinnerungen und Memorabilien aus 60 Jahren B.B. King. Das Buch ist im Wesentlichen aufgezogen wie eine Biographie, die einzelnen Kapitel zeichnen den Lebensweg des King of the Blues nach, und dabei erfährt man allerhand. So erfahren wir, dass der junge Riley B. King nicht in Indianola geboren wurde, sondern dort lediglich aufwuchs. Geboren wurde er in Itta Bena. Er schildert sein Verhältnis zu seinem geliebten Lehrer und männlichen Vorbild, Luther Henson, von dem B.B. annimmt, dass dieser seine Persönlichkeit entscheidend beeinflusst habe. Wir erfahren Details über seine frühe Radiokarriere in Memphis.

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richardkoechlislidestyles.jpgRichard Koechli ist ein sorgfältiger Mann, das war unlängst schon bei der Rezension seiner CD Laid Back festzustellen. Diesmal geht es um ein Buch, das er verfasst hat, den Gitarrenkurs Slide Guitar Styles im hierfür einschlägig bekannten AMA-Verlag (publiziert 1997). Ausgehend von der Begeisterung für Koechlis CD wollte bluesnews wissen, wie er sich denn als Lehrer macht, denn auch als solcher ist er kein Unbekannter: Sascha Koch von Biscuit Jack gibt Koechli als «Impuls-Geber» an. Wenn also - man vergebe den Kalauer - schon der Koch vom Koechli lernt, wie ist es dann, mit einem von ihm verfassten Lehrbuch zu arbeiten?

Richard Köchli - Slide Guitar Styles - Brühl: AMA-Verlag, 1997 - 241 S., CD - ISBN 3-927190-90-X

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Erinnerungen eines Konzertveranstalters 

fritzraubio.jpgDiese Autobiographie ist leider kein sehr gutes Buch. Fritz Rau hat ein Leben für die Rock- und Popmusik gelebt, seine Verdienste sind mannigfaltig, und Bluesfans sollten die spezielle Bedeutung dieses Mannes anerkennen, der zusammen mit seinem Partner Horst Lippmann in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts die verschiedenen Ausgaben des American Folk Blues Festival organisiert und durchgeführt hat. Das Festival gab es jedes Jahr bis 1982. 

Seine Autobiographie ist unglücklicherweise ein schlecht geschriebenes Buch, und der Heidelberger Palmyra-Verlag hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, als er dieses Werk herausgebracht hat. Es scheint kaum ein Lektorat gegeben zu haben und wenn, dann wäre das nur an den nicht vorhandenen Druckfehlern zu erkennen. Die Biographie macht allerdings deutlich, dass Fritz Rau als Mann von hohen Qualitätsansprüchen sicher diesbezüglich ein sehr tadelloses Manuskript abgeliefert hat. Aber ein inhaltliches Lektorat, das fehlt diesen Memoiren offensichtlich, und somit plaudert Fritz Rau einfach so aus dem Nähkästchen.

 

Fritz Rau 50 Jahre Backstage : Erinnerungen eines Konzertveranstalters - . Heidelberg: Palmyra, 2005

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claptonbuchtitel.jpgWenn eine so genannte Legende ihr Leben beschreibt, sind die Erwartungen so hoch wie verschieden. Eric Claptons Autobiographie, die er zusammen mit Christopher Simone Sykes und Richard Steele verfasste, ist ein merkwürdiges Buch. Wer eine Schilderung seiner Musikerkarriere mit Blick hinter die Kulissen des Showbusiness erwartet, wird zwar nicht enttäuscht, aber in erster Linie ist es ein Geständnis des Scheiterns und gleichzeitig ein Dokument der Hoffnung.
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