Bellinzona Blues
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Jazz 'n' More

DVDs/Videos

Vielversprechend

EliasBernetBandDie Elias Bernet Band ist seit Anfang Jahr live unterwegs. Dafür hat die Band das Repertoire mit neuen Songs erneuert. Als «Müschterli» hat sie 3 Videos produziert, in welchen sie je einen Song präsentiert. Das Trio aus Elias Bernet (Piano, Hammond und Gesang), Markus Fritzsche (Kontrabass) und Bernhard Egger (Schlagzeug) zeigt sich dabei von seiner besten Seite. Anspruchsvolle Songs jenseits aller Klischees werden entspannt und mit mitreissendem Groove gespielt und machen Lust, eines der Konzerte zu besuchen.

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Unvergleichlich

BookerBayouMaharadschaDVDCoverAus New Orleans kommen so viele grossartige Pianisten: Allen Toussaint (1938–2015) war der kommerziell erfolgreichste, Fats Domino (1928–2017) wurde weltweit geliebt, wie man anlässlich seines Todes 2017 sehen konnte. Die «New Orleans Piano Tradition» wurde begründet von Jelly Roll Morton (1885–1941) und bis heute spielen Schwarze (Henry Butler) wie auch Weisse Pianisten (Dr. John oder Harry Connick Jr.) diesen speziellen Piano-Sound, der nicht Boogie-Woogie ist und nicht Blues, nicht Stride-Piano und nicht Ragtime aber von allem etwas in sich trägt. Der wohl am stärksten mit dem New Orleans Klavier assoziierte Name dürfte derjenige Professor Longhairs (1918–1980) sein. Enthusiasten dieser speziellen Musik stossen irgendwann unweigerlich auf den Namen James Booker, der sich von den anderen Pianisten in mancherlei Hinsicht deutlich unterscheidet. Zu Leben und Wirken von James Booker gibt es nun den hervorragenden Dokumentarfilm Bayou Maharajah von Lily Keber.

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Tiefer Einblick in den West Side Blues

JimmyDawkinsWestSideChicagoBluesDVDONstageBlues ist Leiden, Blues muss weh tun! Mehr als andere Bluesmen stand Jimmy Dawkins (1936–2013) für dieses Credo. Dieser frühe Vertreter des sogenannten «Westside»-Sounds von Chicago war ein Pionier der harten, übersteuerten Version des Blues, doch im Gegensatz zu anderen Westside-Ikonen wie Luther Allison, Otis Rush oder Buddy Guy blieb ihm der grosse Erfolg und die gebührende Anerkennung verwehrt. Nun liegt mit West Side Chicago Blues eine Filmaufnahme vor, auf der ein Bühnenauftritt in Wales und ein ausführliches Interview mit Dawkins zu sehen sind.

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Doo Wop und wahre Grösse

20FeetFromStaredomDVDCoverAm 4. Januar strahlte das Erste Deutsche Fernsehen ARD eine Doku aus mit dem Titel 20 Feet From Stardom. Dieser Dok-Film hört dorthin, wo man sonst nicht hinhört und bringt jene Sängerinnen in den Kegel des Scheinwerferlichts, die sonst im Schatten stehen: die Background-Sängerinnen. Das 2014 mit dem Oscar für die beste Dokumentation prämierte Meisterwerk von Morgan Neville (kein Mitglied der New Orleans-Familie) konzentriert sich auf die Schwarzen Background-Sängerinnen der 1960er bis 1980er Jahre, als Musiker von Ray Charles bis Frank Sinatra und von Neil Diamond bis zu David Bowie ihren Sound anreicherten mit Backgroundsängerinnen, die zumeist namenlos blieben, obwohl sie erstens wunderbare Stimmen haben und zweitens oftmals die Lieder so grundlegend veränderten, dass sie bedeutend mehr waren als ein Teil der Instrumentierung. Der Dok-Film erzählt die Geschichten von Schwarzen Sängerinnen, die wohl gerne selbst im Rampenlicht gestanden hätten, aber es nie schafften, und die daher bis heute Geheimtipps blieben.

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Gut erzählte Geschichte

SRVRiseofaTexasBluesmanDVDCoverZwei prall gefüllte Stunden mit biographischem Material und interessanten Interviewpartner machen diese Dokumentation zu einem sehenswerten Film über den Werdegang und Aufstieg des jungen Texas Bluesman, der 1983 auf die internationale Bühne trat und mit der Hilfe einiger Freunde nicht nur eine internationale Karriere begründete, sondern zugleich einer Form von Musik zurück zum Leben verhalf, die schon tot geglaubt war – dem Blues. Die Doku besticht mit Detailgetreue und vielen Film- und Fotoaufnahmen, die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Eine wirklich sehenswerte Doku über Stevie Ray Vaughan und die Geschichte des Blues im letzten Viertel des Zwanzigsten Jahrhunderts. Es gibt den Film als DVD und als Online-Angebot bei Itunes. Die Tonspur ist nur Englisch und gibt keine Untertitel.

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Tolles Konzert in toller Verpackung

PhilippFankhauserMargieEvansUnpluggedCoverManche Genussmittel wie Weine, Spirituosen oder Zigarren werden gerne in besonderer Verpackung präsentiert, um ihre Qualität zu unterstreichen. Mit dem Ersatz der Langspielplatte und ihren Ersatz durch die CD war das auch in der Musikbranche so. Seither kommen die meisten CDs lieblos in einer schrecklichen Hülle daher, Informationen sind in winziger Schrift, wenn überhaupt, in einem Heftchen mit hässlichem Layout zu finden. Mit dem Download geht diese Entwicklung noch weiter. Philipp Fankhausers neuster Streich, die CD/DVD «Philipp Fankhauser & Margie Evans – Unplugged», zeigt, dass es anders geht. Sie ist auch bewusst nicht als Download erhältlich. Man soll etwas in den Händen halten, die Tonkonserve hat wieder eine physische Gestalt. Und tatsächlich: die Verpackung macht an. Und der Inhalt?

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Kürzlich angehört

MoodyBluesInSearchOfTheLostChordCDCover
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Die Zeitkapsel

Zeitreisen sind etwas Alltägliches! Auch wenn die Science-Fiction genussvoll an Zeitreisen herumrätseln…

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