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Debut CD veröffentlicht

The Spirit of the South ist der Titel der brandneuen CD von Deep South, einer neu geformten Band von erfahrenen Musikern, darunter Pianist/Sänger Martin Aschwanden und Bassist Casey Gasser, die sich beide schon in unterschiedlichen Formationen bewährt haben. Die CD hatte ihre CD-Taufe am 15. Oktober 2011. Die Band besteht aus Martin Aschwanden (keys , accordion, vocals), Mike Dixon (guitars & vocals), Casey Gasser (bass), Kai Dellers (drums), und Pat Murphy (guitars & vocals). Sie bietet einen soliden All-American Sound, irgendwo zwischen Rock und Country, gemäss ihrer Homepage http://www.deepsouth.ch/ «Roots, Blues & Country Rock»

Das CD-Projekt heisst The Spirit of the South ist eine CD, die Stimmung macht, gute Unterhaltung bietet, aber aus der Sicht des Blues-Interessierten nur marginal interessant ist. Das überrascht nicht, wenn man die Trackliste ansieht. Die ersten vier Titel sind Covers von Superhits: Handle With Care von Tom Petty, Call Me The Breeze von J.J. Caleund Folsom Prison Blues Johnny Cash.

Dies sind getreue Cover-Versionen, allerdings eher von einer Tribute-Band als eigene Interpretationen. Die Titel werden dem Original getreu nachgespielt. Bei Call Me The Breezehängt die Latte freilich sehr hoch. Das Gitarrensolo ist ehrbar, fliesst aber deutlich nicht so sehr wie beim lakonischen Meister Cale. Auch sonst gibt es bekannte Titel: That’s Allright Mama von Elvis Presley (eigentlich ja Arthur «Big Boy» Crudup, aber die Version hier ist deutlich Elvis).

Dazwischen gibt es obskurere Titel: God’s Been Good to Me hat einen spürbaren Akzent im Gesang. Die elektrische Gitarre ist bei der Aufnahme leider etwas breiig. Auf Highway Eyes übernimmt das Piano eine Mandolinen-artige stimme, sehr folksy. Homeward Bound Again ist ein schneller Country, bei dem die Grenze zum Blues musikalisch nicht mehr zu ziehen ist, nur noch atmosphärisch. Aus Sicht des Blues ist der Titel Singin‘ The Blues interessant, der sich als schneller Piano-Boogie entpuppt.

Alle Titel sind mit Spielfreude und einer Leidenschaft für amerikanische Roots-Music eingespielt. Die Band kann auf Festivals und an Konzerten sehr erfolgreich sein, das ist eine gute Mischung und auch wenn es hie und da noch den einen oder anderen Abstimmungs-Hickup gibt, ist die Formation auf einem guten Weg, solche Musik ist sehr populär und Deep South spielt sie gut. Wer Blues erwartet wird enttäuscht, für alle anderen kann es gute Unterhaltung sein.

Martin Aschwanden - keys , accordion and vocals
Kai Dellers – drums
Mike Dixon - guitars & vocals
Casey Gasser – bass
Pat Murphy - guitars and vocals

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