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Mit Ihrem als «Gangsta Blues» bezeichneten Sound ist die Schweizer Bluesband Tears for Beers eine stimmungsvolle Combo für Live-Auftritte, die viel Dampf erzeugen kann und die mit fetzigem Chicago- und Texas-Blues einheizt. Nun liegt mit Blues Cadillac Live das erste Album vor, eine Mischung aus Eigenkompositionen und Covers, 12 Titel insgesamt, das Album liegt ist im letztem Herbsterschienen. Auf den Webseiten des Quintetts gibt es Hörbeispiele und im kommenden Sommer werden Teras for Beers sicher auch das eine oder andere Mal live zu hören sein.

 

 

Hörbeispiele, bzw. sogar die gesamten Songs gibt es auf der Website der Band zu hören, auf dem Bild rechts von im Türbogen auf den Schriftzug «Music» klicken. Auf der Myspace-Seite gibt es alle Songs zum Anhören. Der Sound ist die wohl vertraute Mischung aus Gitarre, Keyboard und Bluesharp, die von Bass und Schlagzeug angetrieben werden. Die Songs bauen in der Regel um ein Gitarrenriff herum auf, das ist alles schon da gewesen und Tears for Beers sind sicherlich keine Innovatoren des Blues, aber sie pflegen einen sauberen druckvollen Stil. Infos zur Band sind einem früheren Portrait der Band zu entnehmen.

Auf ihrer Myspace-Seite  sind Tears for Beers als Komponisten jedes einzelnen Songs genannt. Das ist so nicht korrekt, Hold On, I’m Coming stammt bekanntlich von Sam & Dave und Born in Chicago ist ein Titel der Paul Butterfield Blues Band. Roadhouse Blues entspricht dem gleichnamigen Titel der Doors (oder Status Quo oder Creed), ist aber nicht zu verwechseln mit Albert Kings gleichnamigem Titel. Verwechslungsgefahr herrscht auch bei Right as Rain, was auch ein Song auf Adeles Album 19 ist, aber die Titel heissen bloss gleich, musikalische Ähnlichkeiten sind nicht auszumachen. Auch I’ve Got a Feeling ist nicht mit dem Beatles-Song von Let it Be zu verwechseln. Beide Songs scheinen Eigenkompositionen zu sein. Bei Boom Boom wiederum mag man als Autor den Künstler mit dem Namen Delta John annehmen, oder auch John Lee Booker oder Johnny Lee, aber diese Namen laufen schliesslich auch bei derselben Person zusammen.

Insgesamt ein gutes Album, wenn ich auch nicht fand, dass die Interpretationen der grossen Hits eine neue Dimension des jeweiligen Titels eröffneten. Ein respektables Album mit 12 Titeln, die irgendwo zwischen Chicago-Harp--Blues und texanischem Gitarren-Tornado anzusiedeln sind. Zu kaufen gibt es das Album etwa bei Itunes.

Tears for Beers Blues Cadillac Live (2013)
1. Blues Cadillac 4:13
2. Soft Touch 4:12
3. Blues Makes Me Feel So Good 3:29
4. Texas Blues 5:13
5. Gangsta Of Blues 4:44
6. Right As Rain 5:14
7. Tell Me Baby 3:09
8. Born In Chicago 3:17
9. Roadhouse Blues 5:23
10. I've Got A Feeling 3:06
11. Hold On I'm Coming 3:20
12.Boom Boom 3:33

 

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